Forschungsinstitut für Künstlerische Therapien / Research Institute for Creative Arts Therapies (RIArT)
Forschungsinstitut für Künstlerische Therapien / Research Institute for Creative Arts Therapies (RIArT)
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Das Forschungsinstitut für Künstlerische Therapien RIArT widmet sich der Durchführung und Förderung von Forschung im Themenfeld „Künstlerische Therapien“, der wissenschaftlichen Weiterentwicklung gemeinsamer und spezifischer Theorien, Methoden und Empirie sowie der Nachwuchsförderung. Zu den künstlerischen Therapien zählen Kunst-, Musik-, Tanz-, Eurythmie-, Theater- und Poesietherapie. Sie alle nutzen die Wirkung von Kunst und Kunstschaffen für die integrative Gesundheitsförderung und Stabilisierung vielfältiger Klient:innengruppen. Das Institut verfolgt einen übergreifenden Forschungsansatz, der die Effektivität, sowie Wirkfaktoren aller künstlerischen Therapien untersucht. Innerhalb der notwendigen evidenzbasierten Forschung (Outcome- und Wirkfaktorenforschung) wird die Identität und Spezifität der künstlerisch-therapeutischen Methoden sichtbar gemacht. Ein angenommener Wirkfaktor aller Subdisziplinen ist die Ästhetik, genauer das ästhetische Bewegt Sein durch aktive und rezeptive Methoden. Dies stärkt verschiedene Schutzfaktoren für Erkrankungen, wie z.B. erlebte Selbstwirksamkeit und Resilienz. Desweiteren untersucht das RIArT spezifische Themen der künstlerischen Therapien mithilfe quantitativer (evidence-based research), qualitativer (z.B. Beobachtung) und kunstbasierter (arts-based research) Methoden und entwickelt diese gezielt weiter.
Das Institut ist national und international ausgerichtet und hat drei Aufgabenschwerpunkte:
- Der Einwerbung von Drittmitteln zur Erforschung genuiner Fragestellungen der Künstlerischen Therapien
- Der Etablierung von Strukturen zur Unterstützung und Förderung von Nachwuchswissenschaftler:innen
- Dem Aufbau eines Promotionsprogramms im Bereich der Künstlerischen Therapien
Mission & Schwerpunkte des RIArT
Mission des RIArt ist es:
- das Spezifische der Kunst mit evidenzbasierten Ergebnissen zusammenzuführen (z.B. in geeigneten künstlerisch-therapeutischen Studienprotolollen)
- die empirische Erforschung von zentralen Wirkmechanismen der Künstlerischen Therapien voranzutreiben
- den Beitrag der Künstlerischen Therapien zu Pflege und Erhalt einzigartiger Wissensbestände herauszuarbeiten
- partizipativ, aus der Patient:innenperspektive, Wirkung und Wirkfaktoren der Künstlerischen Therapien zu beschreiben
- die Theoriebildung in den Künstlerischen Therapien zu fördern
Schwerpunke:
Prof. Dr. Sabine C. Koch // Tanz- und Bewegungstherapie, Embodiment, Künstlerische Therapien mit Geflüchteten, Autismus, evidenzbasierte Forschung, Wirkfaktorenforschung
Prof. Dr. Harald Gruber // Kunsttherapie, Kunsttherapie in der Onkologie und Palliativmedizin, qualitative Methoden, Wirkfaktorenforschung
Prof. Dr. Susann Kobus // Musiktherapie, Forschung in Musiktherapie in der Neonatologie und Pädiatrie
Jun. Prof. Dr. Maya Halatcheva-Trapp // Arts-Based Research, qualitative Forschungsmethoden, Intuition and ästhetische Erfahrung in der Forschungspraxis
Dr. Katharina Gerlach // Eurythmietherapie, Depression, Dokumentation, Einzelfallprotokolle, Basisforschung in der Versorgungsmedizin
Mei Ling Tan M.A. // Musiktherapie, Demenz, evidenzbasierte Forschung, Evidenzsynthese, Reviews, Meta-Analysen
Clara Cornaro M.A. // Tanz- und Bewegungstherapie, Demenz, pflegende Angehörige, partizipative Forschung, Wirkfaktoren, Reviews
Dr. Renate Oepen // Kunsttherapie und Tanztherapie, Prävention und Gesundheitsförderung, Adipositas, Künstlerische Onlinetherapie, Systematische Übersichtsarbeiten, Forschungsmethoden
Leitprojekt 2025: Ahrtalprojekt zur Traumabewältigung
Traumabewältigung nach der Flut: Durchführung des Fluthilfe Projekts “kreARTiv – Vom Schatten ins Licht” für Betroffene der Flutkatastrophe 2021
Hintergrund
Die Flutkatastrophe vom Juli 2021 im Ahrtal hat anhaltende Schäden hinterlassen. Schätzungen zufolge gab es anfänglich etwa 15.000 Erstbetroffene, 4.000 akut Traumatisierte und 2.000 sekundär traumatisierte Helfer:innen. Nach einem Jahr litten noch 28 % der Betroffenen unter Symptomen einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS). Nach eineinhalb Jahren waren es noch 24 % im Kreis Ahrweiler und 23 % im Kreis Euskirchen. Diese Zahlen stammen aus dem KAHR-Projekt der Universität Potsdam (Forschungsgruppe Prof. Dr. A. Thieken; Zenker et al., 2024; Zimmerman, 2023). Das Projekt hat die Situation zuletzt 2023 mit dem PTBS-Screening nach Siegrist & Maercker (2010) erfasst. Die Werte liegen über denen nach vergleichbaren Katastrophen weltweit (Zhong et al., 2018).
Der Wiederaufbau im Ahrtal geht nur schleppend voran. Dort, wo er abgeschlossen ist, fallen Menschen häufig in ein seelisches Tief. Gleichzeitig sind Hilfsangebote nur begrenzt verfügbar. Das Traumahilfezentrum bietet ausschließlich probatorische Sitzungen an, und bei niedergelassenen Therapeut:innen gibt es lange Wartelisten. Viele Menschen melden sich trotz Symptomen nicht für eine Psychotherapie an.
Das Projekt
Das Kooperationsprojekt „kreARTiv – Vom Schatten ins Licht“ der Stiftung Universitätsmedizin Essen und der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter wurde von Help – Hilfe zur Selbsthilfe e. V. gefördert. Es bot Betroffenen der Flutkatastrophe im Rahmen der psychologischen Hilfe zur Traumabewältigung ein breites Spektrum Künstlerischer Therapien an: Kunsttherapie, Musiktherapie sowie Tanz- und Bewegungstherapie, dazu Theatertherapie im Kooperationsprojekt „Starke Kids“. Ergänzend fanden gemeinschaftsorientierte Formate wie Capoeira-Gruppen statt, die Resilienz, Selbstregulation und soziale Teilhabe durch strukturierte, verkörperte und kreative Aktivitäten stärken. Das Angebot richtete sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene, um den psychologischen Bedarf in allen Altersgruppen aufzufangen.
Warum Künstlerische Therapien?
Künstlerische Therapien sind evidenzbasierte Behandlungsformen (De Witte et al., 2025; Fancourt & Finn, 2019; Koch, 2014; 2019). Sie sind niedrigschwelliger als verbale Psychotherapie und lassen eine höhere Akzeptanz in der Bevölkerung erwarten. Die Arbeit mit Kunst, Musik oder Bewegung bietet auch jenen Menschen einen Zugang zur Traumabewältigung, für die sprachliche Zugänge aus unterschiedlichen Gründen schwierig sind. Dazu gehören Kinder, Menschen mit Behinderung, Migrant:innen, Menschen aus niedrigen sozioökonomischen Schichten und ältere Menschen mit kognitiven Einschränkungen. Auch sprachlich eloquente Menschen, die ihre Gefühle über Sprache nicht erreichen, profitieren davon (De Witte et al., 2021). Im Vergleich zu herkömmlichen Verfahren sind künstlerische Zugänge zudem oft kostengünstiger (Frontier Economics, 2024). Für England, wo entsprechende Daten vorliegen, wird der jährliche gesundheitliche Nutzen der Künste auf über 900 £ pro Person und rund 8 Milliarden £ für die gesamte Gesellschaft geschätzt.
Ziel und Umsetzung
Ziel des Projekts war es, mit künstlerisch-therapeutischen Angeboten in den Flutgebieten ein niedrigschwelliges Angebot zu schaffen, das diese Versorgungslücke schließt und die psychischen Folgen des Hochwassers adressiert. Innerhalb eines Jahres wurden mehr als 30 Therapiegruppen durchgeführt und über 200 Teilnehmende erreicht. Das zeigt, dass niedrigschwellige künstlerisch-therapeutische Interventionen nach Katastrophen gut umsetzbar sind und viele Menschen erreichen. Ein abschließendes Kulturfestival im Dezember 2025 öffnete das Projekt unter dem Motto „Wie Kunst Gesundheit schafft“ für die breite Öffentlichkeit.
Wissenschaftliche Begleitung
Das Projekt wurde wissenschaftlich evaluiert. Untersucht wurden Veränderungen in Traumasymptomatik, Depression, Angst und Stress sowie in Resilienz, Selbstwirksamkeit, Selbstwert und Wohlbefinden über verschiedene Altersgruppen hinweg, jeweils im Vergleich mit einer Wartelisten-Kontrollgruppe.
Katalog
Zum Kulturfestival entstand ein Katalog mit Kunstwerken der Teilnehmenden sowie Reflexionen von Teilnehmenden und Therapeut:innen aus dem gesamten Projekt. Er ist online frei zugänglich (auf Deutsch): https://doi.org/10.5281/zenodo.17685607
Projektleitung: Prof. Dr. Sabine C. Koch (Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft, Alfter/Bonn) und Prof. Dr. Susann Kobus (Universitätsmedizin Essen)
Förderung: Help – Hilfe zur Selbsthilfe e. V.
(in English)
Trauma Recovery after the Flood: Implementation of the Flood Relief Project “kreARTiv – From Shadow into Light” for People Affected by the 2021 Flood Disaster
Background
The July 2021 flood disaster in the Ahr Valley caused lasting damage. Initial estimates counted around 15,000 directly affected people, 4,000 acutely traumatised people and 2,000 secondarily traumatised helpers. One year later, 28% of those affected still had symptoms of post-traumatic stress disorder (PTSD). After eighteen months, the figures were still 24% in the district of Ahrweiler and 23% in the district of Euskirchen. These figures come from the KAHR project at the University of Potsdam (research group of Prof. Dr. A. Thieken; Zenker et al., 2024; Zimmerman, 2023). The project last assessed the situation in 2023 using the PTSD screening by Siegrist & Maercker (2010). The rates are higher than those reported after comparable disasters worldwide (Zhong et al., 2018).
Reconstruction in the Ahr Valley is progressing slowly. Where it has been completed, people often fall into an emotional low. At the same time, support is limited. The Trauma Help Centre offers only initial assessment sessions, and waiting lists for therapists in private practice are long. Many people do not seek psychotherapy despite having symptoms.
The Project
„kreARTiv – From Shadow into Light“ was a cooperation between the University Medicine Essen Foundation and Alanus University of Arts and Social Sciences in Alfter, funded by Help – Hilfe zur Selbsthilfe e. V. As part of psychological trauma support for people affected by the flood, it offered a broad range of creative arts therapies: art therapy, music therapy and dance/movement therapy, along with drama therapy in the cooperation project „Strong Kids“. Community-oriented formats such as Capoeira groups complemented these offers, strengthening resilience, self-regulation and social participation through structured, embodied and creative activities. The programme was open to children, adolescents and adults so that it could meet psychological needs across all age groups.
Why Creative Arts Therapies?
Creative arts therapies are evidence-based treatments (De Witte et al., 2025; Fancourt & Finn, 2019; Koch, 2014; 2019). They are more low-threshold than verbal psychotherapy and can be expected to find greater acceptance among the public. Working with art, music or movement opens a path to trauma recovery for people who find verbal approaches difficult for various reasons. These include children, people with disabilities, migrants, people from lower socioeconomic backgrounds and older adults with cognitive impairments. Articulate people who cannot reach their feelings through words also benefit (De Witte et al., 2021). Arts-based approaches are also often more cost-effective than conventional treatments (Frontier Economics, 2024). In England, where such data are available, the annual health benefit of the arts is estimated at more than £900 per person and around £8 billion for society as a whole.
Aims and Implementation
The project aimed to close this gap in care by offering low-threshold, arts-based therapeutic support in the flood-affected areas and to address the psychological consequences of the flood. Within one year, more than 30 therapy groups were run, reaching over 200 participants. This demonstrates the feasibility and reach of low-threshold arts-based interventions in post-disaster contexts. A concluding cultural festival in December 2025 opened the project to the wider public under the theme „How Art Creates Health“.
Scientific Evaluation
The project was accompanied by a scientific evaluation. It assessed changes in trauma symptoms, depression, anxiety and stress, as well as resilience, self-efficacy, self-esteem and wellbeing across age groups, in each case compared with a waitlist control group.
Catalogue
A catalogue was created for the cultural festival. It contains participants‘ artworks as well as reflections from participants and therapists throughout the project. It is freely available online (in German): https://doi.org/10.5281/zenodo.17685607
PIs: Prof. Dr. Sabine C. Koch (Alanus University of Arts and Social Sciences, Alfter/Bonn) and Prof. Dr. Susann Kobus (University Medicine Essen)
Funding: Help – Hilfe zur Selbsthilfe e. V.
Ausgewählte aktuelle Publikationen
Eine Auswahl aktueller Einzelpublikationen ist nachfolgend aufgeführt. Für einen umfassenden Überblick über die Publikationen der RIArT-Forschenden verweisen wir auf die jeweiligen Mitarbeiter:innen-Seiten.
2026:
- Gaillinger, F., Böcker, J., Bolz, M., Halatcheva-Trapp, M., & Haller, L.Y. (Hrsg.) (2026). Familie, Sorge und Recht. Theoretische und empirische Verhältnisbestimmungen. Bielefeld: transcript, Reihe Care – Forschung & Praxis, https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-7369-2/familie-sorge-und-recht/
- Cornaro, C., Bulian, M., & Teichmann, B. (2026). Validation of the Revised Scale for Caregiving Self-Efficacy in the German population. Innovation in Aging, 10(4), Article igag016. https://doi.org/10.1093/geroni/igag016
2025:
- Halatcheva-Trapp, M., Tan, M. L., Diede-Becker, K., Neu, D., Forstreuter, K., Kobus, S., & Koch, S. C. (2025). Flut – Wie Kunst Gesundheit schafft. Zenodo. https://doi.org/10.5281/zenodo.17685607
- Gerlach, K. (2025). Behandlung einer spinozerebellären Ataxie Typ 3 mit Eurythmietherapie – Eine Fallvignette. Der Merkurstab. Zeitschrift für Anthroposophische Medizin, 78(5), 316-321. https://doi.org/10.14271/DMS-21967-DE
- Gerlach, K. (2025). Intuition-based decisions in Eurythmy Therapy interventions, Jahreskonferenz der Medizinischen Sektion am Goetheanum Der Merkurstab 2025 https://doi.org/10.13140/RG.2.2.21829.77280
- Koch, S. C., Stange, S., Ernst, N., Kinnen, J., Juhart, M., Schöder, M., Schwab de Ribaupierre, U., Merschmeyer, B., Klees, S., Junker, J, & Huess, H. (2025). ‘Strong Kids’: Effects of drama therapy on child resilience after the 2021 German flood disaster. The Arts in Psychotherapy, 92, 102254. https://doi.org/10.1016/j.aip.2025.102254
- Köhler, R., Anheyer, D., Koch, S. C., & Ostermann, T. (2025). Capoeira and its effects on health-related outcomes — a systematic review. Journal of Integrative and Complementary Medicine, 31(9), 780–788. https://doi.org/10.1089/jicm.2024.0490
- Matevosyan, G., Tan, M. L., & Uhlig, S. (2025). Exploring Community Singing for Mothers of Fallen Soldiers – a Music Therapy Intervention to Enhance Well-Being. Musiktherapeutische Umschau, 05/2025. https://doi.org/10.13109/muum.2025.46.2.194
- Oepen, R., Roy, C., Gruber, H., & Paul, E. (2025). Bedingungen und Effekte Künstlerischer Onlinetherapien – ein Systematisches Review und eine Wirkfaktorenkategorisierung. GMS Journal of Arts Therapies, 7, doc04. https://doi.org/10.3205/jat000044
- Raja, T. L. S., Dumaresq, E. & Koch, S.C. (2025). Dance in prisons: A systematic review and narrative synthesis. The Arts in Psychotherapy, 97:102403. https://doi.org/10.1016/j.aip.2025.102403
- Schwab, L., Estel, S. M., Freiberg, A., DuBois, A., Cornaro, C., & Koch, S. C. (2025). Therapeutic factors of dance movement therapy from the perspective of patients and therapists – a multicenter clinical study. GMS Journal of Arts Therapies, 2025/7:Doc08. https://doi.org/10.3205/jat000048
- Wirth, M., Stamer, S., Podolski, O., Maßalsky, A., Koch, S.C., & Klimecki, O. (2025). REMINDer randomized controlled study: Feasibility and impact of an online multimodal mind–body intervention in older adults. Alzheimer’s & Dementia: Behavior & Socioeconomics of Aging, 1(3). 2025;e70032 (Wiley). https://doi.org/10.1002/bsa3.70032 (Protocol for this RCT: Wirth, M., Stamer S., Podolski, O., Maßalsky, A., Koch, S. C., & Klimecki, O. (2024). The REMINDer randomized controlled study: Feasibility and effects of an online multimodal mind-body intervention in older adults. Posted Nov 11th, 2024; medRxiv preprint doi: https://doi.org/10.1101/2024.11.10.24317080).
2024:
- Halatcheva-Trapp, M. (2024). Buchreview Familienethnographie: Jagoda Motowidlo, Streiten auf Distanz!? Transstaatliche Familienpraxis in soziotechnischen Konstellationen. Bielefeld: transcript, 2023. In: Soziologische Revue 47 (1), S. 86-88, https://doi.org/10.1515/srsr-2024-2006
- Halatcheva-Trapp, M. & Poferl, A. (2024). Jane Addams and the Hull-House Maps & Papers. A Knowledge-Culture Approach. In: Kieler sozialwissenschaftliche Revue. Internationales Tönnies-Forum 2 (1), S. 7-18, https://doi.org/10.3224/ksr.v2i1.02
Kooperationen
Eine sehr enge Kooperation besteht mit der Universität Witten/Herdecke, Fakultät für Gesundheit, Lehrstuhl für Medizintheorie, Integrative und Anthroposophische Medizin Prof. Dr. David Martin, Prof. Dr. Arndt Büssing, PD. Dr. Bettina Berger und dem Integrativen Begleitstudium Anthroposophische Medizin (IBAM), Prof. Dr. Friedrich Edelhäuser. Prof. Dr. Thomas Ostermann, Department für Psychologie und Psychotherapie. Die Kooperation des Fachbereichs für Künstlerische Therapien und Therapiewissenschaft der Alanus Hochschule mit der Universität Witten/Herdecke war eine zentrale Voraussetzung für die Gründung des Forschungsinstituts für Künstlerische Therapien an der Alanus Hochschule. Aufgaben sind der Strukturaufbau des kooperativen Forschungsinstituts sowie die Entwicklung und Umsetzung eines Promotionsprogramms für die Künstlerischen Therapien.
Internationale Kooperationsbeteiligte: Drexel University, Lesley University, New York University, University of Haifa, University of Melbourne, University of Edge Hill, University of Amsterdam, University of Hong Kong.
Siehe genauere Ausführungen und Projekte unter: NYU Creative Arts Therapies Consortium
Universitäre Kooperationen:
- Department for Creative Arts Therapies, PhD Program // Drexel University, Philadelphia, USA // Prof. Dr. Sherry Goodill (DMT ), Prof. Dr. Joke Bradt (MT), Prof. Dr. Nancy Gerber (AT)
- PhD Program Expressive Arts Therapies // Lesley University, Boston, USA // Prof. Dr. Robyn Cruz (DMT), Rebecca Zarate (MT), Nancy Berdal (DMT), Jason Butler (DT)
- New York University (NYU), Creative Arts Therapies, Drama Therapy // Prof. Dr. Nisha Sanjani (DT)
- Creative Arts Therapies Research Institute // University of Haifa // Prof. Dr. Hod Orkibi, Prof. Dr. Dita Federman, Prof. Dr. Rachel Lev; Prof. Dr. Dafna Regev; Prof. Dr. Einat Shuper-Engelhart
- Creative Arts Therapy Research Unit // University of Melbourne Australia // Dr. Kim Dunphy, Prof. Dr. Felicity Baker, Prof. Dr. Katherina McFerran, Prof. Dr. Janette Grandin, Prof. Dr. Imogen Clark, and others
- Art Therapy Program // Hofstra University, USA // Prof. Dr. Elkis-Abuhoff (AT)
- Art Therapy and Social Work // University of Negev, IL // Prof. Dr. Ephrat Huss (AT)
- Somatic Psychology Program // Naropa University, Boulder, CO // Prof. Dr. Christine Caldwell (DMT)
- Dance Movement Psychotherapy // University of Hertfordshire, Hatfield, UK // Prof. Dr. Helen Payne (DMT)
- Direktion Pflege, Therapien und Soziale Arbeit, Forschung und Entwicklung // Psychiatrische Universitätsklinik (Burghölzli) Zürich, CH // Dr. Iris Bräuninger (DMT)
- Instituto Superior de Arte (ISA) Instituto National de Radiología y Oncología (INOR) Havanna // Universidad de las Artes Cuba // Ms C. Ruslan Torres Leyva, Prof. Dr. Corbelo Alfonso (AT)
- Departament de Psicologia clínica i de la salut // Universidad Autonoma de Barcelona (UAB) // Dr. Heidrun Panhofer
- Karl-Jaspers Lehrstuhl, Phänomenologische Psychopathologie // Universität Heidelberg // Prof. Dr. Dr. Thomas Fuchs
- Psychologisches Institut // Universität Heidelberg // Prof. Dr. Sabina Pauen, Prof. Dr. Sven Barnow, Prof. Dr. Monika Sieverding, Prof. Dr. Joachim Funke, Prof. Dr. Birgit Spinat, Prof. Dr. Dirk Hagemann, Prof. Dr. Klaus Fiedler
- IWR Abteilung Robotik // Universität Heidelberg // Prof. Dr. Katja Mombaur
- Institut für Kunsttherapie und Forschung // Hochschule für Künste im Sozialen (HKS) Ottersberg // Prof. Dr. Gabriele Schmidt
- Hochschulinstitut für Künstlerische Therapien // Hochschule für Umwelt und Soziales Nürtingen // Prof. Dr. Constanze Schulze (AT), Prof. Johannes Junker (DT)
- Fakultät für Therapiewissenschaften // SRH Hochschule Heidelberg // Prof. Dr. Thomas Hillecke, Prof. Dr. Alexander Wormit, Prof. Dr. Elizabeth Manders
- Fakultät für Sozial- und Rechtswissenschaften // SRH Hochschule Heidelberg // Prof. Dr. Barbara Wolf, Prof. Dr. Bettina Wuttig, Prof. Dr. Andres Stefanowski
- Kooperationen mit Außeruniversitären Forschungseinrichtungen: MPI für empirische Ästhetik, Frankfurt, Fraunhofer Institut Stuttgart
Klinische Kooperationen:
- CIO – Center for Integrative Oncology // Universitätsklinikum Bonn // Prof. Dr. Ingo Schmidt-Wolf // M. Neumann // V. Wilberg
- Universitätsmedizin Essen // Prof. Dr. Susann Kobus
- Psychiatrische Universitätsklinik // Universitätsklinikum Heidelberg // Prof. Dr. Dr. Thomas Fuchs, Prof. Dr. Sabine Herpertz
- Institut für Medizinpsychologie // Universitätsklinikum Heidelberg // Prof. Dr. Beate Ditzen
- Klinik und Poliklinik für Psychiatrie u. Psychotherapie des Kindes- u. Jugendalters // Universitätsklinikum zu Köln // Prof. Dr. Gert Lehmkuhl, Prof. Dr. Edgar Schömig
- LVR Klinikum Düsseldorf // Universitätsklinikum Düsseldorf // Kreativtherapiehaus, Dr. Peter Hoffmann // Leitende Direktorin, Prof. Dr. Eva Meisenzahl-Lechner
- LVR Klinikum Bonn // Abteilung für Kinder und Jugendpsychiatrie, Traumaambulanz // Erwachsenenpsychiatrie, Jana Berg, M.A.
- Klinik Arlesheim // Prof. Dr. med. Matthias Kröz
Forschungsprojekte
Aktuelle Projekte:
KlangKunst. Kunst- und Musiktherapie während einer stationären medizinischen Versorgung von Schwangeren mit vorzeitigem Blasensprung (20. bis 32. Schwangerschaftswoche)
PIs: Prof. Dr. Susann Kobus, Prof. Dr. Petra Saltuari, Prof. Dr. Anne-Katrin Jordan
Kooperation mit: Stiftung Universitätsmedizin Essen und MSH Medical School Hamburg
Abgeschlossene Projekte:
2025
kreARTiv – Vom Schatten ins Licht. Kunst-, Musik- und Tanztherapie zur Verringerung von Traumasymptomen und zur Stärkung der Resilienz bei Betroffenen der Flutkatastrophe im Ahrtal 2021
Verantwortlich: Prof. Dr. Sabine C. Koch, Prof. Dr. Susann Kobus, Manuela Juhart, Katharina Forstreuter
Gemeinsam mit: Universitätsmedizin Essen, Starke Kids e. V.
Drittmittel: Help – Hilfe zur Selbsthilfe e. V.
2023-2024
Neuroscience Meets Dance in Therapy
Responsible: Prof. Dr. Sabine C. Koch
PIs: Vicky Karkou, Valentina Charuzzo, Stergios Makris
Cooperation with: Corinne Jola, Guido Orgs, Bettina Bläsing, Rainbow Ho, Hod Orkibi, Felicity Baker
Funding: AHRC (UK)
2021-2022
The Pop-Up Institute. Reducing Stigma by Means of Creative Arts Therapies.
Gemeinsam mit: Kerstin Schoch (HKS Ottersberg)
Verantwortlich: Lily Martin
Drittmittel Volkswagen Stiftung
2020-2021
Kunsttherapie in der Onkologie
Gemeinsam mit: Prof. Dr. I. Schmidt-Wolf (Universitätsklinikum Bonn)
Verantwortlich: Prof. H. Gruber, Prof. S. Koch
Drittmittel „Spendenparlament Bonn“
Studienteilnehmerinnen der erfolgreichen Kunststudie zeigen ihre Werke am CIO Bonn. Das Video dazu können Sie sich hier anschauen.
Seit 2020
Therapeutische Fallvignetten/Eurythmietherapie
Entwicklung eines Formats und einer Guideline zum strukturierten Erstellen von kleinen Fallstudien explizit für Therapeut:innen.
Gemeinsam mit der Medizinischen Sektion am Goetheanum, Dornach, Schweiz
Verantwortlich: Dr. rer. medic. Katharina Gerlach, Institut für Eurythmietherapie, Alanus-Hochschule Alfter
2019-2020
Digital Assessment in Dance Movement Therapy
Gemeinsam mit: Dr. K. Dunphy, Prof. F. Baker (University of Melbourne)
Verantwortlich: Prof. S. Koch
Drittmittel DAAD
Seit 2019
Depression/Eurythmietherapie
Behandlung leichter depressiver, monophasischer (unipolarer) Episoden (ICD10, F32,0) durch nicht-pharmakologische Interventionsverfahren: ein Wirksamkeitsvergleich von Heileurythmie, Yoga und körperlichem Training (RCT)
Multizentrische „Feldstudie“ zur Wirkung der Eurythmietherapie bei milder Depression (ICD10/32.0) in niedergelassenen Praxen/Zentren
Gemeinsam mit Prof. Dr. med. Arndt Büssing, Prof. Dr. med. David Martin (Universität Witten/Herdecke), Dr. Katharina Gerlach
Verantwortlich: Prof. Dr. med. Arndt Büssing
2018
Eurythmietherapie in der Versorgungsmedizin: Erhebung von Basis-Behandlungsdaten durch Therapeut:innen und Patient:innen mit dem EDET-Instrument (EDET = Einzelfalldokumentation Embodiment Therapie).
Verantwortlich: Dr. rer. medic. Katharina Gerlach, Institut für Eurythmietherapie, Alanus-Hochschule Alfter und Prof. Dr. med. Arndt Büssing, Institut für Integrative Medizin (IFIM) University Witten/Herdecke.
2018
Dokumentation und Kommentierung erster eurythmietherapeutischer Behandlungen am klinisch-therapeutischen Institut in Arlesheim
Gemeinsam mit: Prof. Annette Weißkircher, Dr. med. Matthias Girke (Sektionsleiter, Medizinische Sektion am Goetheanum, Schweiz), M.A. Rob Schapink und M.A. Norman Kingeter (Arlesheim- Kliniken)
Verantwortlich: Prof. Annette Weißkircher
Drittmittel Christophorus Stiftung, Stiftung Heileurythmie, Anthroposophische Gesellschaft Dtl., Anneliese/Wilhelm zur Linden Stiftung
2018-2020
EASE Grant “An embodied approach to the study of experience”, Research Network Chile, Slowenia, France, Germany on Embodiment & Neurophenomenology; REDES
Gemeinsam mit: Dr. María Isabel Gaete Celis (Universidad de Chile, Medicine), Prof. Dr. Michel Bitbol (CNRS, Paris), Prof. Dr. Dr. Thomas Fuchs (Uni Heidelberg), Prof. Dr. Sabine C. Koch (Alanus); Prof. Dr. Sebastjan Vörös (University of Ljubljana, Arts)
Verantwortlich: Camila Valenzuela Moguillansky, Universidad Diego Portales, Santiago de Chile
Drittmittel Comisión Nacional de Investigación Científica y Tecnológica (CONICYT), Chile
2016-2022
Heidelberg Center for Motion Research (HCMR) – Kooperatives interdisziplinäres Forschungslabor für Bewegungsstudien;
Verantwortlich: Prof. Dr. Katja Mombaur, Robotik, Institut für Wiss. Rechnen (Uni Heidelberg); Koop.: Prof. Dr. Sabine Koch;
Drittmittel Zeiss-Stiftung
Ausgewählte Projektbeschreibungen (mit zu den Forschungsprojekten)
Digital Assessment in Dance Movement Therapy
In einer intensiven und fruchtbaren Zusammenarbeit mit der University of Melbourne haben wir uns im Rahmen des durch den DAAD geförderten Forschungsprojekts „Digital Assessment in Dance Movement Therapy“ mit der Digitalisierung unserer Assessment-Tools beschäftigt. Ein Hauptziel des Projekts war die Fortentwicklung einer mobilen App zur Dokumentation und Evaluation bewegungstherapeutischer Interventionen und zur systematischen Erfassung relevanter Daten aus bewegungstherapeutischen Sitzungen. Im Projekt wurde eine Validierungsstudie des partizipatorisch angelegten Outcome Frameworks (generischer Fragebogen in der App integriert), und Studien zur Erweiterung der Anwendung für weitere Künstlerische Therapien durchgeführt. Ein Artikel zur App gewann den ADTA Forschungspreis 2019 in den USA.
Kunsttherapie in der Onkologie
2019 wurde das kooperative Forschungsprojekt Kunsttherapie in der Onkologie an der Universitätsklinik Bonn / Centrum für Intergrierte Onkologie (CIO; Prof. Dr. Ingo Schmidt-Wolf) entwickelt. Menschen mit der Diagnose Krebs im fortgeschrittenen Stadium sind häufig sehr belastet. Neben der physischen Belastung durch die Chemotherapie, ist vor allem die psychische Belastung erheblich. Das zertifizierte Krebszentrum „CIO Bonn bietet den Patient:innen bereits die Betreuung durch Psychoonkolog:innen an. Die Erfahrungen, die die Psychoonkolog:innen in vielen Gesprächen mit Patient:innen gemacht haben, zeigen, dass manchmal „einfach die Worte fehlen“, um Gedanken und Gefühle kommunizieren und verarbeiten zu können. Deshalb bietet das Krebszentrum der UKB den Patient:innen die Möglichkeit der Kunsttherapie an. Das Angebot wurde gemeinsam mit dem Forschungsinstitut RIArT entwickelt und strukturell implementiert. Es wird fortlaufend evaluiert. Finanziell wird das Vorhaben vom „Spendenparlament Bonn“ unterstützt. Start des Vorhabens war im Januar 2020, nach einer Covid-19 bedingten Unterbrechung.
NYU Creative Arts Therapies Consortium
International Research Alliance
Das International Research Alliance of the NYU Creative Arts Therapies Consortium unter der Führung der New York University (Dr. N. Sajnani; https://steinhardt.nyu.edu/catconsortium/international-research-alliance) existiert seit 2018, es beheimatet Universitäten und Forschungsinstitute, die eine Doktoratsausbildung über die Künstlerischen Therapien hinweg anbieten.
Mitglieder sind:
- New York University (NYU Steinhardt)
- Alanus University Bonn
- University of Haifa
- The University of Melbourne
- Lesley University
- Drexel University
- Edge Hill University
- University of Hongkong
Neben der Kooperation und Nachwuchsförderung in Bezug auf die PhD-Kandidat:innen, gibt es Forschungs- und Publikationskooperationen einzelner Mitglieder und die gemeinsame Arbeit an einem WHO-Report zur weltweiten Evidenzlage für die Künstlerischen Therapien. Beispielhaft sei das folgende Kooperationsprojekt genannt:
Internationale Kooperation zur Wirkfaktorenforschung
Auf der ECArTE Conference 2019 in Alcalá de Henares (European Consortium of Creative Arts Therapies Educators), und einer Pre-Conference des International Doctoral Consortiums an der Zweigstelle der New York University (NYU) in Madrid, wurde die Wirkfaktorenforschung in den Künstlerischen Therapien als aktuelles und wichtiges Thema identifiziert. Unter der Steuerung von Alanus (RIArT), Universität Haifa, Universität Melbourne, Lesley Universität und der Universität von Amsterdam hat sich eine Gruppe gebildet, die zunächst ein systematisches Review zu empirischen Befunden der Wirkfaktorenforschung zu allen Künstlerischen Therapien (einschließlich Poesietherapie) erstellen wird, um Forschungsbefunde und Forschungslücken in der Übersicht vorliegen zu haben. Auf diesem Review aufbauend können dann Primärstudien und weitere Sekundärstudien geplant werden. Die Gruppe umfasst einige der besten Forscher:innen im Bereich Künstlerische Therapien (Kerngruppe: Hod Orkibi (U Haifa), Felicity Baker (U Melbourne) Sabine C. Koch (Alanus University), Rebecca Zarate (Lesley University) und Martina DeWitte (U Amsterdam)). Die beteiligten Forscher:innen haben 2021 einen Scoping Review zu Change Factors in Creative Arts Therapies erarbeitet (siehe Special Issue zu Creative Arts Therapies bei Frontiers in Psychology). Der Verbund des International Research Alliance des NYU CAT Consortiums wurde für die Zusammenarbeit im Wirkfaktorenprojekt auf die University of Hong Kong erweitert (Prof. Dr. Rainbow Ho).
Journal of Arts Therapies
GMS Journal of Arts Therapies –
Journal of Art-, Music-, Dance-, Drama- and Poetry-Therapy
Die Wissenschaftliche Fachgesellschaft für Künstlerische Therapien (WFKT) betreibt die Open Access Online-Zeitschrift GMS Journal of Arts Therapies (JAT) auf der Webplattform der German Medical Science (GMS). Die erste Ausgabe des Online-Journals ist 2019 erschienen. Auf der Webseite des Journals finden Sie weitere Informationen zu Inhalten und Einreichungen. ISSN: 2629-3366, OCLC number: 1107349490, Registrierung hier.
Eingereicht werden können Forschungs- und Übersichtsarbeiten, Projektberichte, Kurzbeiträge sowie Diskussionsbeiträge und Kommentare zu Künstlerischen Therapien, Kunst in Medizin und Psychotherapie sowie Kunst und Gesundheit aus dem gesamten Methodenspektrum der evidenzbasierten Medizin. Neben quantitativer Forschung, Wirkfaktorenforschung, Beobachtungsstudien, qualitativer Forschung und Fallstudien sind auch Beiträge aus der künstlerischen und kunstbasierten Forschung willkommen. Wir befürworten partizipatorische und ethisch reflektierte Forschungsprinzipien. Publikationen werden auf Englisch und Deutsch angenommen und müssen ein englisches Abstract aufweisen.
Forschungskolloquiem
Das RIArT-Forschungskolloquium lädt monatlich Forschende und Therapeut:innen aus den künstlerischen Therapien ein, ihre Arbeit zu einem spezifischen Thema vorzustellen. Im Anschluss folgt eine lebendige Diskussion, die den fachlichen Austausch und die gemeinsame Weiterentwicklung von Ideen fördert.
2026:
- 06.2026 // Dr. Renate Oepen, Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft, Künstlerische Therapien bei Übergewicht und Adipositas? Ergebnisse einer systematischen Übersichtsarbeit und Experteninterviews mit Fallbericht
- 05.2026 // Dr. Theodora (Dora) Skali, Medical School of the National and Kapodistrian University of Athens (ΝΚUA), From Stillness to Participation: Embodiment, Activation, and Meaning-Making in the Greek Arts on Prescription Pilot (auf Englisch)
- 03.2026 // Clara Cornaro, Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft, Towards an Intervention Study: Dance Movement Therapy with People Living with Dementia and Their Carers (auf Englisch)
- 02.2026 // Callie Arnold, Dance Movement Therapist, Ecosystem Awareness of Intersectional Empowerment in Dance Performance Projects with People Experiencing Depression
- 01.2026 // Anna Viktoria Rico Gómez, Kunsttherapeutin, Der sprechende Rücken – Einladung zur Innenschau: Eine Intervention für die kunsttherapeutische Biografiearbeit
2025:
- 12.2025 // Dr. Eden Rose Champagne, Dance Movement Therapist, Dance/Movement Therapy Program for Dementia Caregiver Resilience – Employing the Model of Embodied Aesthetics in a DMT Context (auf Englisch)
- 11.2025 // Jun.-Prof. Dr. Maya Halacheva-Trapp, Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft, Teilhabe durch ästhetische Bildung. Ein partizipatives Forschungsprojekt im Feld der inklusiven außerschulischen Tanzangebote
- 10.2025 // Prof. Dr. Matthew Pelowski, University of Vienna, Austria, (How) Can Art Make a Difference for our Attitudes, Bodies, and Brains? – The ARTIS Lab (auf Englisch)
- 07.2025 // Dr. Renate Oepen und Prof. Corinne Roy, Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft, Online Kunsttherapie – Ergebnisse eines Systematisches Reviews
- 04.2025 // Mei Ling Tan (Miki), Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft, The role of the voice and group singing in music therapy (auf Englisch)
- 02.2025 // Dr. Katharina Gerlach, Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft, Intuition in Eurythmy Therapy Dr. Katharina Gerlach berichtete aus ihrer Intuitionsforschung auf der Grundlage der Theorien Rudolf Steiners
2024:
- 12.2024 // Dr. Lily Martin Motion Markers of Schizophrenia (Dissertation)
- 11.2024 // Prof. Dr. Johannes Wagemann & Dr. Sarah Starosky, Arbeit mit Ton und Phänomenologische Methode
- 10.2024 // Dr. Katharina Gerlach, Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft, Vademecum Eurythmietherapie
- 07.2024 // Dr. Shoshi Keisari und Ronen Kowalsky, University of Haifa, Israel, The potential of mirroring and playback theatre
- 06.2024 // Dr. Girija Kaimal, Drexel University, USA, Art Therapy in Times of Upheaval
- 05.2024 // Dr. Felicity A. Baker, University of Melbourne, Australia, Music Therapy for Dementia, Results from the MIDDEL-Project and the Homesite Study
- 03.2024 // Prof. Dr. Stefan Willich, Charité Berlin, Arts in Medicine – tradition, evidence, perspectives
- 02.2024 // Dr. Shoshi Kaisari, Drama Therapy, University of Haifa, Drama Therapy in Nursing Homes
- 01.2024 // Dr. Joanna Czemanski-Cohen, Art Therapy, University of Haifa, Effects and Therapeutic Factors of Art Therapy in Cancer Care
Veranstaltungsrückblicke
June 18–20, 2026: The Healing Arts – Forging Alliances of Arts & Medicine, Berlin
The congress, organised by the International Society for Arts & Medicine (ISfAM), brings together medical professionals, artists, researchers, practitioners and students from around the world, offering opportunities for collaboration and networking across continents and disciplines within arts and health. Information about the congress abstracts and the Berlin Memorandum can be accessed online.
- Prof. Sabine C. Koch was part of the plenary on „Arts in Times of Crisis“, and delivered an oral presentation on „Flood & Flight: Creative arts therapies (CATs) for trauma treatment“.
- Dr. Katharina Gerlach presented a poster on „Intuition-based decisions in Eurythmy Therapy interventions“.
- Mei Ling Tan presented a poster on „Effects of Creative Arts Therapies on Pain Management in Fibromyalgia: A Systematic Review with Meta-Analysis“.
- Clara Cornaro delivered an oral presentation on „Dance movement therapy and dance interventions for people living with dementia: a PRISMA scoping review on health and well-being outcomes, assessments, and interventions“.
- Dr. Renate Oepen delivered an oral presentation on „Creative arts therapies for overweight and obesity? Results of a systematic review and expert interviews“
