Das sieht aus wie ein Gemälde

Ausstellung Klasse Orosz

„Das sieht aus wie ein Foto!“ Kaum eine Äußerung begegnet der gegenständlichen Malerei häufiger als diese. Sie kann als einfache Beschreibung, Anerkennung oder Urteil verstanden werden. Gleichzeitig verrät dieser Satz eine Sehgewohnheit: Gegenständliche Bilder werden oft an ihrer Nähe zur Fotografie gemessen und bewertet. Der Ausstellungstitel „Das sieht aus wie ein Gemälde“ versteht sich daher weniger als Beschreibung denn als Einladung, genauer hinzusehen und Malerei nicht nur für das zu betrachten, was sie zeigt, sondern auch dafür, wie sie zeigt.

Die Ausstellung versammelt unterschiedliche Positionen von Studierenden der Klasse für Gegenständliche Malerei von Prof. Andreas Orosz an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft. Im Mittelpunkt steht die subjektive Wahrnehmung. Die gezeigten Gemälde sind keine bloßen Reproduktionen von Referenzen, sondern Übersetzungen eines Blicks in Farbe, Licht und Komposition. Zu sehen sind unter anderem Körperanschnitte, inszenierte Stillleben und Nachtszenen.

Eröffnet wird die Ausstellung am Freitag, den 17. Juli 2026, um 18 Uhr im Kunstraum Pempelforter in Düsseldorf. Für die musikalische Begleitung sorgt Leonie Puschmann. Die Finissage findet am Dienstag, den 21. Juli 2026, ab 14 Uhr statt und wird ebenfalls von Live-Musik begleitet.

Ausstellungszeitraum: 17. bis 21. Juli 2026

Öffnungszeiten:
Fr. 17.07. (Vernissage), ab 18 Uhr
Sa. – So. 18. – 19.07., 12 bis 20 Uhr
Mo. 20.07., 14 bis 18 Uhr
Di. 21.07. (Finissage), ab 14 Uhr

Ort:
Ausstellungsraum: „Kunstraum Pempelforter“
Schloßstraße 65, 40477 Düsseldorf

Beiteiligte Künstler:innen:
Francesca Amodeo, Johanna Bajog, Isabella Böhme, Julie Biver, Dakota Braun, Yuna Drüner, Isabel Elgert, Daniela Goehler, Brina Guliç, Paula Hakelberg, Alexa Kohl, Finn Ole Lehleitner, Julia-Ayala Pérez, Leonie Puschmann, Bibiàna Sabová, Viktoria Schuller, Ayban Dilsaz Ulusan, Valentin Weller

Bild: Francesca Amodeo