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Arbeitswelten erfahren. Projekt zur Verbesserung der Lebenssituation von geflüchteten Jugendlichen

Das von der „Aktion Mensch“ geförderte Projekt verfolgt das Hauptziel, die Integration von Geflüchteten in die Arbeitswelt zu unterstützen. Dreh- und Angelpunkt des Projektes sind Begegnungen zwischen geflüchteten Menschen, Führungskräften von einigen namenhaften Firmen im Bonner Raum, Studierenden der Alanus Hochschule in Alfter, ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Vereins „Ausbildung statt Abschiebung“ sowie Wissenschaftlerinne und Wissenschaftlern vom Deutschen Institut für Erwachsenenbildung. Dadurch, dass dieses Projekt Wirtschaft, Wissenschaft, Ausbildungsstätte, junge Studierende mit geflüchteten Menschen zusammenbringt, hat es einen starken Multiplikatoreffekt. 

Die teilnehmenden Geflüchteten macht in diesem Rahmen nicht nur ihre ersten Erfahrungen mit dem Bewerbungsverfahren, sondern sie erhalten auch nach dem Abschluss des Projekts einen Entwurf von ihren eigenen Bewerbungsunterlagen in digitaler Form. Die Studierenden, die das Projekt mit den Geflüchteten durchführen, gewinnen nicht nur Erkenntnisse über die Lage von geflüchteten Menschen, sondern auch über den Arbeitsmarkt und das Bewerbungsverfahren. Darüber hinaus beschäftigen sich die Studierenden intensiv mit hermeneutischen und phänomenologischen Methoden. Diese helfen ihnen, Kommunikationsabläufe deutlicher wahrzunehmen und zu optimieren. Führungskräfte lernen durch die unmittelbaren Begegnungen verstehen, welches Potential, aber auch welche Integrationshürden geflüchtete Menschen haben. Diese Erkenntnisse werden in die Wirtschaft weitergeleitet und werden sicherlich Änderungen im Umgang mancher Führungskräfte mit Geflüchteten bewirken. Da dieses Projekt auch vom Verein „Ausbildung statt Abschiebung“(AsA) mit Mitwirkung des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung teiluntersucht wird, erhofft sich die Projektgruppe Denkanstöße hinsichtlich der Effektivität dieser Bildungsmaßnahmen.

Im Sommer 2018 nehmen die Studierenden, die an dem Projekt „Arbeitswelten erfahren“ beteiligt waren,  an einer Studie teil, die die Wirksamkeit der hermeneutischen und phänomenologischen Methoden empirisch getestet. Diese Studie wird zusammen mit der Universität Germersheim durchgeführt.  

Das Projekt wird von der Aktion Mensch gefördert. Dr. John Stanley ist Projektbetreuer, die Verantwortung auf Seiten der Studiengangsleitung liegt bei Prof. Dr. Thomas Schmaus. 

Projektzeitraum: September 2017 – Februar 2018

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