Was hilft Menschen, wenn vertraute Sicherheiten ins Wanken geraten? Wie können Körperwahrnehmung, Kunst und Musik dabei unterstützen, mit Krisen umzugehen und neue Ressourcen zu entwickeln? Mit diesen Fragen beschäftigt sich das Symposium „Kunst/Musik/Embodiment – Funktionelle Entspannung (FE) im Dialog mit künstlerischen Therapien in der Krisenbewältigung“ am 31. Oktober 2026 an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter. Veranstaltet wird das Symposium vom Fachbereich Künstlerische Therapien und Therapiewissenschaft der Alanus Hochschule in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Funktionelle Entspannung.

Fachleute aus Forschung, Praxis und Ausbildung kommen zusammen, um aktuelle Erkenntnisse zu Funktioneller Entspannung, Kunsttherapie und Musiktherapie zu diskutieren und in Workshops praktisch zu erproben. „In Krisen geraten nicht nur Gedanken und Gefühle aus dem Gleichgewicht, sondern oft auch das eigene Körpererleben. Genau hier setzen Funktionelle Entspannung und künstlerische Therapien auf unterschiedliche Weise an. Das Symposium bringt diese Perspektiven miteinander ins Gespräch und fragt, was daraus für die Praxis entstehen kann“, sagt Prof. Dr. Petra Saltuari, Professorin für Kunsttherapie an der Alanus Hochschule und Organisatorin des Symposiums.

Im Mittelpunkt steht der Dialog zwischen körperbezogenen und künstlerischen Verfahren. Funktionelle Entspannung arbeitet mit der bewussten Wahrnehmung körperlicher Empfindungen und Bewegungen und kann dazu beitragen, Anspannung wahrzunehmen und Regulation zu fördern. Kunst- und Musiktherapie eröffnen wiederum nonverbale Zugänge zu Erleben und Ausdruck. Wie diese unterschiedlichen Ansätze in der Krisenbewältigung zusammenspielen können, zeigen Vorträge, Diskussionen und Workshops.

Einen Schwerpunkt bildet die Arbeit mit traumatischen Erfahrungen. Prof. Sabine C. Koch spricht über künstlerische Therapien zur Traumabewältigung und stellt dabei unter anderem das Ahrtalprojekt vor. Dorothee Schweitzer beleuchtet den Wert körperbezogener Arbeit mit Funktioneller Entspannung bei Traumata. Weitere Beiträge widmen sich der Musiktherapie bei Müttern frühgeborener Kinder sowie der Frage, wie verkörperte Selbstwahrnehmung in Krisen Ressourcen stärken kann.

In sechs Workshops können die Teilnehmer:innen die verschiedenen Ansätze selbst erfahren. Die Themen reichen von subjektivem Körpererleben über Selbstwahrnehmung und Ressourcenstärkung bis hin zu Stimme, Klang und Musik. Zum Abschluss verbinden Damaris Bucheli und Barbara Dembowski die fachlichen Perspektiven mit einer Musikimprovisation. Außerdem werden Zertifikate überreicht.

Das Symposium richtet sich an Fachinteressierte aus Praxis, Forschung und Ausbildung. Bereits am 30. Oktober werden zwei optionale Vorkurse zur Funktionellen Entspannung angeboten.

Symposium „Kunst/Musik/Embodiment“
Wann: Samstag, 31. Oktober 2026, 9:00–16:30 Uhr
Vorkurse: Freitag, 30. Oktober 2026, 9:00–17:00 Uhr
Wo: Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft,
Campus II, Villestraße 3, 53347 Alfter/Bonn

Veranstalter: Fachbereich Künstlerische Therapien und Therapiewissenschaft der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Funktionelle Entspannung

Weitere Informationen und Anmeldung: www.alanus.edu/symposium-embodiment

Kontakt für Presseanfragen:
+49 (0)2222 9321-1944
presse@alanus.edu

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Symposium „Kunst/Musik/Embodiment“