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Hochschulweiterbildung mit Zertifikat

Kinder- und Jugendlichenkunsttherapie - 5 Module

Die Modulreihe "Kinder- und Jugendlichen-Kunsttherapie" nimmt brisante Störungs- und Krankheitstendenzen Heranwachsender sowie deren mögliche soziale Auswirkungen in den Blick. Experten verschiedener fachlicher Richtungen stellen Theorien und Methoden im Wechsel mit Fallvignetten und praktischen Übungen vor. Davon ausgehend werden exemplarisch kunsttherapeutische Ansätze erprobt, diskutiert und zur Umsetzung in die eigene Praxis weiterentwickelt. Ein Podium zu kollegialem Austausch rundet das Programm ab.

Module der laufenden Modulreihe

  • Modul V: Trauma im Kindes- und Jugendalter

Module der neuen Modulreihe

  • Modul I: Missbrauch und Gewalt 
  • Modul II: Selbstverletzendes Verhalten und Identitätsfindung im Jugendalter
  • Modul III: Salutogenese bei kritischen Lebensereignissen und in biographischen Wenden
  • Modul IV: Sozialer Rückzug und aggressives Verhalten in Kindheit und Jugend - Ängste als Boden für Aggression und Depression
  • Modul V: crossover - `Wechselspiele zwischen analog und digital´ innerhalb kunsttherapeutischer Interventionen für Jugendliche

Künstlerische Therapeut*innen mit erfolgreich abgeschlossenem Hochschulstudium, einem vergleichbaren Abschluss oder einer entsprechenden Eignung aus dem Berufsleben. Interessent*innen aus angrenzenden Berufsfeldern können ebenfalls an Einzelmodulen teilnehmen.

Die Zulassungskriterien orientieren sich an den gesetzlichen Vorgaben des Landes Nordrhein-Westfalen (Kunsthochschulgesetz NRW, §54 und dem Hochschulzukunftsgesetz NRW §62). Die weiterbildenden Studienangebote dienen der Ergänzung berufspraktischer Erfahrungen.

Trauma im Kindes- und Jugendalter

Was bewirken welche Arten von Traumen bei Kindern und Jugendlichen? Unverarbeitete, verletzende Erfahrungen können in Bildern verortet und mit ressourcenstärkenden Attributen angereichert werden. So finden Kinder beim Gestalten Lösungen für ihre Anliegen und veranlagen selbstwirksam aktiv Resilienzkräfte.

  • Dr. phil. Simone Gaiss, Kunsttherapeutin in freier Praxis / Kunstpädagogin M.A., Lehrtherapeutin, Schulkunsttherapeutin, Leiterin des Ateliers `kunst trifft leben´ in München, Lehrbeauftragte im Hochschulkontext, u.a. am Institut Kunstpädagogik der Ludwig-Maximilians-Universität München
  • Dr. med. Markus Krüger, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, Kinder-Pneumologie, Kinder-Endokrinologie und –Diabetologie, Stuttgart
  • Hanna Nöthig, Dipl. Kunsttherapeutin, Psychoonkologin (DKG), u.a. freie Mitarbeiterin der ambulanten Hospizgruppe Freiburg im Angebot “ Alles ist anders" und bei der Initiative "Tigerherz... Wenn Eltern Krebs haben” des Tumorzentrums der Uniklinik Freiburg 

Vorlesung: 'Trauma- und Trauerbegleitung sowie Bewältigungsstrategien im Kindes -und Jugendalter', Hanna Nöthig

Missbrauch und Gewalt

Auf seelischer und körperlicher Ebene findet Missbrauch und Gewalt gegenüber Kindern und Jugendlichen häufig statt und bleibt oft unerkannt. Es resultieren vielfältige Traumafolgestörungen. Das Seminar dient dem Erkennen und Verstehen entsprechender Psychopathologien und Somatisierungen und zeigt kunsttherapeutische Behandlungswege auch anhand von konkreten Patient*innen auf. Durch praktische Übungen wird die therapeutische Handhabbarkeit erweitert. Was ist ein persönlicher Raum? Was bedeutet Abgrenzen? Angrenzen? Grenze überschreiten?

  • Dr. phil. Simone Gaiss, Kunsttherapeutin in freier Praxis / Kunstpädagogin M.A., Lehrtherapeutin, Schulkunsttherapeutin, Leiterin des Ateliers `kunst trifft leben´ in München, Lehrbeauftragte im Hochschulkontext, u.a. am Institut Kunstpädagogik der Ludwig-Maximilians-Universität München 
  • Dr. med. Markus Krüger, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, Kinder-Pneumologie, Kinder-Endokrinologie und –Diabetologie, Stuttgart
  • NN

Vorlesung: NN

Selbstverletzendes Verhalten und Identitätsfindung im Jugendalter

Woher kommt der steigende Trend von selbstverletzendem Verhalten, welche Bedürfnisse der Jugendlichen stehen dahinter und wie können wir ihm kunsttherapeutisch entgegnen? Geht es um eine Gradwanderung zwischen Identitätsfindung und Selbstverachtung? Wie kann Kunsttherapie den Jugendlichen Begleitung sein auf der Suche nach dem eigenen Selbst? Anhand von Patientenbeispielen und praktischen Übungen werden kunsttherapeutische Hilfsmöglichkeiten erfahrbar. Was bedeutet sozial eingebettet sein auf dem Weg in die Autonomie?

  • Dr. phil. Simone Gaiss, Kunsttherapeutin in freier Praxis / Kunstpädagogin M.A., Lehrtherapeutin, Schulkunsttherapeutin, Leiterin des Ateliers `kunst trifft leben´ in München, Lehrbeauftragte im Hochschulkontext, u.a. am Institut Kunstpädagogik der Ludwig-Maximilians-Universität München 
  • Dr. med. Markus Krüger, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, Kinder-Pneumologie, Kinder-Endokrinologie und –Diabetologie, Stuttgart
  • Dr. Angelika Preß, Gründerin und Leitung der heilpädagogisch- kunsttherapeutischen Praxis für Kinder und Jugendliche in Köln (Atelier artig), Dozentin im Bereich der Fortbildung zum Schwerpunkt Kunsttherapie, am Zentrum für Frühbehandlung und Frühförderung Köln

Vorlesung: Selbstverletzendes Verhalten und Identitätsfindung im Jugendalter; Béla Bartus

Salutogenese bei kritischen Lebensereignissen und in biographischen Wenden

Persönlichkeitsentwicklung sowie Unwägbarkeiten in Alltag und Lebenswelt können bereits im Kindes- und Jugendalter Stress erzeugen, Überforderung auslösen und Gesundheit bedrohen. Im Seminar wird dieser Gegenstand anhand verschiedener Beispiele behandelt. Es wird vermittelt, wie kunsttherapeutische Strategien anhand sinnesbasierter, ästhetischer Erfahrung, Kohärenz-Gefühl aufbauen, Resilienzkräfte aktivieren und damit eine Grundlage nachhaltiger Gesundheitsbildung ausprägen können.

  • Dr. phil. Simone Gaiss, Kunsttherapeutin in freier Praxis / Kunstpädagogin M.A., Lehrtherapeutin, Schulkunsttherapeutin, Leiterin des Ateliers `kunst trifft leben´ in München, Lehrbeauftragte im Hochschulkontext, u.a. am Institut Kunstpädagogik der Ludwig-Maximilians-Universität München 
  • Dana Juraschek, Kunsttherapeutin, Kunstpädagogin in der Kinder- und Jugendhilfe, Zertifizierte Zaubertherapeutin und autorisierte Ausbilderin des Therapeutischen Zauberns®
  • Dr. med. Markus Krüger, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, Kinder-Pneumologie, Kinder-Endokrinologie und –Diabetologie, Stuttgart

Vorlesung: Salutogenese bei kritischen Lebensereignissen und in biographischen Wenden; Dr. Simone Gaiß

Sozialer Rückzug und aggressives Verhalten in Kindheit und Jugend - Ängste als Boden für Aggression und Depression

Rückzug aus dem sozialen Leben in die Depression und aggressives Verhalten sind häufig bei Jugendlichen anzutreffen und stellen eine große Herausforderung für die Betroffenen und ihr soziales Umfeld dar; zuweilen treten sie bei einer Person im Wechsel auf. Haben diese Polaritäten einen gemeinsamen Boden in einer übersteigerten Angst? Im Seminar sollen ein tieferes Verständnis für Ängste, Aggression und Depression gefördert und daraus kunsttherapeutische Behandlungsansätze dafür entwickelt und praktisch erfahrbar gemacht werden. Was bedeutet Therapie aus der Mitte?

  • Dr. phil. Simone Gaiss, Kunsttherapeutin in freier Praxis / Kunstpädagogin M.A., Lehrtherapeutin, Schulkunsttherapeutin, Leiterin des Ateliers `kunst trifft leben´ in München, Lehrbeauftragte im Hochschulkontext, u.a. am Institut Kunstpädagogik der Ludwig-Maximilians-Universität München 
  • Anita Gremmelspacher, Dipl.-Kunsttherapeutin (FH), Fachberaterin für Traumatologie und Traumapädagogik (DeGPT, BAG /TP), Gründerin und Leitung der schulintegrierten Kunsttherapie, Stadt Nürtingen, Lehrbeauftragte an der Hochschule für Kunsttherapie Nürtingen (HfWU)
  • Dr. med. Markus Krüger, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, Kinder-Pneumologie, Kinder-Endokrinologie und –Diabetologie, Stuttgart

Vorlesung: Sozialer Rückzug und aggressives Verhalten in Kindheit und Jugend - Ängste als Boden für Aggression und Depression; Dr. med. Markus Krüger

crossover - `Wechselspiele zwischen analog und digital´ innerhalb kunsttherapeutischer Interventionen für Jugendliche

Die Anforderung, Medienmündigkeit zu entwickeln, betrifft heute alle Kinder und Jugendlichen sowie ihre Therapeut*innen. Dieses Modul widmet sich intermedialen Quergängen zwischen klassischen kunsttherapeutischen Verfahren und Ansätzen entlang der neuen Medien. Verschiedene Methoden werden differenziert, erprobt und im Hinblick auf ihre Sinnhaftigkeit diskutiert.

  • Prof. Thomas Staroszynski, Dipl. Kunsttherapeut, Kunstassistent in einer Arbeits- und Wohneinrichtung für Menschen mit Wahrnehmungsstörungen, künstlerisch-therapeutische Projekte in Kooperation mit Kinder- und Jugendpsychiatrischen Kliniken und anderen Insitutionen
  • Dr. phil. Simone Gaiss, Kunsttherapeutin in freier Praxis / Kunstpädagogin M.A., Lehrtherapeutin, Schulkunsttherapeutin, Leiterin des Ateliers `kunst trifft leben´ in München, Lehrbeauftragte im Hochschulkontext, u.a. am Institut Kunstpädagogik der Ludwig-Maximilians-Universität München 
  • Dr. med. Markus Krüger, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, Kinder-Pneumologie, Kinder-Endokrinologie und –Diabetologie, Stuttgart

Vorlesung: 'Mutanten, Cyborgs und Schneewittchen' - zum Umgang mit übernommenen Medienbildern in der Kunsttherapie; Prof. Dr. Thomas Staroszynski

Für Kinder und Jugendliche ist das Herstellen von Bildern und Filmen mittels digitaler Technik meist ebenso selbstverständlich wie der ständig mögliche Zugriff auf vorhandenes Bildmaterial. Diese Erweiterung ihrer Bild- und Erfahrungswelten ist ebenso bereichernd wie herausfordernd. Kunsttherapie mit Kindern und Jugendlichen, die deren Medienwelt als Lebenswelt ernst nimmt, erfordert eine entsprechende Medienkompetenz. Diese beschäftigt sich neben den Praktiken der Bilderzeugung mittels digitaler Kameras und Computern auch mit den medialen Entstehungsbedingungen von Bildern und Figuren, auf die sich Patientinnen und Patienten beziehen, wenn sie sich diese aneignen oder zitieren – nicht zuletzt auch um spezifischen neuen ethischen Fragestellungen im Umgang mit digitalen Medien in der Therapie begegnen zu können.

Béla Bartus, Diplom Psychologe, Fachpsychologe für Diabetes (DDG), Kinder- und Jugendlichen-psychotherapeut, Psychodiabetologe 

Dr. phil. Simone Gaiss, Kunsttherapeutin in freier Praxis / Kunstpädagogin M.A., Lehrtherapeutin, Schulkunsttherapeutin, Leiterin des Ateliers `kunst trifft leben´ in München, Lehrbeauftragte im Hochschulkontext, u.a. am Institut Kunstpädagogik der Ludwig-Maximilians-Universität München

Anita Gremmelspacher, Dipl.-Kunsttherapeutin (FH), Fachberaterin für Traumatologie und Traumapädagogik (DeGPT, BAG /TP), Gründerin und Leitung der schulintegrierten Kunsttherapie, Stadt Nürtingen, Lehrbeauftragte an der Hochschule für Kunsttherapie Nürtingen (HfWU)

Dana Juraschek, Kunsttherapeutin, Kunstpädagogin in der Kinder- und Jugendhilfe, Zertifizierte Zaubertherapeutin und autorisierte Ausbilderin des Therapeutischen Zauberns®

Dr. med. Markus Krüger, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, Kinder-Pneumologie, Kinder-Endokrinologie und –Diabetologie, Stuttgart

Hanna Nöthig, Dipl. Kunsttherapeutin, Psychoonkologin (DKG), u.a. freie Mitarbeiterin der ambulanten Hospizgruppe Freiburg im Angebot “ Alles ist anders" und bei der Initiative "Tigerherz... Wenn Eltern Krebs haben” des Tumorzentrums der Uniklinik Freiburg

Dr. päd. Angelika Preß , Gründerin und Leitung der heilpädagogisch- kunsttherapeutischen Praxis für Kinder und Jugendliche in Köln (Atelier artig), Dozentin im Bereich der Fortbildung zum Schwerpunkt Kunsttherapie, am Zentrum für Frühbehandlung und Frühförderung Köln  

Prof. Thomas Staroszynski, Dipl. Kunsttherapeut, Kunstassistent in einer Arbeits- und Wohneinrichtung für Menschen mit Wahrnehmungsstörungen, künstlerisch-therapeutische Projekte in Kooperation mit Kinder- und Jugendpsychiatrischen Kliniken und anderen Insitutionen

Viola Werner, Kreative leiborientierte Tanz-, Bewegungs- und Familientherapeutin, Dipl. Sozialpädagogin, Dozentin für Kunsttherapie in der `Zukunftswerkstatt- therapie kreativ‘ im Fortbildungsinstitut für kreative Leibtherapie / Udo Baer

NN weitere Referenten – finden Sie in Kürze hier

Inhaltliche Leitung:

Dr. phil. Simone Gaiss, Kunsttherapeutin in freier Praxis / Kunstpädagogin M.A., Lehrtherapeutin, Schulkunsttherapeutin, Leiterin des Ateliers `kunst trifft leben´ in München, Lehrbeauftragte im Hochschulkontext, u.a. am Institut Kunstpädagogik der Ludwig-Maximilians-Universität München

Leitung der Künstlerischen und Wissenschaftlichen Weiterbildungen, Kunsttherapie interdisziplinär Medizin & Psychologie:
Prof. Hildrun Rolff

Wissenschaftliche Mitarbeit:
Anke Schäfer

Das Wichtigste im Überblick

Künstlerische und Wissenschaftliche Weiterbildungen, Kunsttherapie interdisziplinär Medizin & Psychologie

Umfang
88 Präsenzstunden mit einem Selbststudium von 275 Stunden, entsprechen 11 ECTS

Abschluss
Zertifikat der Alanus Hochschule

Kosten
Einzelbuchung: 265 € inkl. Vortrag. Kosten Buchung komplette Weiterbildung: 1250 € (inkl. Vorträge & Zertifikat der Hochschule). Die Fachvorlesungen sind für Studierende und Mitarbeiter der Alanus Hochschule kostenfrei

Zeiten
I.d.R. Freitags 17.00-20.30 Uhr
Samstag 9:00-18:00 Uhr
Sonntag 9:00-13:00 Uhr
Vorlesung: Freitag 19:00-20:30 Uhr

Kontakt
Sekretariat
Telefon +49 2222 93211813
kunsttherapie-fortbildungen@alanus.edu

Teilnahmebedingungen
Die Teilnahmebedingungen können hier als PDF heruntergeladen werden 

Anmeldung
Hier gelangen Sie zum Anmeldeformular

Eine Übersicht über das gesamte Weiterbildungsprogramm finden Sie hier.

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