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Kunsttherapie

Master of Arts / Vollzeit

Im Master-Studiengang an der Alanus Hochschule Kunsttherapie zu studieren heißt, sich fundiert auf die vielseitigen Anforderungen der kunsttherapeutischen Berufspraxis vorzubereiten. Grundlage des Studiums ist die eigene künstlerische Kompetenz und Vorerfahrung. Ziel ist die Entwicklung der therapeutischen Befähigung auf der Basis medizinisch-psychologischer, künstlerischer und kunsttherapeutischer Erkenntnisse und Praxisbezüge. Darüber hinaus ist die kunsttherapeutische Forschung ein wichtiger Studienschwerpunkt und vermittelt Grundlagen für eine wissenschaftliche Weiterqualifizierung und Führungstätigkeiten.

Kunsttherapie ist eine junge Therapiedisziplin, die künstlerisch ästhetische Mittel zur Anregung von Heilungs- und Entwicklungspotentialen nutzt. Sie bezieht dabei sowohl die traditionellen Arbeitsformen des Zeichnens, Malens und Plastizierens als auch die neueren Medien (wie Foto, Video, Rauminstallation/Inszenierung) ein.  Auf der Basis einer tragfähigen therapeutischen Beziehung erweitern die bildnerischen Gestaltungsprozesse in der Therapie die Fähigkeiten der Patientinnen und Patienten zu individuellem gestalterischen Ausdruck. Sie öffnen ästhetisch getragen neue Entwicklungs- und Erfahrungsräume und ermöglichen eine erweiterte Auseinandersetzung mit Krankheitsprozessen, persönlichen Themen und Entwicklungswege. 

Schauen Sie sich gerne unseren Film zum Studiengang und unter Berufsperspektiven unseren Alumni-Clip an!

Bewerbungsverfahren

Bewerbungsunterlagen in zwei Schritten einreichen 

Termine für das Bewerbungsverfahren in 2022:                                                           

Ihre Bewerbung können Sie bis zum 13.05.2022 (Stempel) einreichen. Das Zulassungsverfahren findet vom 17.-18.06.2022 statt.

Ihre Bewerbung besteht aus zwei Teilen.

  1. Ihren Bewerbungsunterlagen, welche Sie wie unten beschrieben über Campus Core einreichen.
  2. Ihrer Bewerbungsmappe, welche in digitaler und postalischer Form mit Ihren Originalen eingereicht wird. Für Bewerber:innen aus dem nichteuropäischen Ausland, ist die Einreichung einer digitalen Mappe ausreichend. 

Ihre Bewerbungsmappe kann auch persönlich in unserem Sekretariat abgegeben werden, eine telefonische Anmeldung ist dafür erforderlich.

Bitte beachten Sie die "Hinweise zur Erstellung einer Mappe". 

Bewerbungsunterlagen
Um sich zu bewerben, ist es erforderlich, dass Sie sich zunächst im Online-Bewerbungsportal der Alanus Hochschule (Campus Core) registrieren. Nach erfolgreicher Registrierung können Sie sich im Portal anmelden und Ihre Bewerbung durchführen. Hier finden Sie weitere Informationen und Hilfestellungen zur Online-Bewerbung sowie den Link zum Bewerbungsportal.
 

Bitte reichen Sie folgende Bewerbungsunterlagen ein:

  • Lebenslauf
  • Motivationsschreiben
  • beglaubigte Zeugniskopien
  • Nachweis über ein 4-wöchiges Praktikum, absolviert in einem sozialen oder kunsttherapeutischen Kontext. (Das Praktikum kann bis zu einem Jahr nachgereicht werden).
  • Meldebescheinigung einer deutschen Krankenversicherung
  • zwei Passbilder
  • bei ausländischen Studierenden: Nachweis über ausreichende Deutschkenntnisse (durch TestDaF 4, DSH oder ein gleichwertiges Zertifikat)

Bitte senden Sie uns Ihre digitale Mappe ausschließlich über eine externe Festplatte (z.B.: WeTransfer oder X-Transfer), in Form einer PDF oder Power Point Präsentation zu. Einzelbilder können nicht akzeptiert werden. Die Zusendung der digitalen Mappe erfolgt an: ma-kunsttherapie@alanus.edu

Wenn Ihnen die persönliche Abholung der künstlerischen Mappe nicht möglich sein sollte, kann eine Rücksendung nur nach Voreinsendung von Portomarken erfolgen. Die Lagerung der Mappe ist nach dem Bewerbungsverfahren aus Kapazitätsgründen nur kurzfristig möglich. 

Sollten Sie noch Fragen zu Ihrer Bewerbung haben, wenden Sie sich gerne an das Sekretariat Master Kunsttherapie unter: 

ma-kunsttherapie@alanus.edu

 

Das Zulassungsverfahren ist in Präsenzform geplant. Sollte aufgrund von Corona ein Wechsel auf ein Online-Zulassungsverfahren notwendig werden, informieren wir Sie rechtzeitig.

 

Bitte adressieren Sie Ihre Mappe an:

Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft

Fachbereichssekretariat

MA-Kunsttherapie
z. Hd. Frau Barbara Milde-Schulz
Villestr. 3
53347 Alfter

ma-kunsttherapie@alanus.edu.

Tel.: 02222 93211800

 

 

Berufsperspektiven (mit Videoclip)

Das Studium ermöglicht zum Beispiel Tätigkeiten in psychiatrischen, psychotherapeutischen oder auch onkologischen Kliniken, in Rehabilitationseinrichtungen, im sozialen Bereich wie der Suchtprävention, der schulischen Gesundheitsförderung oder auch im Rahmen interkultureller Integrationsprojekte. Die Einsatzmöglichkeiten erweitern sich zunehmend.

Weitere Einblicke bietet unser neuer Alumni-Clip:

Interviews zum Kunsttherapiestudium

Einblicke in den Masterstudiengang Kunsttherapie:

Interview mit der Masterabsolventin Huda Neugebauer

Projekte, Ausstellungen & Aktuelles

Kunst im Museum: Ein Studienprojekt für demenziell erkrankte Menschen

21.11.2021 - SHK - Clarissa Schmitt

FB Künstlerische Therapien

Kunst im Museum: Ein Studienprojekt für demenziell erkrankte Menschen

In Kooperation mit dem Kunstmuseum Bonn haben beide Jahrgänge des Masterstudiengangs Kunsttherapie für eine Woche Workshops für demenziell erkrankte Menschen entwickelt, die auf der Rezeption von Werken der aktuellen Ausstellung und Sammlung basieren.
Begleitet wurde die Projektwoche von zwei erfahrenen Kunstpädgoginnen, Sabine Leßmann und Wulpekula Schneider des Kunstmuseums Bonn, sowie der Professorin für Kunsttherapie und Studiengangsleiterin Frau Professorin Dr. Dagmar Wohler. Seit mehr als 10 Jahren bietet das Kunstmuseum bereits das Projekt „Farben im Kopf“ an: Ein Angebot für demenziell erkrankte Menschen, ein Angebot für Seniorenheime und Angehörige, die im Museum für einen Nachmittag Kunst gemeinsam betrachten und künstlerisch tätig werden können.

Um die Potentiale der Kunst im Museum und das Museum als Raum für diese Zielgruppe erfahr- und nutzbar zu machen, ist das Wissen über demenzielle Erkrankungen essentiell. Die betroffenen Menschen zeigen neben einer Verminderung des Gedächtnisses oft auch Einschränkungen ihrer Sinneswahrnehmung, ihrer feinmotorischen sowie kognitiven Fähigkeiten und Veränderungen in ihrem Verhalten. Was ihnen einmal vertraut war, wird langsam fremd, Tätigkeiten, die selbstverständlich waren, können nicht mehr ohne Hilfe ausgeführt werden. Aufgrund dessen steht in der kunsttherapeutischen Arbeit die Anregung des Langzeitgedächtnisses sowie die allgemeine Stimulierung des Gehirns  über die sinnliche Wahrnehmung im Vordergrund. Wie es sein muss, dement zu sein ist nicht einfach nachzuempfinden – eine Anpassung der Anforderungen hinsichtlich des künstlerischen Angebots im Museum und des Umgangs mit demenziell erkrankten Menschen, erfordert deshalb eine intensive Vorbereitung.

Einen Perspektivwechsel - wie erlebt, ein demenziell erkrankter Mensch die Welt - sollten die Studierenden in der Projektwoche im Museum nachvollziehen. Wie hört ein Mensch, der keinen Überblick mehr hat, die Geräusche im Museum? Welche Wirkungen zeigt der Museumsort als Raum? Und wie kann ein demenziell erkrankter Mensch von einem Museumsbesuch profitieren? Das Kennenlernen des Konzepts „Farben im Kopf“, das von Frau Leßmann und Frau Schneider entwickelt wurde, erlebten wir als sehr spannend.

Das Konzept umfasst es, die Gäste in einer vorbereiteten Atmosphäre willkommen zu heißen, welche thematisch zum Motto des Kunstwerks in Beziehung steht. Allerlei Gegenstände, Postkarten, Materialien und Überraschendes können dazu dienen, die Sinne anzuregen und auf die kommende Bildbetrachtung sowie die anschließende eigengestalterische Arbeit vorzubereiten. Gerade das Tasten, der Geruch und auch das Hören von Musik sind für demenziell erkrankte Menschen hilfreich, um sich selbst und ihre Umwelt besser wahrzunehmen. Auch kleine körperliche Übungen bieten Entspannung und erweitern die Möglichkeiten, Kunst zu vermitteln.

Im Museum geht es um das Schaffen einer Verbindung zwischen Rezipient:in und Werk durch offene Fragen, die Erinnerungen und Assoziationen anregen sollen, um ein Anknüpfen an der eigenen Lebensrealität zu ermöglichen. Im Anschluss folgt üblicherweise eine gestalterische Einheit mit den Teilnehmer:innen, bei der es auch experimentell, spielerisch und ungewöhnlich zugehen darf. Es geht darum Wege zu finden, durch die die Kunst nicht nur rezeptiv entdeckt, sondern auch eigengestalterisch erlebbar wird. Dabei ist nicht nur das schrittweise Vorgehen wichtig, ohne zu unter- oder überfordern, sondern auch das gemeinsame Gestalten, die gemeinsame Zeit, um die künstlerischen Umsetzungen zu betrachten und diese Wert zu schätzen.

Obwohl wir Studierende unsere Workshops nicht mit demenziell erkrankten Gästen umsetzen konnten, wurden über die Vorstellungen unserer erarbeiteten Workshopideen im Museum deutlich, dass die Arbeit mit demenziell erkrankten Menschen Langsamkeit, Sensibilität und eine bewusste Achtsamkeit im Umgang mit Kunstwerken fordert. So hatten einige Studierende geäußert, durch dieses Projekt mit anderen Augen durchs Museum gegangen zu sein. Details wie die Länge der Wege im Museum, die Akustik und die Wirkung und Eignung von verschiedenen Kunstwerken wurden sensibler wahrgenommen. Der Ort des Museums und die Präsenz von Originalen bietet einen besonderen Rahmen für künstpädagogische und kunsttherapeutische Projekte. Die Erarbeitung und das Durchdenken möglicher Herangehensweisen war Ziel des Projektes und mündete in einen reichen Kanon von Ideen.

 

Bewerbungsverfahren

Bewerbungsunterlagen in zwei Schritten einreichen 

Termine für das Bewerbungsverfahren in 2022:                                                           

Ihre Bewerbung können Sie bis zum 13.05.2022 (Stempel) einreichen. Das Zulassungsverfahren findet vom 17.-18.06.2022 statt.

Ihre Bewerbung besteht aus zwei Teilen.

  1. Ihren Bewerbungsunterlagen, welche Sie wie unten beschrieben über Campus Core einreichen.
  2. Ihrer Bewerbungsmappe, welche in digitaler und postalischer Form mit Ihren Originalen eingereicht wird. Für Bewerber:innen aus dem nichteuropäischen Ausland, ist die Einreichung einer digitalen Mappe ausreichend. 

Ihre Bewerbungsmappe kann auch persönlich in unserem Sekretariat abgegeben werden, eine telefonische Anmeldung ist dafür erforderlich.

Bitte beachten Sie die "Hinweise zur Erstellung einer Mappe". 

Bewerbungsunterlagen
Um sich zu bewerben, ist es erforderlich, dass Sie sich zunächst im Online-Bewerbungsportal der Alanus Hochschule (Campus Core) registrieren. Nach erfolgreicher Registrierung können Sie sich im Portal anmelden und Ihre Bewerbung durchführen. Hier finden Sie weitere Informationen und Hilfestellungen zur Online-Bewerbung sowie den Link zum Bewerbungsportal.
 

Bitte reichen Sie folgende Bewerbungsunterlagen ein:

  • Lebenslauf
  • Motivationsschreiben
  • beglaubigte Zeugniskopien
  • Nachweis über ein 4-wöchiges Praktikum, absolviert in einem sozialen oder kunsttherapeutischen Kontext. (Das Praktikum kann bis zu einem Jahr nachgereicht werden).
  • Meldebescheinigung einer deutschen Krankenversicherung
  • zwei Passbilder
  • bei ausländischen Studierenden: Nachweis über ausreichende Deutschkenntnisse (durch TestDaF 4, DSH oder ein gleichwertiges Zertifikat)

Bitte senden Sie uns Ihre digitale Mappe ausschließlich über eine externe Festplatte (z.B.: WeTransfer oder X-Transfer), in Form einer PDF oder Power Point Präsentation zu. Einzelbilder können nicht akzeptiert werden. Die Zusendung der digitalen Mappe erfolgt an: ma-kunsttherapie@alanus.edu

Wenn Ihnen die persönliche Abholung der künstlerischen Mappe nicht möglich sein sollte, kann eine Rücksendung nur nach Voreinsendung von Portomarken erfolgen. Die Lagerung der Mappe ist nach dem Bewerbungsverfahren aus Kapazitätsgründen nur kurzfristig möglich. 

Sollten Sie noch Fragen zu Ihrer Bewerbung haben, wenden Sie sich gerne an das Sekretariat Master Kunsttherapie unter: 

ma-kunsttherapie@alanus.edu

 

Das Zulassungsverfahren ist in Präsenzform geplant. Sollte aufgrund von Corona ein Wechsel auf ein Online-Zulassungsverfahren notwendig werden, informieren wir Sie rechtzeitig.

 

Bitte adressieren Sie Ihre Mappe an:

Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft

Fachbereichssekretariat

MA-Kunsttherapie
z. Hd. Frau Barbara Milde-Schulz
Villestr. 3
53347 Alfter

ma-kunsttherapie@alanus.edu.

Tel.: 02222 93211800

 

 

Berufsperspektiven (mit Videoclip)

Das Studium ermöglicht zum Beispiel Tätigkeiten in psychiatrischen, psychotherapeutischen oder auch onkologischen Kliniken, in Rehabilitationseinrichtungen, im sozialen Bereich wie der Suchtprävention, der schulischen Gesundheitsförderung oder auch im Rahmen interkultureller Integrationsprojekte. Die Einsatzmöglichkeiten erweitern sich zunehmend.

Weitere Einblicke bietet unser neuer Alumni-Clip:

Interviews zum Kunsttherapiestudium

Einblicke in den Masterstudiengang Kunsttherapie:

Interview mit der Masterabsolventin Huda Neugebauer

Projekte, Ausstellungen & Aktuelles

Kunst im Museum: Ein Studienprojekt für demenziell erkrankte Menschen

21.11.2021 - SHK - Clarissa Schmitt

FB Künstlerische Therapien

Kunst im Museum: Ein Studienprojekt für demenziell erkrankte Menschen

In Kooperation mit dem Kunstmuseum Bonn haben beide Jahrgänge des Masterstudiengangs Kunsttherapie für eine Woche Workshops für demenziell erkrankte Menschen entwickelt, die auf der Rezeption von Werken der aktuellen Ausstellung und Sammlung basieren.
Begleitet wurde die Projektwoche von zwei erfahrenen Kunstpädgoginnen, Sabine Leßmann und Wulpekula Schneider des Kunstmuseums Bonn, sowie der Professorin für Kunsttherapie und Studiengangsleiterin Frau Professorin Dr. Dagmar Wohler. Seit mehr als 10 Jahren bietet das Kunstmuseum bereits das Projekt „Farben im Kopf“ an: Ein Angebot für demenziell erkrankte Menschen, ein Angebot für Seniorenheime und Angehörige, die im Museum für einen Nachmittag Kunst gemeinsam betrachten und künstlerisch tätig werden können.

Um die Potentiale der Kunst im Museum und das Museum als Raum für diese Zielgruppe erfahr- und nutzbar zu machen, ist das Wissen über demenzielle Erkrankungen essentiell. Die betroffenen Menschen zeigen neben einer Verminderung des Gedächtnisses oft auch Einschränkungen ihrer Sinneswahrnehmung, ihrer feinmotorischen sowie kognitiven Fähigkeiten und Veränderungen in ihrem Verhalten. Was ihnen einmal vertraut war, wird langsam fremd, Tätigkeiten, die selbstverständlich waren, können nicht mehr ohne Hilfe ausgeführt werden. Aufgrund dessen steht in der kunsttherapeutischen Arbeit die Anregung des Langzeitgedächtnisses sowie die allgemeine Stimulierung des Gehirns  über die sinnliche Wahrnehmung im Vordergrund. Wie es sein muss, dement zu sein ist nicht einfach nachzuempfinden – eine Anpassung der Anforderungen hinsichtlich des künstlerischen Angebots im Museum und des Umgangs mit demenziell erkrankten Menschen, erfordert deshalb eine intensive Vorbereitung.

Einen Perspektivwechsel - wie erlebt, ein demenziell erkrankter Mensch die Welt - sollten die Studierenden in der Projektwoche im Museum nachvollziehen. Wie hört ein Mensch, der keinen Überblick mehr hat, die Geräusche im Museum? Welche Wirkungen zeigt der Museumsort als Raum? Und wie kann ein demenziell erkrankter Mensch von einem Museumsbesuch profitieren? Das Kennenlernen des Konzepts „Farben im Kopf“, das von Frau Leßmann und Frau Schneider entwickelt wurde, erlebten wir als sehr spannend.

Das Konzept umfasst es, die Gäste in einer vorbereiteten Atmosphäre willkommen zu heißen, welche thematisch zum Motto des Kunstwerks in Beziehung steht. Allerlei Gegenstände, Postkarten, Materialien und Überraschendes können dazu dienen, die Sinne anzuregen und auf die kommende Bildbetrachtung sowie die anschließende eigengestalterische Arbeit vorzubereiten. Gerade das Tasten, der Geruch und auch das Hören von Musik sind für demenziell erkrankte Menschen hilfreich, um sich selbst und ihre Umwelt besser wahrzunehmen. Auch kleine körperliche Übungen bieten Entspannung und erweitern die Möglichkeiten, Kunst zu vermitteln.

Im Museum geht es um das Schaffen einer Verbindung zwischen Rezipient:in und Werk durch offene Fragen, die Erinnerungen und Assoziationen anregen sollen, um ein Anknüpfen an der eigenen Lebensrealität zu ermöglichen. Im Anschluss folgt üblicherweise eine gestalterische Einheit mit den Teilnehmer:innen, bei der es auch experimentell, spielerisch und ungewöhnlich zugehen darf. Es geht darum Wege zu finden, durch die die Kunst nicht nur rezeptiv entdeckt, sondern auch eigengestalterisch erlebbar wird. Dabei ist nicht nur das schrittweise Vorgehen wichtig, ohne zu unter- oder überfordern, sondern auch das gemeinsame Gestalten, die gemeinsame Zeit, um die künstlerischen Umsetzungen zu betrachten und diese Wert zu schätzen.

Obwohl wir Studierende unsere Workshops nicht mit demenziell erkrankten Gästen umsetzen konnten, wurden über die Vorstellungen unserer erarbeiteten Workshopideen im Museum deutlich, dass die Arbeit mit demenziell erkrankten Menschen Langsamkeit, Sensibilität und eine bewusste Achtsamkeit im Umgang mit Kunstwerken fordert. So hatten einige Studierende geäußert, durch dieses Projekt mit anderen Augen durchs Museum gegangen zu sein. Details wie die Länge der Wege im Museum, die Akustik und die Wirkung und Eignung von verschiedenen Kunstwerken wurden sensibler wahrgenommen. Der Ort des Museums und die Präsenz von Originalen bietet einen besonderen Rahmen für künstpädagogische und kunsttherapeutische Projekte. Die Erarbeitung und das Durchdenken möglicher Herangehensweisen war Ziel des Projektes und mündete in einen reichen Kanon von Ideen.

 

Das Wichtigste im Überblick

Bewerbungsverfahren:
Hier finden Sie die Termine und Informationen für unser Bewerbungs- und Aufnahmeverfahren für 2022

Bitte reichen Sie Ihre Bewerbung bis zum 13.05.2022 ein.

Das Zulassungsverfahren findet vom 17.- 18.06.2022 statt.

Weitere Hinweise finden Sie unter dem Reiter „Bewerbungsverfahren“.

Studienberatung // Mappenberatung
Termine für individuelle Studien- oder Mappenberatung können Sie unter master-kunsttherapie@alanus.edu vereinbaren. Termine sind Online oder in Präsenzform  möglich. Bitte senden Sie uns vor dem Termin eine PDF- oder eine Ppt-Präsentation Ihrer Arbeiten zu. (Große Dateien bitte über WeTransfer).

Bitte beachten Sie vor der Teilnahme an unseren Onlineberatungen unsere Datenschutzhinweise.

Hinweise zum Studium

Studiendauer
Die Regelstudienzeit beträgt vier Semester (Vollzeit)

Abschluss
Master of Arts (M.A.)

Studiengebühren
445,- Euro pro Monat

Studienfinanzierung
Das Studium kann durch BAföG gefördert werden. Weitere Details finden Sie unter Finanzieren.

Kontakt
ma-kunsttherapie@alanus.edu
+49 2222 93211800

Kunsttherapie
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