Beziehungsgestaltung in der kunsttherapeutischen Arbeit mit Menschen in existentiellen Krisen
Freie Plätze: ja
Zeitraum: April 2026
Leistungsnachweis
ohne Hochschulzertifikat
Zeitraum
Freitag, 24. April 2026 bis Sonntag, 26. April 2026
Fr: 18:00 – 20:30 Uhr
Sa: 10:00 – 18:00 Uhr
So: 10:00 – 13:00 Uhr
Veranstaltungsort
Alanus Hochschule
Campus II
Villestraße 3
53347 Alfter
Anmeldung
Zur Anmeldung gelangen Sie hier.
Umfang
16 Unterrichtseinheiten
Teilnahmegebühren
320 €
Teilnahmebedingungen
Die Teilnahmebedingungen können hier als PDF heruntergeladen werden
Kontakt
Institut für Weiterbildung in den Künstlerischen Therapien
Tel. +49 (0)2222 9321-1987
weiterbildung.kunsttherapie@alanus.edu
Hochschulweiterbildung mit Klaus Heilmann
Beziehungsgestaltung in der kunsttherapeutischen Arbeit mit Menschen in existentiellen Krisen
Die Weiterbildung bietet einen Einblick in die bildnerische Gestaltung mit Menschen in existenziellen Krisen. Der Kunsttherapeut und Künstler Klaus Heilmann berichtet aus seiner langjährigen Arbeit in der JVA Köln, in der er im Frauenbereich einen Ort der Kommunikation geschaffen hat. Er stellt seine Arbeit unter den Leitgedanken, Vertrauen zu bilden und Beziehungen zu schaffen, auch und gerade in Bereichen und Lebenssituationen, wo das Vertrauen so erschüttert ist, dass die Frage ist, was bleibt. Und was bleibt bzw. gestaltet werden kann, ist die Beziehung.
Die Idee, “Beziehung als Medikament” eröffnet Wege und macht Prozesse möglich, wo in der Krise häufig nur Aussichtslosigkeit sichtbar wird.
Die Teilnehmenden tauchen unter der Anleitung von Klaus Heilmann in die Arbeit mit Beziehungsgestaltung im bildnerischen Kontext ein. Die Teilnehmenden untersuchen und diskutieren, welche Rolle das Bild als kommunikatives Medium dabei spielt, Ressourcen sichtbar werden zu lassen und auch benennen zu können. Hierbei geht es darum, innere Räume zu öffnen, die auch in der scheinbaren Auswegslosigkeit Raum für Entwicklung bieten und den Menschen ermöglichen, aktuelle existentielle Erfahrungen zu lindern und vergangene anzuschauen. und innere Räume zu öffnen.
Hierbei steht die Methode des Kreisbildes im Vordergrund. Es werden verschiedene Ebenen der therapeutischen Gestaltung vorgestellt. Anhand von Bildbeispielen aus dem Gruppen- und Einzelsetting werden Möglichkeiten kunsttherapeutischen Handelns mit Inhaftierten vorgestellt und gemeinsam diskutiert.
Einen großen Wert wird in diesem Seminar auf die praktische Arbeit gelegt, anschließend werden Methoden der Bildbesprechung anhand der eigenen Werke erprobt.
Der Wert eines jeden Bildes und der Umgang damit stehen im Vordergrund.
Fotos © Klaus Heilmann
Ziele und Inhalte
Zielgruppe
Referentinnen & Referenten
Leitung
Unsere Kolleg:innen helfen bei Fragen gerne weiter.
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