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Kunsttherapie in der Onkologie

5 Module

Die Modulreihe "Kunsttherapie in der Onkologie" vermittelt neben dem Basiswissen der Psychoonkologie verschiedene kunsttherapeutische Therapieansätze, Interventionen und grundlegende Bedingungen der kunsttherapeutischen Arbeit in onkologischen Behandlungs-kontexten. Diese werden in 5 Modulen mit unterschiedlichen, aufeinander aufbauenden Schwerpunkten thematisiert. Wesentlich sind hierbei Aspekte des therapeutischen Beziehungsaufbaus, die Berücksichtigung der kunsttherapeutischen Settings, sowie der psychosozialen Kontexte der Patienten.

  • Modul I: Grundlagen und Spezifika der Kunsttherapie in der Onkologie
  • Modul II: Kunsttherapie im akut- klinischen Kontext der Onkologie 
  • Modul III: Kunsttherapeutische Ansätze und Methoden bei onkologischen Erkrankungen
  • Modul IV: Kunsttherapie im ambulanten und rehabilitativen Kontext der Onkologie
  • Modul V: Supervision von Praxiserfahrungen

Den Flyer zur Weiterbildung "Kunsttherapie in der Onkologie" können Sie hier herunterladen.

Eine Gesamtübersicht aller Modulweiterbildungen haben wir hier für Sie bereitgestellt.

Künstlerische Therapeutinnen und Therapeuten mit erfolgreich abgeschlossenem Hochschulstudium, einem vergleichbaren Abschluss oder einer entsprechenden Eignung aus dem Berufsleben. InteressentInnen aus angrenzenden Berufsfeldern können ebenfalls an Einzelmodulen teilnehmen. 

Die Zulassungskriterien orientieren sich an den gesetzlichen Vorgaben des Landes Nordrhein-Westfalen (Kunsthochschulgesetz NRW, § 54 und dem Hochschulzukunftsgesetz NRW §62). Die weiterbildenden Studienangebote dienen der Ergänzung berufspraktischer Erfahrungen.

Grundlagen und Spezifika der Kunsttherapie in der Onkologie

Im Modul I geht es um die Spezifika der Kunsttherapie in der Onkologie. Diese betreffen die Behandlungsorte, die medizinbetont sind, die Verfasstheit der Krebs betroffenen Patienten und die mitbetroffenen sozialen Kontexte der Patienten. Geichzeitig werden existenzielle Fragen im eigenen Leben der begleitenden Therapeuten berührt. Die Auseinandersetzung mit Fragen nach Tod und Sterblichkeit sollten im Vorfeld reflektiert werden. Psychoonkologisches Basiswissen hilft dabei, sich in diesem Behandlungssetting mit diesen Fragen zu orientieren.

  • Prof. Dr. Alexandra Hopf, Professorin für Intermediale Kunsttherapie
  • Prof. Dr. Harald Gruber, Professor für Kunsttherapie und Forschung
  • Christiane Viereck, Dipl.-Psychologin

Vorlesung: Kunsttherapie in der Onkologie heute - zwischen klinischer Erfahrung und wissenschaftlicher Erkenntnis; Prof. Dr. Harald Gruber

Kunsttherapie im akut-klinischen Kontext der Onkologie

Im Modul II werden die besonderen Bedingungen der akut-klinischen Behandlungssituation der Patienten beleuchtet. Patienten sind in dieser Zeit am höchsten belastet und benötigen Interventionen, die das medizinbetonte Setting berücksichtigen, Halt geben, aber auch unmittelbar unterstützend wirken. Es werden kunsttherapeutische Interventionen vorgestellt und erprobt, die diese Bedingungen berücksichtigen und die wissenschaftlich untersucht wurden.

  • Prof. Dr. Alexandra Hopf, Professorin für Intermediale Kunsttherapie
  • Christiane Viereck, Dipl.-Psychologin

Vorlesung: Kunsttherapie im kunstfernen Kontext der Akut-Onkologie; Prof. Dr. Alexandra Hopf

Kunsttherapeutische Ansätze und Methoden bei onkologischen Erkrankungen

Kunsttherapeutische Gruppenübungen. Kunsttherapie im Einzel- und Gruppensettings. Kriseninterventionen. Selbstwirksamkeitsfördernde Interventionen der Kunsttherapie.

  • Christiane von Canal, Kunsttherapeutin (BVAKT)
  • Anna Kerstin Gieseke, Dipl.-Kunsttherapeutin
  • Dr. med. Herbert Wilhelm Kappauf, Internist, Onkologe

Vorlesung: Verlässliche Information nach der Diagnose Krebs: über Mythen, Ratschläge und andere Schläge; Dr. med. Herbert Wilhelm Kappauf

 

Kunsttherapie im ambulanten und rehabilitativen Kontext der Onkologie

Im Modul IV werden die Problembereiche der Patienten zwischen Krebsbehandlung und Alltagsbewältigung aufgezeigt. Diese zeigen sich, wenn eine Behandlung ambulant durchgeführt wird oder während der onkologischen Rehabilitation, weil Vulnerabilität und Erfordernisse der Lebensbewältigung unmittelbar neben einander stehen. Häufig findet erst in dieser Phase eine Krankheitsbewältigung statt, die in der Kunsttherapie begleitet wird.

  • Prof. Dr. Alexandra Hopf, Professorin für Intermediale Kunsttherapie
  • Dr. med. Herbert Wilhelm Kappauf, Internist, Onkologie

Vorlesung: Onkologische Akut- und rehabilitative Therapie: Notwendigkeit einer integrativen und integrierten psychoonkologischen Unterstützung; Dr. med. Herbert Wilhelm Kappauf

Supervision von Praxiserfahrungen

Im Modul V werden Fallvignetten der Teilnehmenden supervidiert. Erfahrungsgemäß treten im Anwendungstransfer der vermittelten Interventionen Fragestellungen auf, die bearbeitet werden können. Die Teilnehmenden werden in diesem Modul gebeten eigene Fragestellungen mitzubringen. Es können aber auch Interventionen an die jeweiligen Kontexte angepasst werden. Abschlussreflexion der Weiterbildung.

  • Prof. Dr. Alexandra Hopf, Professorin für Intermediale Kunsttherapie
  • Christiane Viereck, Dipl. Psychologin
  • Dr. med. Doris Pouget-Schors, Fachärztin für psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Vorlesung: Psychoonkologische Interventionen - Wahrnehmen, Verstehen und Antworten; Dr. med. Doris Pouget-Schors

Prof. Dr. Alexandra Hopf, Professur für Intermediale Kunsttherapie. MSH Hamburg. Schwerpunkte: Klinische Kunst-therapie. Die Sprache im kunsttherapeutischen Kontext. Collage in der Kunsttherapie.

Prof. Dr. Harald Gruber, Professur für Kunsttherapie und Forschung. Alanus Hochschule. Forschung im Feld der Künstlerischen Therapien mit Schwerpunkt Onkologie, Palliativmedizin und spezifische Wirkfaktoren.

Christiane Viereck, Dipl. Psychologin, Systemische Therapeutin/Systemische Familientherapeutin (DGSF), Psychoonkologin (WPO/DKG).

Christiane von Canal, Kunstpädagogin (LMU), Kunsttherapeutin (BVAKT), Trauma Therapeutin (EMDR), Heilpraktikerin für Psychotherapie, Psychoonkologin WPO/DKG, Yogalehrerin und Coach für Veränderungsprozesse.

Anna Kerstin Gieseke, Dipl. Kunsttherapeutin/ Kunstpädagogin (FH), Heilpraktikerin Psychotherapie, Schwerpunkt Onkologie: kunsttherapeutisches Arbeiten mit Erwachsenen (Hamburger Krebsgesellschaft)

Dr. med. Herbert Wilhelm Kappauf, Internist mit Schwerpunkt Onkologie - Hämatologie - Psychoonkologie - Palliativmedizin

Dr. med. Doris Pouget-Schors, Leitung Psychoonkologische Ambulanz Sektion Psychosoziale Onkologie, Konsiliarärztin Psychoonkologie / Psychosomatik

Verantwortung für das Curriculum Kunsttherapie in der Onkologie:
Prof. Dr. Alexandra Hopf, Professur für Intermediale Kunsttherapie. MSH Hamburg. Schwerpunkte: Klinische Kunst-therapie. Die Sprache im kunsttherapeutischen Kontext. Collage in der Kunsttherapie.

Leitung der Künstlerischen und Wissenschaftlichen Weiterbildungen, Kunsttherapie interdisziplinär Medizin & Psychologie:
Prof. Hildrun Rolff

Wissenschaftliche Mitarbeit: 
Anke Schäfer

Das Wichtigste im Überblick

Künstlerische und Wissenschaftliche Weiterbildungen, Kunsttherapie interdisziplinär Medizin & Psychologie

Umfang
88 Präsenzstunden mit einem Selbststudium von 275 Stunden, entsprechen 11 ECTS

Zeiten
I.d.R. Freitags 17.00-20.30 Uhr
Samstag 9:00-18:00 Uhr
Sonntag 9:00-13:00 Uhr
Vorlesung: Freitag 19:00-20:30 Uhr

Kosten
Einzelbuchung (ohne Zertifikat):
265 € inkl. Vortrag. Weiterbildung komplett (inkl. Zertifikat): 1250 €

Kontakt
Hümeyra Topal (Sekretariat)
Telefon +49 2222 93211813
kunsttherapie-fortbildungen@alanus.edu

Teilnahmebedingungen
Die Teilnahmebedingungen können hier als PDF heruntergeladen werden

Anmeldung
Hier gelangen Sie zum Anmeldeformular

Kunsttherapie in der Onkologie
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