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Berufsperspektiven und Berufsfelder für Studierende der Kindheitspädagogik

Ein Rückblick auf die Pionierveranstaltung „Blickpunkt Praxis“

Im Rahmen der Veranstaltung "Blickpunkt Praxis" (BLICK.PRAXIS) hatten die Studierenden des Bachelorstudiengangs Kindheitspädagogik am 19.10.2017 ausführlich Gelegenheit, sich über Berufsperspektiven und Berufsfelder für Kindheitspädagog*innen zu informieren. 

Der Vormittag des ganztägigen und vielfältigen Programms startete nach der Begrüßung durch Institutsleiterin und Professorin Janne Fengler und Professor Maximilian Buchka mit einem Vortrag von Professor Johann Michael Gleich von der Katholischen Hochschule NRW, Abteilung Köln. Professor Gleich beschäftigte sich in seinem Vortrag mit einer ersten Weichenstellung, mit der sich Bachelor-Absolvent*innen der Kindheitspädagogik befassen sollten: Der Entscheidung für die Arbeit in qualifikationsgemischten Teams, in der Beratung oder für einen wissenschaftlichen Karriereweg über ein Masterstudium und eine Promotion. Dafür wurden auch empirische Daten zum Verbleib von Bachelor-Kindheitspädagog*innen nach ihrem Studienabschluss hinzugezogen. Nahtlos an diesen facettenreichen Vortrag knüpfte Professor Claus Stieve von der Technischen Hochschule Köln an, der sich in seinem Beitrag mit der professionellen Identität von Kindheitspädagog*innen beschäftigte und eine Diskussion über das Berufsprofil anstieß. Dagmar Scharfenberg und Hartmut Beye als Vertreter der Vereinigung der Waldorfkindergärten ergänzten anschließend die übergreifenden Vorträge durch einen Überblick über Zukunftsperspektiven für Kindheitspädagog*innen in den Arbeitsfeldern der Waldorfkindergartenpädagogik. Abgerundet wurde das Vormittagsprogramm durch eine offene Podiumsdiskussion. Die Studierenden konnten so in einen unmittelbaren Austausch mit den Referent*innen gehen und in einer lebhaften Diskussion alle brennenden Fragen klären.

In den Foren am Nachmittag stellten Expert*innen aus der Praxis insgesamt zehn Berufsfelder von Kindheitspädagog*innen vor. Dabei konnten die Studierenden beispielsweise einen Eindruck vom Berufsfeld der Fachberatung, der offenen Kinder- und Jugendarbeit, der Frühförderung und Inklusion oder auch von der wissenschaftlichen Laufbahn gewinnen. Manche der Referenten waren Alumni früherer Kindheitspädagogik-Jahrgänge und die Studierenden konnten so "am lebenden Beispiel" einen Eindruck davon gewinnen, wohin die berufliche Reise mit einem Alanus-Abschluss führen kann.  Zum Abschluss der Veranstaltung gab es einen Einblick in die weiterführenden Masterstudiengänge am Fachbereich Bildungswissenschaft der Alanus Hochschule. Professor Bernhard Schmalenbach, Professor Axel Föller-Mancini und Eric Bollmann stellten als Vertreter der Master-Studiengänge das Angebot vor. So konnten die Kindheitspädagogik-Studierenden sich über Weiterqualifizierungs-Möglichkeiten für eine Tätigkeit im Bereich der Heilpädagogik, der Praxisforschung und der Schule  informieren.

Die erstmals im Rahmen des Bachelorstudiums Kindheitspädagogik durchgeführte Veranstaltung, welche von Claudia Reinert, Kirsten Scherwitz und Michael Brockmann, Wissenschaftliche Mitarbeiter und Lehrkräfte für besondere Aufgaben am Institut für Kindheitspädagogik, entwickelt wurde, hat bei den Studierenden wie auch den Referent*innen großen Anklang gefunden. Es ist geplant, die Veranstaltung zukünftig alle zwei Jahre stattfinden zu lassen - ein fortan wichtiger Baustein zur Unterstützung der Studierenden bei ihrer kindheitspädagogischen Professionalisierung. 

 

 

Berufsperspektiven und Berufsfelder für Studierende der Kindheitspädagogik
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