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Künstlerisch-therapeutische Gesprächsführung und Beziehungsgestaltung

5 Module

 

In den fünf Modulen der Weiterbildung werden systemische, tiefenpsychologische, psychodramatische, achtsamkeitsbasierte und gewaltfreie Kommunikationsmodelle sowie künstlerisch basierte Ansätze und ihre Bedeutung und Anwendbarkeit für die künstlerisch therapeutische Praxis vorgestellt. Jedes Modul findet dialogisch mit jeweils einer/einem Lehrenden aus der Kunsttherapie und einer/einem Lehrenden aus der Musik-, Tanz-, Theatertherapie oder des Psychodramas statt. Eine Einstimmung in die jeweiligen Schwerpunktthemen der Wochenendveranstaltungen findet durch öffentliche Vorlesungen / Expertenvorträge statt.

  • Modul I: Systemisch orientierte Kunsttherapie im Dialog mit der Theatertherapie
  • Modul II: Achtsamkeit in verbalen und nonverbalen Interaktionen künstlerischer Therapien
  • Modul III: Dialogformen in der Gruppe im Psychodrama und in der Kunsttherapie
  • Modul IV: Zwischen Werk und Wort - Schaffen und Sprechen in Musik- und Kunsttherapie
  • Modul V: Metaphern in der Gesprächsführung in Kunst- und Tanztherapie

Den Flyer zur Weiterbildung "Künstlerisch-therapeutische Gesprächsführung und Beziehungsgestaltung" können Sie hier herunterladen.

Eine Gesamtübersicht aller Modulweiterbildungen haben wir hier für Sie bereitgestellt.

Künstlerische Therapeutinnen und Therapeuten mit erfolgreich abgeschlossenem Hochschulstudium, einem vergleichbaren Abschluss oder einer entsprechenden Eignung aus dem Berufsleben. 

Die Zulassungskriterien orientieren sich an den gesetzlichen Vorgaben des Landes Nordrhein-Westfalen (Kunsthochschulgesetz NRW, § 54 und dem Hochschulzukunftsgesetz NRW §62). Die weiterbildenden Studienangebote dienen der Ergänzung berufspraktischer Erfahrungen.

Systemisch orientierte Kunsttherapie im Dialog mit der Theatertherapie

"Systemisches Denken, heißt künstlerisch Denken und umgekehrt" (Clavée). Aus dieser Haltung wird die Nähe zwischen der systemischen Therapie und den künstlerischen Therapien deutlich. Die systemisch orientierte Kunsttherapie wie auch die systemorientierte Theatertherapie schaffen die Möglichkeit, systemische Haltung mit künstlerisch therapeutischen Prozessen zu verbinden, Gemeinsamkeiten herauszuarbeiten und dabei relevante Merkmale der Systemtheorie für die Kunsttherapie wie auch für andere künstlerische Therapien zu nutzen. Im Seminar soll die Idee des Dialoges zwischen Kunst, Inszenierung und System lebendig werden. Schnittstellen der systemischen sowie der künstlerischen Haltung werden anhand von Praxisbeispielen, gemeinsamer künstlerischer Arbeit und Interaktionen erforscht, diskutiert und konkretisiert.

  • Sebastian Clavée, Dipl.-Kunsttherapeut
  • Anke Schäfer, M.A., Systemorientierte Theatertherapeutin 

Im Dialog: Gesprächs-Kunst und professionelle Gesprächsführung in den künstlerischen Therapien? Prof. Hildrun Rolff, Anke Schäfer

Achtsamkeit in verbalen und nonverbalen Interaktionen künstlerischer Therapien

Ausgehend von Achtsamkeitsübungen auf bildnerischen, körperbezogenen und sprachlichen Ebenen werden Therapiegespräch und -Interaktion im Kontext mit dem künstlerischen Material geübt und reflektiert. Vermittelt werden theoretische und praktische Grundlagen sowie Techniken und Haltungen, Klienten (und sich selbst) durch bewussten Einsatz von Achtsamkeit effektiv zu begleiten. Kunsttherapie im Dialog mit der Tanztherapie mit dem Kunsttherapeuten Prof. Dr. Jürgen Fritsche und der Tanztherapeutin Jasmin Friedrich.

  • Prof. Dr. Jürgen Fritsche, Professor für Kunst und Kunsttherapie
  • Jasmin Friedrich, Tanztherapeutin (DGT), Kunsttherapeutin (BA)
  • Niklas Wilkens, M.Sc. Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut

Vorlesung: Gewaltfreie Kommunikation, nach Marshall Rosenberg und achtsamkeitsbasierte Gesprächsführung; Niklas Wilkes, Psychologischer Psychotherapeut

Dialogformen in der Gruppe im Psychodrama und in der Kunsttherapie

Die besonderen Möglichkeiten eine Gruppe zu fördern und in schwierigen Situationen geschickt zu intervenieren, sind Anforderungen an die Arbeit mit Gruppen und an die Gesprächsführung in verschiedenen Phasen von Gruppen. Im Psychodrama wie in der Kunsttherapie helfen darstellende Ausdrucksformen, auch Unbewusstes zugänglich zu machen. Dazu braucht es einen sicheren Rahmen. In diesem Seminar wird vorgestellt und erprobt, wie Bild, Aktion und Wort kombiniert werden, um ein gutes Entwicklungsklima für Einzelne wie die ganze Gruppe entstehen zu lassen und die konstruktiven Kräfte einer Gruppe zu entfalten.

  • Agnes Dudler, Psychologische Psychotherapeutin, Psychodramatikerin
  • Klaus Heilmann, Dipl. Kunsttherapeut

Vorlesung: Dialogformen in der Gruppe; Agnes Dudler, Psychologische Psychotherapeutin und Psychodramatikerin.

Zwischen Werk und Wort - Schaffen und Sprechen in Musik- und Kunsttherapie

In den künstlerischen Therapien erfordert die Mehrdeutigkeit künstlerischer Prozesse und Werke behutsame, zurückhaltende Übersetzungsleistungen zwischen den Welten der Kunst und der Psychotherapie. Bei der Begleitung, Betrachtung und Reflexion von Prozess und Werk müssen wir das Kunststück vollbringen, gleichzeitig künstlerisch und psychotherapeutisch zu denken; zu wissen, wann wir sprechen und wann wir schweigen sollten; und die richtigen Worte zu wählen, um das Erlebnis des Schaffens für unsere Patienten fruchtbar zu erhalten. Anhand von Beispielen aus der musik- und kunsttherapeutischen Praxis mit psychosomatischen und sinnesgeschädigten Patienten beschäftigen wir uns damit, wie das Zusammenspiel von Werk und Wort in der Musik- und Kunsttherapie gelingen kann und welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Disziplinen zu entdecken sind.

  • Prof. Dr. Uwe Herrmann, Professor für Kunsttherapie
  • Dr. Heike Wrogemann-Becker, Dipl.-Musiktherapeutin 

Im Dialog: Zwischen Werk und Wort - Schaffen und Sprechen in Musik - und Kunsttherapie; Prof. Dr. Uwe Herrmann, Dr. Heike Wrogemann-Becker

Metaphern in der Gesprächsführung in Kunst- und Tanztherapie

TanztherapeutInnen kommunizieren mit ihren KlientInnen auf der prozeduralen Ebene, durch Bewegungsmetaphern, KunsttherapeutInnen mittels Bild- und Form-Metaphern. Auch in verbale Psychotherapieverfahren werden Metaphern genutzt, um Botschaften in einer eingängigen Form nachhaltig zu vermitteln. Im Seminar werden Beispiele aus diesen drei Quellen vorgestellt und durch Embodiment-Theorie das volle Spektrum verschiedener Gattungen der Metapher für die künstlerisch therapeutische Arbeit, die Beziehungsgestaltung und das Gespräch eröffnet.

  • Dr. Marianne Eberhard-Kaechele, Tanztherapeutin
  • Prof. Hildrun Rolff, Professorin für Kunsttherapie
  • Prof. Dr. phil. Ralf T. Vogel, Dipl.-Psychologe, Verhaltenstherapeut, Lehranalytiker

Vorlesung: Alchemie und Beziehung - Die therapeutische Beziehung aus der Sicht der Tiefenpsychologie C.G. Jungs; Prof. Dr. Ralf Vogel, Dipl. Psychologe und Lehranalytiker

 

Sebastian Clavée, Kinder- und Jugendlichen Psychotherapeut, Dipl. Kunsttherapeut, Systemischer Therapeut/ Familientherapeut (DGSF), Systemischer Traumatherapeut (ifs), Supervisor. 

Agnes Dudler, Psychologische Psychotherapeutin, Psychodramatikerin und Ausbilderin für Psychodrama, Gründerin und 20 Jahre Leiterin des Instituts für Psychodrama "SZENEN" in Köln, Supervisorin.

Jasmin Friedrich, Dipl. Sozialpädagogin, Systemische Beraterin, Tanztherapeutin, Kunsttherapeutin (BA), Psychotherapie (HPG), Trainerin für Stressmanagement.

Prof. Dr. Jürgen Fritsche, Professor für Kunst und Kunsttherapie (HKT - Hochschulstudiengänge Künstlerische Therapien / HfWU Nürtingen-Geislingen), Künstler und Kunsttherapeut.

Klaus Heilmann, Dipl. Kunsttherapeut und bildender Künstler. Leiter der kunsttherapeutischen Abteilung im Frauenbereich der JVA Köln.

Prof. Dr. Uwe Herrmann, Professor für Kunsttherapie an der Kunsthochschule Berlin Weißensee, PG Dipl. (AT), MA (AT), PhD, Art Psychotherapist, Bildender Künstler.

Dr. Marianne Eberhard-Kaechele, Tanztherapeutin, Ausbilderin, Lehrtherapeutin und Supervisorin BTD, ACT Trainer, Trauma-Therapeutin, Psychotherapie (HPG).

Prof. Hildrun Rolff, Professorin für Kunsttherapie, Dipl. Kunsttherapeutin, Künstlerin, Lehrkunsttherapeutin, Kunsttherapeutische Supervisorin.

Anke Schäfer, M.A. Kunst und Theater im Sozialen, Systemorientierte Theatertherapeutin (DGfT reg.), Psychotherapie (HPG), Künstlerische Supervisorin.

Prof. Dr. phil. Ralf T. Vogel, Dipl. Psychologe, Verhaltenstherapeut, Lehranalytiker u. a. am C. G. Jung-Institut München, Honorarprofessor für Psychoanalyse und Psychotherapie an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden.

Niklas Wilkens, M.Sc. Psychologie, Psychologischer Psychotherapeut, Trainer für Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg.

Dr. Heike Wrogemann-Becker, Doktor der Musikwissenschaften, Dipl.-Musiktherapeutin (DMtG zert.), Psychotherapie (HPG), GIM-Therapeutin (AMI, EAMI).

Leitung der Künstlerischen und Wissenschaftlichen Weiterbildungen, Kunsttherapie interdisziplinär Medizin & Psychologie:
Prof. Hildrun Rolff

Wissenschaftliche Mitarbeit: 
Anke Schäfer

Das Wichtigste im Überblick

Künstlerische und Wissenschaftliche Weiterbildungen, Kunsttherapie interdisziplinär Medizin & Psychologie

Umfang
88 Präsenzstunden mit einem Selbststudium von 275 Stunden, entsprechen 11 ECTS

Zeiten
I.d.R. Freitags 17.00-20.30 Uhr
Samstag 9:00-18:00 Uhr
Sonntag 9:00-13:00 Uhr
Vorlesung: Freitag 19:00-20:30 Uhr

Kosten
Einzelbuchung (ohne Zertifikat):
265 € inkl. Vortrag. Weiterbildung komplett (inkl. Zertifikat): 1250 € 

Kontakt
Hümeyra Topal (Sekretariat)
Telefon +49 2222 93211813
kunsttherapie-fortbildungen@alanus.edu

Teilnahmebedingungen
Die Teilnahmebedingungen können hier als PDF heruntergeladen werden

Anmeldung
Hier gelangen Sie zum Anmeldeformular

Künstlerisch-therapeutische Gesprächsführung und Beziehungsgestaltung
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