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Studienbereiche
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Philosophie
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Wissenschaft und Kunst im Dialog

An der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft verfolgen wir eine ganzheitliche Bildungsidee: Wir legen neben der fundierten fachlichen Ausbildung großen Wert auf die Persönlichkeitsentwicklung unserer Studierenden und schulen das Verständnis jeder und jedes Einzelnen für sein Wirken in der Gesellschaft. Diese Idee steht im Zentrum unserer Bachelor-, Diplom- und Masterstudiengänge, des Promotionsstudiums, unserer Forschung, der künstlerischen Entwicklungsvorhaben sowie der Entwicklung der gesamten Hochschule.

Als staatlich anerkannte Kunsthochschule mit zwei Standorten in Alfter an der Stadtgrenze zu Bonn (NRW) und einem Studienzentrum im Mannheim bieten wir die Fachrichtungen Bildende und Darstellende Kunst, Architektur, Künstlerische Therapien, Pädagogik, Wirtschaft und Philosophie an. In der einzigartigen Kombination aus Wissenschaft und Kunst fördern wir die Begegnung der Disziplinen, um immer wieder den Blick über den Tellerrand zu ermöglichen. Unter anderem in interdisziplinären Projekten sowie im Studium Generale, das jedes Fachstudium begleitet. In diesem Ergänzungsstudium erlangen die Studierenden eine kultur- und geisteswissenschaftliche Grundbildung, die die Entwicklung einer eigenen Haltung fördern soll. In kleinen Lerngruppen mit intensivem Austausch zwischen Dozenten und Studierenden schaffen wir zudem Räume für die persönliche, wissenschaftliche und künstlerische Entwicklung.

In diesem Sinne nimmt das Bildungskonzept der Alanus Hochschule den ganzen Menschen in den Fokus. Wir berufen uns damit auf die humanistischen Ideale von Schiller und Humboldt und greifen gleichzeitig die Idee der Anthroposophie Rudolf Steiners auf, den „ganzen Menschen zu bilden“. 

Die Alanus Hochschule wird getragen von der gemeinnützigen Alanus Stiftung. Sie finanziert sich aus Spenden, Drittmitteln, Studiengebühren und der Förderung durch die Software AG Stiftung als Hauptsponsor.

Präambel

An der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft schaffen Studierende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kunst und Forschung, Lehre, Verwaltung, Bibliotheken und Haustechnik gemeinsam einen Ort ganzheitlicher Bildung. Das  zentrale Anliegen der Hochschule ist es, künstlerische Haltung und Handlungskompetenz in die Wissenschaft und philosophische und kunstwissenschaftliche bzw. ästhetische Reflexionsfähigkeit in die Kunstausbildung zu integrieren. Im Dialog mit den gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit fördert die Hochschule die Verbindung von Kunst und Philosophie mit Handlungsfeldern in der Wirtschaftswissenschaft, der Bildungswissenschaft, der Architektur und den künstlerischen Therapien.

Wechselseitige Aufgeschlossenheit, Wertschätzung und konstruktiver Umgang  miteinander sind für alle Mitglieder und Angehörige der Hochschule wichtige Grundlagen des Handelns und prägen die Kultur der Hochschule.

Selbstverständnis

Die Alanus Hochschule sieht sich der Freiheit der Wissenschaft und Kunst in Lehre und Forschung verpflichtet. Sie bemüht sich um hohe inter- und transdisziplinäre Vernetzung innerhalb und außerhalb der Hochschule.

Die Verbindung von wissenschaftlicher und ästhetischer Bildung bestimmt die allgemeine Studien- und Arbeitsatmosphäre an der Alanus Hochschule und ist ein wesentlicher Aspekt ihrer Attraktivität für Studierende und Lehrende.

Die Hochschule legt Wert auf lebendigen Austausch mit anderen Institutionen und initiiert und begleitet partizipatorische Projekte in gesellschaftlichen Handlungsfeldern. Sie unterhält Partnerschaften und kooperiert mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Künstlerinnen und Künstlern sowie Praktikerinnen und Praktikern anderer Hochschulen, Forschungs- und Bildungseinrichtungen und Unternehmen im In- und Ausland.


Profilierung und Zielsetzung

Die Alanus Hochschule legt gleichermaßen Wert auf eine fundierte fachliche Bildung und auf die Persönlichkeitsentwicklung ihrer Studierenden. Dabei spielen das Bewusstsein und das Engagement für die ökologischen und gesellschaftspolitischen Aspekte  des menschlichen Handelns eine wichtige Rolle. Gegenüber vielfältigen reduktionistischen Tendenzen in Gesellschaft und Wissenschaft vertritt die Alanus Hochschule ein ganzheitlich-humanistisches Bildungskonzept. Sie sieht eine besondere Aufgabe darin, für die kritisch-aktualisierende Diskussion und künstlerisch-experimentelle Erkundung der Anthroposophie und ihrer Bildungsimpulse einen akademischen, dem wissenschaftlichen Diskurs verpflichteten Rahmen zu bieten.

In Wissenschaft und Kunst folgt die Alanus Hochschule dem Ideal der Methodenvielfalt. Die Förderung wissenschaftlicher Forschung und künstlerischer Entwicklungsvorhaben ist für  die Hochschule sowohl ein Fundament für Lehre auf hohem fachlichen Niveau als auch für die Förderung des wissenschaftlichen und künstlerischen Nachwuchses. Eines ihrer wichtigsten Ziele besteht darin, den Studierenden kreative Kompetenzen zu vermitteln, die über die jeweilige Kerndisziplin hinausweisen. In alle Studiengänge sind das Studium Generale und künstlerische Lehrangebote integriert. Die Arbeit in kleinen Lerngruppen mit innovativen Lehrkonzepten ermöglicht eine intensive Betreuung und einen lebendigen Austausch zwischen Lehrenden und Studierenden.

Organisation

Das zentrale Organ der Selbstverwaltung ist der aus gewählten Vertreterinnen und Vertretern aller Statusgruppen zusammengesetzte Senat. Das Rektorat leitet die Hochschule. Es setzt Impulse und vermittelt sowohl zwischen den verschiedenen hochschulinternen Gremien und Gruppen als auch zwischen der Hochschule und externen Institutionen und Prozessen.

Professorium, akademischer Mittelbau, Verwaltung, Bibliotheken, Haustechnik, Studierendenschaft sowie die Gremien der Hochschule stehen in offenem Austausch miteinander. In einer konstruktiven und kommunikativen Atmosphäre arbeiten sie an der Realisierung der gemeinsamen Ziele.

Der Alanus Hochschule ist Personalentwicklung wichtig: Chancengleichheit, Familienfreundlichkeit, Nachwuchsförderung, Weiterbildung und ein angemessenes Qualitätsmanagement werden als Voraussetzung für eine positive Organisationsentwicklung angesehen.

Die Leitbildentwicklung an der Alanus Hochschule ist ein dynamischer Prozess, der sich als identitätsstiftendes, offenes Konzept für eine kontinuierliche Entwicklung und Qualitätsverbesserung versteht.

Rektorat
Kommissarischer Rektor: Prof. Dr. Hans-Joachim Pieper
Prof. Dr. Katja Hoffmann (Prorektorin)
Prof. Annette Weißkircher (Prorektorin)

Dirk Vianden (Kanzler)

Hochschultyp
Kunst- und Musikhochschulen  

Trägerschaft
privat, staatlich anerkannt  

Gründungsjahr
1973/2003 (staatl. Anerkennung)

Studierendenzahl
über 1.500 (WS 2018/2019)