Veränderung ist eine gute Schule

2. Werkstatt für Pädagogik und Architektur

Welchen Anreiz bietet Schule zur eigenen Entwicklung für Schüler, Lehrer, Eltern - und welche Formen der Entwicklung räumt sich Schule als Lerngemeinschaft selber ein?

Entwicklung heißt Entfaltung, Wachstum und Lernen, heißt auf jeden Fall Veränderung.

Veränderung mag den Weg zur neuen Form lieber als das Bestehende. Sie selber versteckt sich, hat ihre eigenen Gesetze, wird gesucht und gemieden und bleibt immer anwesend. Veränderung kennt weder Vergangenheit noch Zukunft. Veränderung ist eine Schule. Sie lebt im Jetzt.

Veränderung ist kein Unterrichtsfach, sie gehört überall dazu, auch zu Pädagogik und Architektur. Beide Disziplinen arbeiten analytisch und synthetisch, denn ihre Aufgabe ist es, Situationen zu verstehen und sie gleichzeitig weiter zu entwickeln. Je näher wir sie zusammenbringen, desto mehr entgrenzen und ergänzen sie einander. Das können wir uns zunutze machen.

Die Veränderung einer Schule als Schüler zu erleben kann prägend und ermutigend sein für den ganzen Lebensweg.

In Veränderung steckt Bewegung. In Bewegung steckt Begegnung – mit sich selbst und mit anderen. Darum bietet die Tagung Bewegungsphasen und Werkstätten zur Veränderung durch Bewegung und Begegnung.


Zielgruppe

Lehrer, Architekten, Schüler, Bildungswissenschaftler, Gründer und Schulentwickler.

Tagungstermin
2. und 3. November 2017

Tagungsort
Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft
Campus I, Johannishof, 53347 Alfter bei Bonn

Donnerstag, 2. November 2017 
10:30 Begrüßung
11:00 Bewegung, VONNUNAN
11:45 Einführung, Prof. Nikolaus von Kaisenberg
13:00 Mittagessen
14:00 Werkstätten: Idee, Prozess, Objekt
16:00 Pause
17:00 Vortrag A, Prof. Dr. Thomas Coelen: Lernen am ganzen Tag
18:30 Abendessen
19:30 Vortrag B, Prof. Dr. Janne Fengler: Pädagogik des Erlebens
20:30 Nachtcafé
21:00 Videos, Dipl.-Ing. MA Andreas Hammon im Interview mit Remo Largo und Marcelo Stamm zu Konstellation der Lernformen

Freitag, 3. November 2017
09:00 Bewegung, VONNUNAN
09:45 Vortrag C, Wolfgang Meisenheimer: Das Lernen des Leibes
10:30 Pause
11:00 Werkstätten: Idee, Prozess, Objekt
13:00 Mittagessen 
14:00 Die Tagungsspur zeichnen
14:30 Rundgang
15:30 Abschluss

Idee
1. Leben und Lernen am ganzen Tag
Prof. Dr. Thomas Coelen, Uni Siegen
2. Entwicklungsoffene Pädagogik, entwicklungsoffenes Bauen im Spiegel der Raummöblierung
Dipl.-Ing. MA Andreas Hammon, Entwicklungsräume
3. Das Lernen des Leibes – Wahrnehmung, Analyse und eigene Darstellung vom Raumerlebnis
Prof. Dr. Wolfgang Meisenheimer

Prozess
1. Bewegungswege
VONNUNAN, Wien
2. Systemaufstellung einer Schule als Baugemeinschaft
Dr. Petra Moog, Sophia-Akademie
3. Wie von selbst – Natürliche Verlaufsformen von Veränderungsprozessen und ihre gemeinschaftliche Praxis im Schulbau
Prof. Nikolaus von Kaisenberg, Alanus Hochschule
4. Wie Kinder Schulbauten erleben – Altersstufenorientiertes Wahrnehmungstraining für Pädagogen und Architekten
Dipl.-Ing. Klaus J. Kopp, München

Objekt
1. Intervention im Raum. Künstler der Alanus Hochschule arbeiten mit Latten und Leuten
Prof. Willem-Jan Beeren
2. Räume färben – Atelierarbeit zur Wechselwirkung zwischen Farb- und Lernraum (zweitägig)
Barbara Schultze-Florey, Farbtektur Petra Rosenkranz, Künstlerin, Farbgestaltung, Fianna-Werkgemeinschaft
3. Bauen ist Umbauen – Bestandsbauten zu neuen Lernlandschaften transformieren
Prof. Swen Geiss, Alanus Hochschule

Tagungsbeitrag
120 Euro, Studierende und Schüler frei 

Anmeldung
bis zum 23.10.2017 unter eveeno.com/werkstatt-architektur  

Anfahrt
www.alanus.edu/anfahrt

Übernachtung
Gästehaus der Alanus Hochschule
Tel.: 02222 . 9321-1715
gaestehaus@alanus.edu
(bitte Tagungsteilnahme nennen)

Spargel-Weber
Knipsgasse 24, 53347 Alfter,
Tel.: 02222 . 2279
spargelweber@t-online.de

Hotel-Gasthaus Zur Krone
Kronengasse 17, 53347 Alfter
Tel.: 02222 . 94030

Flyer
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