Rundgang Architektur 2026 an der Alanus Hochschule
Studierende entwerfen Zukunftsstrategien für die Stadt von morgen
Kurzvorstellung & Auszeichnung der besten Abschlussarbeiten mit Sommerfest zum Ausklang.
Rundgang Architektur 2026 an der Alanus Hochschule
Studierende entwerfen Zukunftsstrategien für die Stadt von morgen
Wie lassen sich Städte klimaresilient, sozial gerecht und zukunftsfähig gestalten? Welche Rolle spielt Architektur im Spannungsfeld von Klimakrise, Strukturwandel und der Frage, wie begrenzter Stadtraum künftig genutzt wird? Antworten darauf präsentieren Studierende des Fachbereichs Architektur der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft beim „Rundgang Architektur 2026“ am Donnerstag, 2. Juli, ab 15:30 Uhr auf Campus II – Villestraße in Alfter.
Im Rahmen der Veranstaltung öffnen sich die Türen für eine Ausstellung aktueller Bachelor- und Masterarbeiten. In Modellen, Zeichnungen und Gesprächen geben die Studierenden Einblicke in ihre Entwurfs- und Forschungsprojekte, die sich mit zentralen Herausforderungen des Bauens auseinandersetzen – von klimaangepasster Stadtentwicklung über die Transformation bestehender Strukturen bis hin zu neuen Formen des gemeinschaftlichen Wohnens.
Im Fokus steht unter anderem ein Projekt zur Keupstraße in Köln, die in den vergangenen Jahren wiederholt als eine der „heißesten Straßen Deutschlands“ diskutiert wurde. Die Studierenden entwickeln hier Strategien für bauliche Transformationsansätze hin zu einer klimaresiliente Stadtlandschaft 2030+. Dabei rückt insbesondere die zunehmende Versiegelung von Flächen in den Blick, die Überhitzung verstärkt, den Wasserhaushalt belastet und die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum mindert.
Ein weiteres Projekt widmet sich dem Dorf Keyenberg im Umfeld des Tagebaus Garzweiler. Im Zentrum steht die Reaktivierung des historischen Claessen Hofs als räumlicher und sozialer Ankerpunkt für Gemeinschaft und Lebensqualität in einer durch den Strukturwandel geprägten Region. Auch der denkmalgeschützte Gutshof Melb in Bonn wird neu gedacht: Studierende entwickeln für eine lokale Initiative ein räumliches Konzept für ein gemeinwohlorientiertes Zentrum für Bildung, Kultur, ökologische Transformation und Begegnung.
Darüber hinaus werden Fragen sozialer Integration und räumlicher Fragmentierung verhandelt: Ein Entwurf für das Quartier Köln-Porz Finkenberg untersucht, wie Architektur räumliche Isolation überwinden und neue Formen urbaner Begegnung ermöglichen kann. Mit „FORD 2.0“ entwickelt eine Studentin schließlich Visionen für die Transformation der Ford-Werke in Köln-Niehl und damit für den zukünftigen Umgang mit großmaßstäblichen Industriearealen im Wandel
Ein Höhepunkt des Rundgangs ist die Kurzvorstellung der Arbeiten im direkten Austausch mit Besucher:innen sowie die Auszeichnung der besten Abschlussarbeiten.
Prof. Willem-Jan Beeren, Dekan des Fachbereichs Architektur, betont die besondere Bedeutung der Veranstaltung: „Der Rundgang ist für unsere Studierenden der krönende Abschluss ihres Studiums. Gleichzeitig bietet er dem Publikum die besondere Gelegenheit, unmittelbar zu erleben, wie Architektur an der Alanus Hochschule als gesellschaftliche Praxis gedacht und entwickelt wird – offen, experimentell und im Dialog mit Mensch und Umwelt.“
Das Rundgang-Programm ist öffentlich und kostenfrei – alle Interessierten sind herzlich eingeladen! Treffpunkt ist das Foyer an Campus II.
Veranstaltungsdetails:
Donnerstag, 2. Juli 2026
Campus II der Alanus Hochschule
Villestraße 3, 53347 Alfter
Programm:
15:30 Werkschau Abschlussarbeiten
17:00 Auszeichnungen und Sommerfest
Kontakt für Presseanfragen:
+49 (0)2222 9321-1944
presse@alanus.edu
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