Therapeutische Wollbilder in der Kunsttherapie
1 Präsenz Modul 03/26
Hochschulweiterbildung mit Zertifikat mit Anna Wöhrle
Präsenz
Freitag 20.03.2026 - Sonntag 22.03.2026
Die Setting-bezogene Verarbeitung von Wolle im trockenen Schichtfilzen in der Praxis
Der Einfluss unserer schnelllebigen und Leistungsorientierten Gesellschaft hinterlässt bei uns allen Spuren. Laut der DGPP (Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie) sind in Deutschland rund 28 % von psychischen Erkrankungen betroffen, wobei die Zahlen von 2023 auf eine Verschlechterung hindeuten und sich z.B. depressive Symptome- wie auch Angstsymptomatiken seit 2019 annähernd verdoppelt haben. Dies trifft auch bei Kindern und Jugendlichen, besonders seit der Corona-Pandemie vermehrt zu, insbesondere i. B. a. Depressionen, Angststörungen und Essstörungen (DAK).
Die ursprünglich eigens für Anorexiepatient*innen entwickelte Methode des Wollbild-Legens hat sich seit einigen Jahren bei den verschiedensten psychiatrischen Krankheitsbildern wie Autismusspektrumsstörungen, Angsterkrankungen, Depressionen, Traumafolgestörungen u.v.m. bewährt und eignet sich vor allem bei Symptomatiken, in denen es darum geht, einen fühlenden Zugang zum Material und schlussendlich zu sich selbst zu fördern. Aufgrund der Einfachheit eignet sie sich für nahezu jedes Klientel, da es kaum Kontra-Indikationen gibt. In der Aufbautechnik wird körperorientiert gearbeitet, im Vergleich zum plastischen Arbeiten werden durch die Qualität der Wolle jedoch kaum Körper- und Vitalkräfte gebraucht.
Dozentin:
Anna Wöhrle, Kunsttherapeutin (M.A.), Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke
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