EN
Studienbereiche
Architektur studieren
Eurythmie studieren
Kunst studieren
Kunsttherapie studieren
Pädagogik studieren
Schauspiel studieren
Wirtschaft studieren

Alanus Hochschule auf der Rudolf-Steiner-Konferenz der Harvard University

Professoren präsentierten ihre Forschung zu Pädagogik, Medizin und Religionspädagogik im internationalen wissenschaftlichen Austausch.

Anlässlich des 100. Todestages von Rudolf Steiner fand am 15. und 16. Dezember 2025 an der Harvard University (Cambridge, USA) die internationale „100 Years Rudolf Steiner Conference“ statt. Veranstaltet wurde der Kongress von der Harvard Divinity School – einer der weltweit renommiertesten Institutionen für Religions- und Geisteswissenschaften. Dass Steiners Werk dort in einem akademischen Rahmen diskutiert wurde, gilt als besonderes Signal für die zunehmende wissenschaftliche Relevanz anthroposophischer Forschung.

Auch die Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft war mit mehreren Beiträgen prominent vertreten. Professoren der Hochschule brachten ihre Forschungsperspektiven in Panels zu Pädagogik, Meditation, Medizin und Religionspädagogik ein: Marcelo da Veiga sprach über „Epistemology and Meditation“, Martyn Rawson über anthroposophische Grundlagen der Waldorfpädagogik, Jost Schieren über philosophische Implikationen der Waldorfpädagogik, Peter Selg über die Rolle anthroposophischer Ärzt:innen in der NS-Zeit und Carlo Willmann über religiöse Bildung im Denken Steiners.

Mit über 200 Teilnehmenden vor Ort und mehreren hundert zugeschalteten Gästen bot die Konferenz ein breites Forum für eine wissenschaftlich fundierte, kritische und interdisziplinäre Auseinandersetzung mit Steiners Werk. In insgesamt sechzehn Panels und mehr als 70 Beiträgen wurden Themen von Medizin und Landwirtschaft über Philosophie und Theologie bis hin zu Fragen von Esoterik, Kunst und historischen Kontroversen diskutiert.

Die Tagung machte deutlich, dass Anthroposophie zunehmend auch in akademischen Diskursen präsent ist – nicht als weltanschauliche Binnenperspektive, sondern als Forschungsfeld, das differenziert und reflektiert bearbeitet wird. Diese Haltung entspricht auch dem Selbstverständnis der Alanus Hochschule, anthroposophische Impulse in einen wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Kontext einzuordnen.

„Dass Rudolf Steiner an einer Institution wie Harvard auf diesem Niveau diskutiert wird, zeigt, wie sehr sich die Forschung zur Anthroposophie international geöffnet hat und auf entsprechende Resonanz stößt“, betont Professor Jost Schieren. „Solche Konferenzen sind wichtige Orte, um Steiners Werk zeitgemäß, kritisch und wissenschaftlich anschlussfähig weiterzudenken.“

Kontakt für Presseanfragen:
+49 (0)2222 9321-1944
presse@alanus.edu

Abonnieren Sie unseren Newsletter!
Sie erhalten monatlich ausgewählte Veranstaltungen und News der Alanus Hochschule direkt in Ihren Posteingang.
→ jetzt anmelden