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Prof. Dr. Susanne Blazejewski

Prodekanin Fachbereich Wirtschaft

Lehrstuhl für nachhaltige Organisations- und Arbeitsplatzgestaltung (NOA) Chair for Sustainable Organization and Work Design

ab September 2013
Professorin für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, 
insb. Führung, Organisation und Personal

Oktober 2010 – September 2013
Juniorprofessorin für Führung, Organisation und Personal an der Alanus Hochschule

2001 – 2010
Wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl für Unternehmensführung, Organisation und Personal (Prof. Dr. Wolfgang Dorow; Prof. Dr. Jochen Koch), Europa-Universität Viadrina

1999 – 2000
Geschäftsführende Projektleiterin des MBA-Studiengangs am Collegium Polonicum, Slubice/Polen

1998 – 2000
Praxiserfahrung im Kultur- und Forschungsmanagement (Goethe Institut, Fraunhofer Institut, Herbert Quandt Stiftung, Goethe Museum Rom) 

Academy of Management, European Group of Organisation Studies (EGOS), European International Business Academy (EIBA), International Association for Conflict Management (IACM), Verband der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft (VHB), Deutscher Hochschullehrerverband (DHV) 

Blazejewski, Susanne (2011). When truth is the daughter of time: Longitudinal case studies in international business research. In R. Piekkari, & C. Welch (Eds.), Rethinking the Case Study in International Business and Management Research. Cheltenham, UK: Edward Elgar.

Blazejewski, Susanne & Becker-Ritterspach, Florian (2011). Conflict in headquarters-subsidiary relations: A critical literature review and new directions. In: Dörrenbächer, Christoph & Geppert,Mike (eds). Politics and Power in the Multinational Corporation: The Role of Institutions, Interests and Identities. Cambridge: Cambridge University Press. Pp. 139-190.

Blazejewski, Susanne (2009). Normative control in MNC. In: EIBA (ed.) New Perspectives in International Business Research (Progress In International Business Research, Volume 3). Emerald Group Publishing Limited. Pp.83-111.

Blazejewski, S. 2009. Actors' interests and local contexts in intrafirm conflict: The 2004 GM and Opel crisis. Competition & Change, 13(3): 229-250.

Führung, Organisation und Personal als Lehr- und Forschungsgebiete des Lehrstuhls beschäftigen sich mit und betreffen in erster Linie den Menschen im Unternehmen. Durch Maßnahmen der Personalarbeit wird die individuelle Arbeitssituation wesentlich bestimmt; organisationale Strukturen, Normen und Regeln begrenzen den Handlungsspielraum des Einzelnen und orientieren individuelle Handlungen hin auf die Ziele der Gemeinschaft / des Unternehmens. Gleichzeitig werden Strukturen und Regeln nur durch individuelle Interpretation und Anwendung (bzw. Modifikation) wirksam.

Wie Menschen die Organisation insgesamt und ihre Position darin mit Leben füllen, ergibt sich aus ihrer Qualifikation, vor allem aber aus ihrer Persönlichkeit, ihren individuellen Erfahrungen, ihrer sozialen Einbettung, ihren Wünschen und Bedürfnissen. Die Arbeit des Lehrstuhls konzentriert sich daher auf die Situation, Erfahrungs- und Gestaltungsformen von Menschen in Organisationen und widmet sich insbesondere Fragestellungen zur Identität und Biographie, Werten und Bedürfnissen einzelner und sozialer Aktoren in kollektiven Arbeitsprozessen. Eng verbunden sind damit auf organisationaler Ebene Fragen zur Organisationskultur und organisationaler Identität sowie zu interpersonalen Konflikten, die aufgrund der Bedürfnis- und Interessenheterogenität individueller Aktoren in interdependenten Organisationszusammenhängen entstehen.

Der Lehrstuhl vertritt dabei ein ganzheitliches Menschenbild. Arbeit und Mitarbeit im Unternehmen oder als Unternehmer wird als eine Form des Lebensvollzugs, nicht als Mittel des Existenzerhalts für das "eigentliche Leben" außerhalb des Arbeitsplatzes verstanden. Menschen wollen und sollen in Unternehmen nicht nur auf ihr Leistungspotential reduziert werden, sondern streben auch am Arbeitsplatz nach Lebenssinn, persönlicher Entfaltung und sozialer, aber auch ästhetischer Erfahrung. Unternehmen und Führungskräfte sind daher heute gefordert, sich neben den ökonomischen den kulturellen und sozialen Anforderungen ihrer Mitarbeiter zu stellen.

Vor diesem Hintergrund verfolgt der Lehrstuhl das Ziel, den Studierenden den Blick für die menschlichen, sozialen und kulturellen Dimensionen von Arbeit in Unternehmen zu öffnen. Gleichzeitig gilt es, Studierende zu befähigen, gängige Instrumentarien und Strukturen von Organisation und Personalarbeit in Theorie und Praxis kritisch zu hinterfragen und aus der Sicht von Unternehmen und Individuum immer wieder neu zu bewerten. Die Kenntnis der Entwicklungsgeschichte des Faches sowie der Vielfältigkeit theoretischer Ansätze zur Organisations- und Personalforschung ist dafür Voraussetzung. Neu denken wird hier also in dreifachem Sinne verstanden und zwar als wissenschaftliche, kritische und ganzheitliche Auseinandersetzung mit dem Lebensbereich menschlichen Arbeitens in Organisationen.

Telefon: +49 2222 93211629

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Susanne Blazejewski
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