Forschungsinstitut für Künstlerische Therapien / Research Institute for Creative Arts Therapies (RIArT)
Forschungsinstitut für Künstlerische Therapien / Research Institute for Creative Arts Therapies (RIArT)
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Das Forschungsinstitut für Künstlerische Therapien RIArT widmet sich der Durchführung und Förderung von Forschung im Themenfeld „Künstlerische Therapien“, der wissenschaftlichen Weiterentwicklung gemeinsamer und spezifischer Theorien, Methoden und Empirie sowie der Nachwuchsförderung. Zu den künstlerischen Therapien zählen Kunst-, Musik-, Tanz-, Eurythmie-, Theater- und Poesietherapie. Sie alle nutzen die Wirkung von Kunst und Kunstschaffen für die integrative Gesundheitsförderung und Stabilisierung vielfältiger Klient:innengruppen. Das Institut verfolgt einen übergreifenden Forschungsansatz, der die Effektivität, sowie Wirkfaktoren aller künstlerischen Therapien untersucht. Innerhalb der notwendigen evidenzbasierten Forschung (Outcome- und Wirkfaktorenforschung) wird die Identität und Spezifität der künstlerisch-therapeutischen Methoden sichtbar gemacht. Ein angenommener Wirkfaktor aller Subdisziplinen ist die Ästhetik, genauer das ästhetische Bewegtsein durch aktive und rezeptive Methoden. Dies stärkt verschiedene Schutzfaktoren für Erkrankungen, wie z.B. erlebte Selbstwirksamkeit und Resilienz. Desweiteren untersucht das RIArT spezifische Themen der künstlerischen Therapien mithilfe quantitativer (evidence-based research), qualitativer (z.B. Beobachtung) und kunstbasierter (arts-based research) Methoden und entwickelt diese gezielt weiter.
Das Institut ist national und international ausgerichtet und hat drei Aufgabenschwerpunkte:
- Der Einwerbung von Drittmitteln zur Erforschung genuiner Fragestellungen der Künstlerischen Therapien
- Der Etablierung von Strukturen zur Unterstützung und Förderung von Nachwuchswissenschaftler:innen
- Dem Aufbau eines Promotionsprogramms im Bereich der Künstlerischen Therapien.
Mission & Schwerpunkte des RIArT
Mission des RIArt ist es:
- das Spezifische der Kunst mit evidenzbasierten Ergebnissen zusammenzuführen (z.B. in geeigneten künstlerisch-therapeutischen Studienprotolollen)
- die empirische Erforschung von zentralen Wirkmechanismen der Künstlerischen Therapien voranzutreiben
- den Beitrag der Künstlerischen Therapien zu Pflege und Erhalt einzigartiger Wissensbestände herauszuarbeiten
- partizipativ, aus der Patient:innenperspektive, Wirkung und Wirkfaktoren der Künstlerischen Therapien zu beschreiben
- und Theoriebildung in den Künstlerischen Therapien zu fördern
Schwerpunke:
Prof. Dr. Sabine C. Koch // Tanz- und Bewegungstherapie, Embodiment, Künstlerische Therapien mit Geflüchteten, Autismus, evidenzbasierte Forschung, Wirkfaktorenforschung
Prof. Dr. Harald Gruber // Kunsttherapie, Kunsttherapie in der Onkologie und Palliativmedizin, qualitative Methoden, Wirkfaktoren
PD Dr. Susann Kobus // Musiktherapie
Jun. Prof. Dr. Maya Halatcheva-Trapp // Arts-Based Research
Dr. Katharina Gerlach // Eurythmietherapie, Depression, Dokumentation, Einzelfallprotokolle
Mei Ling Tan M.A. // Musiktherapie, Demenz, evidenzbasierte Forschung, Evidenzsynthese, Reviews, Meta-Analysen
Clara Cornaro M.A. // Tanz- und Bewegungstherapie, Demenz, pflegende Angehörige, partizipative Forschung, Wirkfaktoren, Reviews
Dr. Renate Oepen // Kunsttherapie und Tanztherapie, Adipositas, Lehrergesundheit, Onkologie, Systematische Übersichtsarbeiten
Leitprojekt 2025: Ahrtalprojekt zur Traumabewältigung
Traumabewältigung nach der Flut: Durchführung des Fluthilfe Projekts “kreARTiv – Vom Schatten ins Licht” für Betroffene der Flutkatastrophe 2021
Das Projekt „kreARTiv – Vom Schatten ins Licht“ wurde als künstlerisch-therapeutisches Unterstützungsangebot für Betroffene der Flutkatastrophe 2021 im Ahrtal entwickelt und umgesetzt. Es wurde als Reaktion auf die hohen psychischen Belastungen in der Region sowie auf den eingeschränkten Zugang zu psychotherapeutischer Versorgung und lange Wartezeiten entwickelt.
Im Rahmen eines interdisziplinären Ansatzes wurden Gruppeninterventionen in Kunsttherapie, Musiktherapie, Tanz- und Bewegungstherapie sowie Theatertherapie für Kinder, Jugendliche und Erwachsene angeboten. Ergänzend wurden gemeinschaftsorientierte Formate wie Capoeira-Gruppen durchgeführt, um Resilienz, Selbstregulation und soziale Teilhabe durch strukturierte, verkörperte und kreative Aktivitäten zu stärken. Ein abschließendes Kulturfestival öffnete das Projekt zudem für die breitere Öffentlichkeit unter dem Motto „Wie Kunst Gesundheit schafft“.
Ziel des Projekts war es, ein zugängliches psychosoziales Unterstützungsangebot bereitzustellen und die psychischen Folgen der Flutkatastrophe über alle Altersgruppen hinweg zu adressieren. Künstlerische Therapien bieten dabei verkörperte und nonverbale Zugänge zur Traumabewältigung und sind insbesondere für Personen geeignet, für die verbale Verfahren nur eingeschränkt zugänglich oder weniger wirksam sind.
Das Projekt wurde wissenschaftlich begleitet und evaluierte Veränderungen in Traumasymptomatik, Depression, Angst und Stress sowie in Resilienz, Selbstwirksamkeit, Selbstwert und Wohlbefinden über verschiedene Altersgruppen hinweg, einschließlich eines Vergleichs mit einer Wartelistenkontrollgruppe.
Erste präliminäre Ergebnisse (N=37) liegen bereits aus einer Pilotstudie vor. Eine Zusammenfassung ist nachfolgend dargestellt:
Abstract:
Naturkatastrophen werden durch den Klimawandel immer häufiger und verheerender. Vorläufige Forschungsergebnisse deuten auf eine hohe Prävalenz von psychischen Belastungen und PTBS bei unmittelbar Betroffenen nach Naturkatastrophen hin, zusätzlich gibt es immer auch sekundär traumatisierte Helfer:innen. Diese Arbeit untersuchte die Auswirkungen von Künstlerischen Therapien (KüTh) auf Traumasymptome, psychische Belastungen, Wohlbefinden, Resilienz, Selbstwertgefühl und Selbstwirksamkeit bei Erwachsenen, die von den Überschwemmungen in Deutschland im Jahr 2021 betroffen waren, und ob sich diese Auswirkungen von einer Kontrollgruppe, die auf die Teilnahme wartet, unterschieden. Künstlerische Therapien bieten einen kreativen und verkörperten nonverbalen Ansatz zur Traumabehandlung. Die aktuelle Literatur zu KüTh nach Katastrophen konzentriert sich hauptsächlich auf Kinder und arbeitet fast ausschließlich mit qualitativen Methoden. Diese Studie schließt diese bestehende Forschungslücke mit einem quasi-experimentellen kontrollierten Design, in dem sie Auswirkungen von KüTh auf die Gesundheit von Überlebenden der Flutkatastrophe von 2021 im Vergleich zu einer Wartelisten-Kontrollgruppe untersucht. Die Teilnehmer:innen waren N=38, Erwachsene und zwei Jugendliche, bei denen Traumasymptome (PTSD-Short-Screening, PCL-5-Checkliste), Depression, Angst und Stress (DASS-21), Befindlichkeit (HSI-24), Resilienz (RS-13), die Selbstwirksamkeitsskala (ASKU), der Selbstwert (RSE) sowie Stress, Lebensqualität und Lebenszufriedenheit (VAS-Skalen) erhoben wurden. Die Varianzanalyse mit Messwiederholung zeigte eine signifikante Verringerung der PTBS-Symptome und des Stressniveaus sowie einen Anstieg von Wohlbefinden, Resilienz, Selbstwertgefühl und körperlicher Lebensqualität von der Baseline bis zum Follow-up bei den Teilnehmer:innen der Künstlerischen Therapien. Bei der Analyse der Daten zeigte sich zudem von Prätest bis Follow-up eine deutliche Reduktion von Depression und Stress. Der t-Test für unabhängige Stichproben ergab, dass die CAT-Teilnehmer:innen nach der Intervention signifikant höhere Werte für Wohlbefinden und Resilienz aufwiesen als die Kontrollgruppe. Die präliminären Ergebnisse stützen teilweise die Wirksamkeit Künstlerischer Therapien zur Verbesserung von Traumasymptomen, Wohlbefinden und Schutzfaktoren bei Überlebenden der Flutkatastrophe. Die Hauptstudie mit über 150 Teilnehmenden wird zeigen, ob sich diese Effekte bestätigen und auf weitere Altersgruppen übertragen lassen.
Insgesamt wurden mehr als 30 gruppenbasierte Programme durchgeführt und über 200 Teilnehmende erreicht, was die Umsetzbarkeit und Reichweite niedrigschwelliger künstlerisch-therapeutischer Interventionen in postkatastrophalen Kontexten unterstreicht.
Im Rahmen des Kulturfestivals (Dezember 2025) wurde ein Katalog konzipiert, der Kunstwerke der Teilnehmenden sowie Reflexionen sowohl der Teilnehmenden als auch der Therapeut:innen aus dem gesamten Projekt enthält. Er ist nun veröffentlicht und online frei zugänglich (auf Deutsch): https://doi.org/10.5281/zenodo.17685608
Ansprechpartner: Prof. Dr. Sabine Koch, Dr. Susann Kobus, Katharina Forstreuter
(in English)
Trauma Recovery after the Flood: Implementation of the Flood Relief Project “kreARTiv – From Shadow into Light” for People Affected by the 2021 Flood Disaster
The project “kreARTiv – From Shadow into Light” was developed and implemented as an arts-based therapeutic support programme for people affected by the 2021 flood disaster in the Ahr Valley. It was developed in response to the high levels of psychological distress in the region, as well as limited access to psychotherapeutic care and long waiting times.
Using an interdisciplinary approach, group interventions in art therapy, music therapy, dance/movement therapy, and drama therapy were offered to children, adolescents, and adults. In addition, community-oriented formats such as Capoeira groups were implemented to strengthen resilience, self-regulation, and social participation through structured, embodied, and creative activities. A concluding cultural festival further opened the project to the wider public under the theme “How Art Creates Health.”
The aim of the project was to provide an accessible form of psychosocial support and to address the psychological consequences of the flood disaster across all age groups. Arts-based therapies offer embodied and non-verbal pathways to trauma recovery and are particularly suitable for individuals for whom verbal approaches are less accessible or less effective.
The project was accompanied by a scientific evaluation assessing changes in trauma symptoms, depression, anxiety, and stress, as well as resilience, self-efficacy, self-esteem, and well-being across different age groups, including comparisons with a waitlist control group.
First preliminary results (N=37) are already available from a pilot study. A summary is provided below:
Abstract:
Natural disasters are becoming increasingly frequent and severe due to climate change. Preliminary research indicates a high prevalence of psychological distress and PTSD among directly affected individuals following natural disasters, as well as secondary trauma among helpers. This study investigated the effects of creative arts therapies (CAT) on trauma symptoms, psychological distress, wellbeing, resilience, self-esteem, and self-efficacy in adults affected by the 2021 floods in Germany, and whether these effects differed from those of a waitlist control group. Creative arts therapies provide a creative, embodied, and non-verbal approach to trauma treatment. Current literature on CAT following disasters focuses mainly on children and relies almost exclusively on qualitative methods. This study addresses this research gap through a quasi-experimental controlled design examining the effects of CAT on the health of flood survivors compared to a waitlist control group. Participants (N=38; adults and two adolescents) were assessed on trauma symptoms (PTSD short screening, PCL-5 checklist), depression, anxiety, and stress (DASS-21), wellbeing (HSI-24), resilience (RS-13), self-efficacy (ASKU), self-esteem (RSE), as well as stress, quality of life, and life satisfaction (VAS scales). Repeated-measures ANOVA showed a significant reduction in PTSD symptoms and stress levels, alongside increases in wellbeing, resilience, self-esteem, and physical quality of life from baseline to follow-up among participants in the CAT interventions. Analysis also indicated a clear reduction in depression and stress from pre-test to follow-up. Independent samples t-tests showed that CAT participants had significantly higher levels of wellbeing and resilience after the intervention compared to the control group. Preliminary findings partially support the effectiveness of CAT in improving trauma symptoms, wellbeing, and protective factors among flood survivors. The main study with over 150 participants will determine whether these effects are confirmed and generalisable across age groups.
In total, more than 30 group-based programmes were conducted, reaching over 200 participants, demonstrating the feasibility and reach of low-threshold arts-based psychosocial interventions in post-disaster contexts.
A catalogue was conceived as part of the cultural festival (December 2025), and it contains artworks created by participants as well as reflections from both participants and therapists throughout the project. It is now published and freely available online (in German): https://doi.org/10.5281/zenodo.17685608
Contact: Prof. Dr. Sabine Koch, Dr. Susann Kobus, Katharina Forstreuter
Ausgewählte aktuelle Publikationen
Eine Auswahl aktueller Einzelpublikationen ist nachfolgend aufgeführt. Für einen umfassenden Überblick über die Publikationen der RIArT-Forschenden verweisen wir auf die jeweiligen Mitarbeiter:innen-Seiten.
- Gerlach, K. (2025). Behandlung einer spinozerebellären Ataxie Typ 3 mit Eurythmietherapie – Eine Fallvignette. Der Merkurstab. Zeitschrift für Anthroposophische Medizin, 78(5), 316-321. https://doi.org/10.14271/DMS-21967-DE
- Gerlach, K. (2025). Intuition-based decisions in Eurythmy Therapy interventions, Jahreskonferenz der Medizinischen Sektion am Goetheanum Der Merkurstab 2025 https://doi.org/10.13140/RG.2.2.21829.77280
- Koch, S. C., Stange, S., Ernst, N., Kinnen, J., Juhart, M., Schöder, M., Schwab de Ribaupierre, U., Merschmeyer, B., Klees, S., Junker, J, & Huess, H. (2025). ‘Strong Kids’: Effects of drama therapy on child resilience after the 2021 German flood disaster. The Arts in Psychotherapy, 92, 102254. https://doi.org/10.1016/j.aip.2025.102254.
- Köhler, R., Anheyer, D., Koch, S. C., & Ostermann, T. (2025). Capoeira and its effects on health-related outcomes — a systematic review. Journal of Integrative and Complementary Medicine, 31(9), 780–788. https://doi.org/10.1089/jicm.2024.0490.
- Matevosyan, G., Tan, M. L., & Uhlig, S. (2025). Exploring Community Singing for Mothers of Fallen Soldiers – a Music Therapy Intervention to Enhance Well-Being. Musiktherapeutische Umschau, 05/2025. https://doi.org/10.13109/muum.2025.46.2.194
- Oepen, R., Roy, C., Gruber, H., & Paul, E. (2025). Bedingungen und Effekte Künstlerischer Onlinetherapien – ein Systematisches Review und eine Wirkfaktorenkategorisierung. GMS Journal of Arts Therapies, 7, doc04. https://doi.org/10.3205/jat000044
- Raja, T. L. S., Dumaresq, E. & Koch, S.C. (2025). Dance in prisons: A systematic review and narrative synthesis. The Arts in Psychotherapy, 97:102403. https://doi.org/10.1016/j.aip.2025.102403
- Schwab, L., Estel, S. M., Freiberg, A., DuBois, A., Cornaro, C., & Koch, S. C. (2025). Therapeutic factors of dance movement therapy from the perspective of patients and therapists – a multicenter clinical study. GMS Journal of Arts Therapies, 2025/7:Doc08. https://doi.org/10.3205/jat000048.
- Wirth, M., Stamer, S., Podolski, O., Maßalsky, A., Koch, S.C., & Klimecki, O. (2025). REMINDer randomized controlled study: Feasibility and impact of an online multimodal mind–body intervention in older adults. Alzheimer’s & Dementia: Behavior & Socioeconomics of Aging, 1(3). 2025;e70032 (Wiley). https://doi.org/10.1002/bsa3.70032 (Protocol for this RCT: Wirth, M., Stamer S., Podolski, O., Maßalsky, A., Koch, S. C., & Klimecki, O. (2024). The REMINDer randomized controlled study: Feasibility and effects of an online multimodal mind-body intervention in older adults. Posted Nov 11th, 2024; medRxiv preprint doi: https://doi.org/10.1101/2024.11.10.24317080).
- Halatcheva-Trapp, M. (2024). Buchreview Familienethnographie: Jagoda Motowidlo, Streiten auf Distanz!? Transstaatliche Familienpraxis in soziotechnischen Konstellationen. Bielefeld: transcript, 2023. In: Soziologische Revue 47 (1), S. 86-88, https://doi.org/10.1515/srsr-2024-2006
- Halatcheva-Trapp, M. & Poferl, A. (2024). Jane Addams and the Hull-House Maps & Papers. A Knowledge-Culture Approach. In: Kieler sozialwissenschaftliche Revue. Internationales Tönnies-Forum 2 (1), S. 7-18, https://doi.org/10.3224/ksr.v2i1.02
Kooperationen
Eine sehr enge Kooperation besteht mit der Universität Witten/Herdecke, Fakultät für Gesundheit, Lehrstuhl für Medizintheorie, Integrative und Anthroposophische Medizin Prof. Dr. David Martin, Prof. Dr. Arndt Büssing, PD. Dr. Bettina Berger, Prof. Dr. Dirk Czysarz und dem Integrativen Begleitstudium Anthroposophische Medizin (IBAM), Prof. Dr. Friedrich Edelhäuser. Prof. Dr. Thomas Ostermann, Department für Psychologie und Psychotherapie. Die Kooperation des Fachbereichs für Künstlerische Therapien und Therapiewissenschaft der Alanus Hochschule mit der Universität Witten/Herdecke war eine zentrale Voraussetzung für die Gründung des Forschungsinstituts für Künstlerische Therapien an der Alanus Hochschule. Aufgaben sind der Strukturaufbau des kooperativen Forschungsinstituts sowie die Entwicklung und Umsetzung eines Promotionsprogramms für die Künstlerischen Therapien.
Internationale Kooperationsbeteiligte: Drexel University, Lesley University, New York University, University of Haifa, University of Melbourne, University of Edge Hill, University of Amsterdam, University of Hong Kong.
Siehe genauere Ausführungen und Projekte unter: NYU Creative Arts Therapies Consortium
Universitäre Kooperationen
- Department for Creative Arts Therapies, PhD Program // Drexel University, Philadelphia, USA // Prof. Dr. Sherry Goodill (DMT ), Prof. Dr. Joke Bradt (MT), Prof. Dr. Nancy Gerber (AT)
- PhD Program Expressive Arts Therapies // Lesley University, Boston, USA // Prof. Dr. Robyn Cruz (DMT), Rebecca Zarate (MT), Nancy Berdal (DMT), Jason Butler (DT)…
- New York University (NYU), Creative Arts Therapies, Drama Therapy // Prof. Dr. Nisha Sanjani (DT)
- Creative Arts Therapies Research Institute // University of Haifa // Prof. Dr. Hod Orkibi, Prof. Dr. Dita Federman, Prof. Dr. Rachel Lev; Prof. Dr. Dafna Regev; Prof. Dr. Einat Shuper-Engelhart
- Creative Arts Therapy Research Unit // University of Melbourne Australia // Dr. Kim Dunphy, Prof. Dr. Felicity Baker, Prof. Dr. Katherina McFerran, Prof. Dr. Janette Grandin, Prof. Dr. Imogen Clark, and others
- Art Therapy Program // Hofstra University, USA // Prof. Dr. Elkis-Abuhoff (AT)
- Art Therapy and Social Work // University of Negev, IL // Prof. Dr. Ephrat Huss (AT)
- Somatic Psychology Program // Naropa University, Boulder, CO // Prof. Dr. Christine Caldwell (DMT)
- Dance Movement Psychotherapy // University of Hertfordshire, Hatfield, UK // Prof. Dr. Helen Payne (DMT)
- Direktion Pflege, Therapien und Soziale Arbeit, Forschung und Entwicklung // Psychiatrische Universitätsklinik (Burghölzli) Zürich, CH // Dr. Iris Bräuninger (DMT)
- Instituto Superior de Arte (ISA) Instituto National de Radiología y Oncología (INOR) Havanna // Universidad de las Artes Cuba // Ms C. Ruslan Torres Leyva, Prof. Dr. Corbelo Alfonso (AT)
- Departament de Psicologia clínica i de la salut // Universidad Autonoma de Barcelona (UAB) // Dr. Heidrun Panhofer
- Lehrstuhl für Medizintheorie, Integrative und Anthroposophische Medizin, Institut für Psychologie // Universität Witten-Herdecke // Prof. Dr. med. David Martin, Prof. Dr. em. Peter Heusser, Prof. Dr. Arndt Büssing; Prof. Dr. Friedrich Edelhäuser, Prof. Dr. Thomas Ostermann, u. a.
- Karl-Jaspers Lehrstuhl, Phänomenologische Psychopathologie // Universität Heidelberg // Prof. Dr. Dr. Thomas Fuchs
- Psychologisches Institut // Universität Heidelberg // Prof. Dr. Sabina Pauen, Prof. Dr. Sven Barnow, Prof. Dr. Monika Sieverding, Prof. Dr. Joachim Funke, Prof. Dr. Birgit Spinat, Prof. Dr. Dirk Hagemann, Prof. Dr. Klaus Fiedler
- IWR Abteilung Robotik // Universität Heidelberg // Prof. Dr. Katja Mombaur
- Institut für Kunsttherapie und Forschung // Hochschule für Künste im Sozialen (HKS) Ottersberg // Prof. Dr. Gabriele Schmidt
- Hochschulinstitut für Künstlerische Therapien // Hochschule für Umwelt und Soziales Nürtingen // Prof. Dr. Constanze Schulze (AT), Prof. Dr. Johannes Junker (DT)
- Fakultät für Therapiewissenschaften // SRH Hochschule Heidelberg // Prof. Dr. Thomas Hillecke, Prof. Dr. Alexander Wormit, Prof. Dr. Elizabeth Manders
- Fakultät für Sozial- und Rechtswissenschaften // SRH Hochschule Heidelberg // Prof. Dr. Barbara Wolf, Prof. Dr. Bettina Wuttig, Prof. Dr. Andres Stefanowski
- Kooperationen mit Außeruniversitären Forschungseinrichtungen: MPI für empirische Ästhetik, Frankfurt, Fraunhofer Institut Stuttgart
Klinische Kooperationen
- CIO – Center for Integrative Oncology // Universitätsklinikum Bonn // Prof. Dr. Ingo Schmidt-Wolf // M. Neumann // V. Wilberg
- Universitätsmedizin Essen // Dr. Susann Kobus
- Klinik und Poliklinik für Palliativmedizin // Universitätsklinikum Bonn // Prof. Dr. Lukas Radbruch
- Malteser Krankenhaus Seliger Gerhard Bonn/Rhein-Sieg // Universitätsklinikum Bonn // Prof. Dr. Lukas Radbruch
- Psychiatrische Universitätsklinik // Universitätsklinikum Heidelberg // Prof. Dr. Dr. Thomas Fuchs, Prof. Dr. Sabine Herpertz
- Institut für Medizinpsychologie // Universitätsklinikum Heidelberg // Prof. Dr. Beate Ditzen
- Klinik und Poliklinik für Psychiatrie u. Psychotherapie des Kindes- u. Jugendalters // Universitätsklinikum zu Köln // Prof. Dr. Gert Lehmkuhl, Prof. Dr. Edgar Schömig
- Zentrum für Soziale Psychiatrie // Rehbergpark, Herborn // Prof. Dr. Matthias Wildermuth
- LVR Klinikum Düsseldorf // Universitätsklinikum Düsseldorf // Kreativtherapiehaus, Dr. Peter Hoffmann // Leitende Direktorin, Prof. Dr. Eva Meisenzahl-Lechner
- LVR Klinikum Bonn // Abteilung für Kinder und Jugendpsychiatrie, Traumaambulanz // Dr. Stefan Reichelt // Erwachsenenpsychiatrie, Jana Berg, M.A.
- Klinik Arlesheim // Prof. Dr. med. Matthias Kröz
Forschungsprojekte
2023-2024
Neuroscience Meets Dance in Therapy
Responsible: Prof. Dr. Sabine C. Koch
PIs: Vicky Karkou, Valentina Charuzzo, Stergios Makris
Cooperation with: Corinne Jola, Guido Orgs, Bettina Bläsing, Rainbow Ho, Hod Orkibi, Felicity Baker
Funding: AHRC (UK)
2021-2022
The Pop-Up Institute. Reducing Stigma by Means of Creative Arts Therapies.
Gemeinsam mit: Kerstin Schoch (HKS Ottersberg)
Verantwortlich: Lily Martin
Drittmittel Volkswagen Stiftung
2020-2021
Kunsttherapie in der Onkologie
Gemeinsam mit: Prof. Dr. I. Schmidt-Wolf (Universitätsklinikum Bonn)
Verantwortlich: Prof. H. Gruber, Prof. S. Koch
Drittmittel „Spendenparlament Bonn“
Studienteilnehmerinnen der erfolgreichen Kunststudie zeigen ihre Werke am CIO Bonn. Das Video dazu können Sie sich hier anschauen.
2019-2020
Digital Assessment in Dance Movement Therapy
Gemeinsam mit: Dr. K. Dunphy, Prof. F. Baker (University of Melbourne)
Verantwortlich: Prof. S. Koch
Drittmittel DAAD
Seit 2018
Dokumentation und Kommentierung erster eurythmietherapeutischer Behandlungen am klinisch-therapeutischen Institut in Arlesheim
Gemeinsam mit: Prof. Annette Weißkircher, Dr. med. Matthias Girke (Sektionsleiter, Medizinische Sektion am Goetheanum, Schweiz), M.A. Rob Schapink und M.A. Norman Kingeter (Arlesheim- Kliniken)
Verantwortlich: Prof. Annette Weißkircher
Drittmittel Christophorus Stiftung, Stiftung Heileurythmie, Anthroposophische Gesellschaft Dtl., Anneliese/Wilhelm zur Linden Stiftung
2018-2020
EASE Grant “An embodied approach to the study of experience”, Research Network Chile, Slowenia, France, Germany on Embodiment & Neurophenomenology; REDES
Gemeinsam mit: Dr. María Isabel Gaete Celis (Universidad de Chile, Medicine), Prof. Dr. Michel Bitbol (CNRS, Paris), Prof. Dr. Dr. Thomas Fuchs (Uni Heidelberg), Prof. Dr. Sabine C. Koch (Alanus); Prof. Dr. Sebastjan Vörös (University of Ljubljana, Arts)
Verantwortlich: Camila Valenzuela Moguillansky, Universidad Diego Portales, Santiago de Chile
Drittmittel Comisión Nacional de Investigación Científica y Tecnológica (CONICYT), Chile
2016-2022
Heidelberg Center for Motion Research (HCMR) – Kooperatives interdisziplinäres Forschungslabor für Bewegungsstudien;
Verantwortlich: Prof. Dr. Katja Mombaur, Robotik, Institut für Wiss. Rechnen (Uni Heidelberg); Koop.: Prof. Dr. Sabine Koch;
Drittmittel Zeiss-Stiftung
Ausgewählte Projektbeschreibungen (mit zu den Forschungsprojekten)
Digital Assessment in Dance Movement Therapy
In einer intensiven und fruchtbaren Zusammenarbeit mit der University of Melbourne haben wir uns im Rahmen des durch den DAAD geförderten Forschungsprojekts „Digital Assessment in Dance Movement Therapy“ mit der Digitalisierung unserer Assessment-Tools beschäftigt. Ein Hauptziel des Projekts war die Fortentwicklung einer mobilen App zur Dokumentation und Evaluation bewegungstherapeutischer Interventionen und zur systematischen Erfassung relevanter Daten aus bewegungstherapeutischen Sitzungen. Im Projekt wurde eine Validierungsstudie des partizipatorisch angelegten Outcome Frameworks (generischer Fragebogen in der App integriert), und Studien zur Erweiterung der Anwendung für weitere Künstlerische Therapien durchgeführt. Ein Artikel zur App gewann den ADTA Forschungspreis 2019 in den USA.
Kunsttherapie in der Onkologie
2019 wurde das kooperative Forschungsprojekt Kunsttherapie in der Onkologie an der Universitätsklinik Bonn / Centrum für Intergrierte Onkologie (CIO; Prof. Dr. Ingo Schmidt-Wolf) entwickelt. Menschen mit der Diagnose Krebs im fortgeschrittenen Stadium sind häufig sehr belastet. Neben der physischen Belastung durch die Chemotherapie, ist vor allem die psychische Belastung erheblich. Das zertifizierte Krebszentrum „CIO Bonn bietet den Patient:innen bereits die Betreuung durch Psychoonkolog:innen an. Die Erfahrungen, die die Psychoonkolog:innen in vielen Gesprächen mit Patient:innen gemacht haben, zeigen, dass manchmal „einfach die Worte fehlen“, um Gedanken und Gefühle kommunizieren und verarbeiten zu können. Deshalb bietet das Krebszentrum der UKB den Patient:innen die Möglichkeit der Kunsttherapie an. Das Angebot wurde gemeinsam mit dem Forschungsinstitut RIArT entwickelt und strukturell implementiert. Es wird fortlaufend evaluiert. Finanziell wird das Vorhaben vom „Spendenparlament Bonn“ unterstützt. Start des Vorhabens war im Januar 2020, nach einer Covid-19 bedingten Unterbrechung, läuft das Projekt seit Sommer wieder weiter. Anmeldungen bei: CIO@ukbonn.de
NYU Creative Arts Therapies Consortium
International Research Alliance
Das International Research Alliance of the NYU Creative Arts Therapies Consortium unter der Führung der New York University (Dr. N. Sajnani; https://steinhardt.nyu.edu/catconsortium/international-research-alliance) existiert seit 2018, es beheimatet Universitäten und Forschungsinstitute, die eine Doktoratsausbildung über die Künstlerischen Therapien hinweg anbieten.
Mitglieder sind:
- New York University (NYU Steinhardt)
- Alanus University Bonn
- University of Haifa
- The University of Melbourne
- Lesley University
- Drexel University
- Edge Hill University
- University of Hongkong
Neben der Kooperation und Nachwuchsförderung in Bezug auf die PhD-Kandidat:innen, gibt es Forschungs- und Publikationskooperationen einzelner Mitglieder und die gemeinsame Arbeit an einem WHO-Report zur weltweiten Evidenzlage für die Künstlerischen Therapien. Beispielhaft sei das folgende Kooperationsprojekt genannt:
Internationale Kooperation zur Wirkfaktorenforschung
Auf der ECArTE Conference 2019 in Alcalá de Henares (European Consortium of Creative Arts Therapies Educators), und einer Pre-Conference des International Doctoral Consortiums an der Zweigstelle der New York University (NYU) in Madrid, wurde die Wirkfaktorenforschung in den Künstlerischen Therapien als aktuelles und wichtiges Thema identifiziert. Unter der Steuerung von Alanus (RIArT), Universität Haifa, Universität Melbourne, Lesley Universität und der Universität von Amsterdam hat sich eine Gruppe gebildet, die zunächst ein systematisches Review zu empirischen Befunden der Wirkfaktorenforschung zu allen Künstlerischen Therapien (einschließlich Poesietherapie) erstellen wird, um Forschungsbefunde und Forschungslücken in der Übersicht vorliegen zu haben. Auf diesem Review aufbauend können dann Primärstudien und weitere Sekundärstudien geplant werden. Die Gruppe umfasst einige der besten Forscher:innen im Bereich Künstlerische Therapien (Kerngruppe: Hod Orkibi (U Haifa), Felicity Baker (U Melbourne) Sabine C. Koch (Alanus University), Rebecca Zarate (Lesley University) und Martina DeWitte (U Amsterdam)). Die beteiligten Forscher:innen haben 2021 einen Scoping Review zu Change Factors in Creative Arts Therapies erarbeitet (siehe Special Issue zu Creative Arts Therapies bei Frontiers in Psychology). Der Verbund des International Research Alliance des NYU CAT Consortiums wurde für die Zusammenarbeit im Wirkfaktorenprojekt auf die University of Hong Kong erweitert (Prof. Dr. Rainbow Ho).
Journal of Arts Therapies
GMS Journal of Arts Therapies –
Journal of Art-, Music-, Dance-, Drama- and Poetry-Therapy
Die Wissenschaftliche Fachgesellschaft für Künstlerische Therapien (WFKT) betreibt die Open Access Online-Zeitschrift GMS Journal of Arts Therapies (JAT) auf der Webplattform der German Medical Science (GMS). Die erste Ausgabe des Online-Journals ist 2019 erschienen. Auf der Webseite des Journals finden Sie weitere Informationen zu Inhalten und Einreichungen. ISSN: 2629-3366, OCLC number: 1107349490, Registrierung hier.
Eingereicht werden können Forschungs- und Übersichtsarbeiten, Projektberichte, Kurzbeiträge sowie Diskussionsbeiträge und Kommentare zu Künstlerischen Therapien, Kunst in Medizin und Psychotherapie sowie Kunst und Gesundheit aus dem gesamten Methodenspektrum der evidenzbasierten Medizin. Neben quantitativer Forschung, Wirkfaktorenforschung, Beobachtungsstudien, qualitativer Forschung und Fallstudien sind auch Beiträge aus der künstlerischen und kunstbasierten Forschung willkommen. Wir befürworten partizipatorische und ethisch reflektierte Forschungsprinzipien. Publikationen werden auf Englisch und Deutsch angenommen und müssen ein englisches Abstract aufweisen.
Forschungskolloquiem
Das RIArT-Forschungskolloquium lädt monatlich Forschende und Therapeut:innen aus den künstlerischen Therapien ein, ihre Arbeit zu einem spezifischen Thema vorzustellen. Im Anschluss folgt eine lebendige Diskussion, die den fachlichen Austausch und die gemeinsame Weiterentwicklung von Ideen fördert.
2026
03.2026 // Clara Cornaro, Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft, Towards an Intervention Study: Dance Movement Therapy with People Living with Dementia and Their Carers (auf Englisch)
02.2026 // Callie Arnold, Dance Movement Therapist, Ecosystem Awareness of Intersectional Empowerment in Dance Performance Projects with People Experiencing Depression
01.2026 // Anna Viktoria Rico Gómez, Kunsttherapeutin, Der sprechende Rücken – Einladung zur Innenschau: Eine Intervention für die kunsttherapeutische Biografiearbeit
2025
12.2025 // Dr. Eden Rose Champagne, Dance Movement Therapist, Dance/Movement Therapy Program for Dementia Caregiver Resilience – Employing the Model of Embodied Aesthetics in a DMT Context (auf Englisch)
11.2025 // Jun.-Prof. Dr. Maya Halacheva-Trapp, Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft, Teilhabe durch ästhetische Bildung. Ein partizipatives Forschungsprojekt im Feld der inklusiven außerschulischen Tanzangebote
10.2025 // Prof. Dr. Matthew Pelowski, University of Vienna, Austria, (How) Can Art Make a Difference for our Attitudes, Bodies, and Brains? – The ARTIS Lab (auf Englisch)
07.2025 // Dr. Renate Oepen und Prof. Corinne Roy, Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft, Online Kunsttherapie – Ergebnisse eines Systematisches Reviews
04.2025 // Mei Ling Tan, M.A., Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft, The role of the voice and group singing in music therapy (auf Englisch)
02.2025 // Dr. Katharina Gerlach, Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft, Intuition in Eurythmy Therapy Dr. Katharina Gerlach berichtete aus ihrer Intuitionsforschung auf der Grundlage der Theorien Rudolf Steiners
2024
12.2024 // Dr. Lily Martin Motion Markers of Schizophrenia (Dissertation)
11.2024 // Prof. Dr. Johannes Wagemann & Dr. Sarah Starosky, Arbeit mit Ton und Phänomenologische Methode
10.2024 // Dr. Katharina Gerlach, Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft, Vademecum Eurythmietherapie
07.2024 // Dr. Shoshi Keisari und Ronen Kowalsky, University of Haifa, Israel, The potential of mirroring and playback theatre
06.2024 // Dr. Girija Kaimal, Drexel University, USA, Art Therapy in Times of Upheaval
05.2024 // Dr. Felicity A. Baker, University of Melbourne, Australia, Music Therapy for Dementia, Results from the MIDDEL-Project and the Homesite Study
03.2024 // Prof. Dr. Stefan Willich, Charité Berlin, Arts in Medicine – tradition, evidence, perspectives
02.2024 // Dr. Shoshi Kaisari, Drama Therapy, University of Haifa, Drama Therapy in Nursing Homes
01.2024 // Dr. Joanna Czemanski-Cohen, Art Therapy, University of Haifa, Effects and Therapeutic Factors of Art Therapy in Cancer Care
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