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Hochschulweiterbildung mit Zertifikat

Kunsttherapie in der Onkologie - 4 Module

Die Modulreihe „Kunsttherapie in der Onkologie“ vermittelt neben Basiswissen zur Psychoonkologie und Grundlagen der kunsttherapeutischen Arbeit in onkologischen Behandlungskontexten, verschiedene kunsttherapeutische Ansätze und Interventionen. Diese werden in 4 Modulen mit unterschiedlichen, aufeinander aufbauenden Schwerpunkten thematisiert. Wesentlich sind hierbei Aspekte des therapeutischen Beziehungsaufbaus, die Berücksichtigung der kunsttherapeutischen Settings, sowie der psychosozialen Kontexte der Patienten.

  • Modul I:    Basiswissen und Spezifika der Kunsttherapie in der Onkologie
  • Modul II:   Kunsttherapeutische Interventionen in der ambulanten Onkologie 
  • Modul III:  Kunsttherapie im akut-klinischen Kontext der Onkologie
  • Modul IV:  Kunsttherapeutische Falldarstellung und Supervision
  • Weiterführende Module in Kooperation mit Anschluss e.V./DFKGT

 

 

Künstlerische Therapeut*innen mit erfolgreich abgeschlossenem Hochschulstudium, einem vergleichbaren Abschluss oder einer entsprechenden Eignung aus dem Berufsleben. Interessent*innen aus angrenzenden Berufsfeldern können ebenfalls an Einzelmodulen teilnehmen. 

Die Zulassungskriterien orientieren sich an den gesetzlichen Vorgaben des Landes Nordrhein-Westfalen (Kunsthochschulgesetz NRW, § 54 und dem Hochschulzukunftsgesetz NRW §62). Die weiterbildenden Studienangebote dienen der Ergänzung berufspraktischer Erfahrungen.

Kunsttherapie in der Onkologie: Basiswissen und Spezifika

Im Modul I geht es um das Basiswissen und die Spezifika der Kunsttherapie in der Onkologie. Es werden in Kontexten der Onkologie Erkrankungen behandelt, die potentiell lebensbedrohlich sind, so dass existenzielle Fragen im Leben der begleitenden Therapeut*innen berührt werden. Die eigene Auseinandersetzung mit diesen Fragen ermöglicht eine gute Begleitung der Patient*innen. Psychoonkologisches Basiswissen und kunsttherapeutisches Fachwissen unterstützt die Orientierung in diesem kunsttherapeutischen Arbeitsfeld.

Auftakt: Einstiegsintervention

Vortrag: Dr. Friederike Mumm, „Strukturen und psycho-soziale Aspekte psycho-onkologischer Versorgung“

Psychoonkologie: Christiane Viereck, Dipl.-Psychologin, Systemische Familientherapeutin (DGSF), Psychoonkologin (WPO/DKG)

Kunsttherapie: Prof. Dr. Alexandra Hopf, Professur für Intermediale Kunsttherapie, MSH Hamburg, Diplom-Kunsttherapeutin (FH)

Medizin: Dr. Friederike Mumm, Fachärztin für Innere Medizin und Hämatologie & Onkologie, Palliativmedizin, Leitung des Interdisziplinären Zentrums für Psycho-Onkologie (IZPO), Oberärztin Medizinische Klinik und Poliklinik III, Klinikum der Universität München

Kunsttherapeutische Interventionen in der ambulanten Onkologie

Im Modul II geht es um die kunsttherapeutische Praxis in der ambulanten Onkologie. Es werden also kunsttherapeutische Interventionen vorgestellt, die praxiserprobt sind und wissenschaftlich untersucht wurden. Es zeigen sich bei Patient*innen spezifische Problemstellungen in der Verknüpfung von Alltagsbewältigung und onkologischer Behandlung. Die unterschiedlichen kunsttherapeutischen Begleitungsformate wie z. B. ein offenes Atelier oder ein Gestaltungskurs der ambulanten Nachsorge („mal meins“) werden vorgestellt.

Auftakt: Einstiegsintervention

Vortrag: Marianne Buttstädt, "mal meins" - Gestaltungskurs für Krebspatienten - Die Entwicklung und Erprobung einer Intervention in der ambulanten Nachsorge

Kunsttherapie: Marianne Buttstädt, Freie Bildende Künstlerin (Diplom), Kunsttherapeutin (M.A.), Supervisorin/Coaching (FH) und

Prof. Dr. Alexandra Hopf, Professur für Intermediale Kunsttherapie, MSH Hamburg, Diplom-Kunsttherapeutin (FH)

Kunsttherapie im akut-klinischen Kontext der Onkologie

Im Modul III werden die besonderen Bedingungen der akut-klinischen Behandlungssituation der Patient*innen beleuchtet. Patient*innen sind in dieser Zeit am höchsten belastet und benötigen Interventionen, die das medizinbetonte Setting berücksichtigen, Halt geben, aber auch unmittelbar unterstützend wirken. Es werden kunsttherapeutische Interventionen vorgestellt, die diese Bedingungen berücksichtigen und die wissenschaftlich untersucht wurden.

Auftakt: Einstiegsintervention

Vortrag: Dr. Doris Pouget-Schors, „Psychoonkologische Interventionen - Wahrnehmen, Verstehen und Antworten“

Kunsttherapie: Prof. Dr. Alexandra Hopf, Professur für Intermediale Kunsttherapie, MSH Hamburg, Diplom-Kunsttherapeutin (FH)

Medizin: Dr. Doris Pouget-Schors, Medizinerin, Psychoanalytikerin, Psychotherapeutin, Supervisorin Leitung der Psychoonkologischen Ambulanz, Konsiliarärztin Psychoonkologie und Psychosomatik der Technischen Universität München, Psychoonkologische Diagnostik und Psychotherapie

Psychoonkologie: Christiane Viereck, Dipl.-Psychologin, Systemische Familientherapeutin (DGSF), Psychoonkologin (WPO/DKG)

Kunsttherapeutische Falldarstellung und Supervision

Im Modul IV werden die Praxiserfahrungen mit den vermittelten Interventionen in den jeweiligen onkologischen Anwendungskontexten relevant. Die Teilnehmer*innen können individuelle Fragestellungen und Anliegen thematisieren. Dabei kann es um die strukturelle Verortung der Kunsttherapie in der onkologischen Institution gehen, um Anpassungen von Interventionen an des jeweilige Therapiesetting, um die therapeutische Beziehungsgestaltung oder um das Selbstverständnis der Kunsttherapeut*innen. Basierend auf der präsentierten Falldarstellung, die zusätzlich in schriftlicher Form eingereicht wird, erhalten Teilnehmende ein Zertifikat der Fachweiterbildung.

Auftakt: Einstiegsintervention

Vortrag: Prof. Dr. Alexandra Hopf, „Kunsttherapie im kunstfernen Kontext der Onkologie“

Kunsttherapie: Prof. Dr. Alexandra Hopf, Professur für Intermediale Kunsttherapie, MSH Hamburg, Diplom-Kunsttherapeutin (FH)

Psychoonkologie: Christiane Viereck, Dipl.-Psychologin, Systemische Familientherapeutin (DGSF), Psychoonkologin (WPO/DKG)

Weiterführende Module in Kooperation mit Anschluss e.V./DFKGT

Die Termine dieser Weiterbildung sind abgestimmt auf die Termine der Modulreihe "KSKT® - die kurze strukturierte Kunsttherapie“ angeboten über Anschluss e.V. Sie findet in Frankfurt a.M. statt:

Modul 1: 24.-26.04.2020 

Modul 2: 15.-17.07.2020

Modul 3: 03.-05.07.2020

Die beiden Reihen ergänzen sich zu einer umfassenden kunsttherapeutisch-onkologischen Qualifizierung, bestehend aus Grundlagen, Anwendungsfeldern, kunsttherapeutischen Interventionen und der Vertiefung einer spezifsichen Methode im onkologischen Arbeitsfeld.“ https://www.anschluss-bildungswerk.de/

Marianne Buttstädt, Freie Bildende Künstlerin (Diplom), Kunsttherapeutin (M.A.), Supervisorin/Coaching (FH)

Prof. Dr. Alexandra Hopf, Professur für Intermediale Kunsttherapie. MSH Hamburg. Schwerpunkte: Klinische Kunsttherapie. Die Sprache im kunsttherapeutischen Kontext. Collage in der Kunsttherapie.

Dr. Friederike Mumm, Fachärztin für Innere Medizin und Hämatologie & Onkologie, Palliativmedizin, Leitung des Interdisziplinären Zentrums für Psycho-Onkologie (IZPO), Oberärztin Medizinische Klinik und Poliklinik III, Klinikum der Universität München

Dr. med. Doris Pouget-Schors, Leitung Psychoonkologische Ambulanz Sektion Psychosoziale Onkologie, Konsiliarärztin Psychoonkologie / Psychosomatik

Christiane Viereck, Dipl. Psychologin, Systemische Therapeutin/Systemische Familientherapeutin (DGSF), Psychoonkologin (WPO/DKG).

 

 

Verantwortung für das Curriculum Kunsttherapie in der Onkologie:
Prof. Dr. Alexandra Hopf, Professur für Intermediale Kunsttherapie. MSH Hamburg. Schwerpunkte: Klinische Kunst-therapie. Die Sprache im kunsttherapeutischen Kontext. Collage in der Kunsttherapie.

Leitung der Künstlerischen und Wissenschaftlichen Weiterbildungen, Kunsttherapie interdisziplinär Medizin & Psychologie:
Prof. Hildrun Rolff

Wissenschaftliche Mitarbeit: 
Anke Schäfer

Das Wichtigste im Überblick

Künstlerische und Wissenschaftliche Weiterbildungen, Kunsttherapie interdisziplinär Medizin & Psychologie

Umfang
72 Präsenzstunden mit einem Selbststudium von 144 Stunden, entsprechen 8,5 ECTS

Zeiten
I.d.R. Freitags 17.00-20.30 Uhr
Samstag 9:00-18:00 Uhr
Sonntag 9:00-13:00 Uhr
Vorlesung: Freitag 19:00-20:30 Uhr

Kosten
Nur als komplette Weiterbildung buchbar.
1060 € inkl. Vortrag, zzgl. 85 € Zertifikat der Alanus Hochschule

Kontakt
Sekretariat
Telefon +49 2222 93211813
kunsttherapie-fortbildungen@alanus.edu

Teilnahmebedingungen:
Die Teilnahmebedingungen können hier als PDF heruntergeladen werden

Anmeldung
Hier gelangen Sie zum Anmeldeformular

Eine Übersicht über das gesamte Weiterbildungsprogramm finden Sie hier.

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