Die Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft begrüßt zum Herbstsemester 2026/27 rund 350 neue Studierende in Alfter. Damit bleibt die Zahl der Neueinschreibungen auch im sogenannten Abi-Gap-Jahr 2026 in Nordrhein-Westfalen auf einem guten Niveau. Mit rund 100 Erstsemesterstudierenden sind die pädagogischen Studiengänge in diesem Jahr besonders gefragt, darunter vor allem die Waldorfpädagogik. Rund 70 Studierende beginnen ein künstlerisches Studium in den Bereichen Bildende Kunst sowie Kunst-Pädagogik-Therapie. In den Studiengängen der Künstlerischen Therapien starten rund 60 Erstsemester.

Bei der Erstsemesterbegrüßung am 14. September hieß Rektor Prof. Dr. Thomas Maschke die neuen Studierenden willkommen. In seiner Ansprache richtete er den Blick auf eine Welt, in der Künstliche Intelligenz und Fake News immer stärker den Alltag prägen. „Es ist wichtig, dass die Studierenden Urteilssicherheit erwerben“, sagte Maschke. Die Alanus Hochschule wolle ihnen dafür Raum geben: für kritisches, freies Denken und künstlerisches Schaffen. Auch Jeanette Schroerlücke, stellvertretende Bürgermeisterin der Gemeinde Alfter, begrüßte die neuen Studierenden. Sie lud sie ein, Alfter nicht nur als Hochschulstandort, sondern auch jenseits des Campus kennenzulernen. „Engagieren Sie sich in Vereinen und Initiativen und kommen Sie mit den Menschen hier ins Gespräch“, sagte Schroerlücke.

Für einen lebendigen Auftakt sorgten Studierende des Fachgebiets Schauspiel, die die Begrüßung moderierten und künstlerisch gestalteten. Neben den Grußworten standen Gesangsbeiträge und ein Poetry-Slam auf dem Programm. Auch der Studierendenrat und die Hochschulgruppen stellten sich vor. Zum Abschluss versammelten sich alle Erstsemester zum gemeinsamen Gruppenfoto.