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Hochschulweiterbildung mit Zertifikat ONLINE

Methoden, Interventionen, Indikationen der Künstlerischen Therapien für die Kunsttherapie

In den hier angebotenen Online-Modulen werden unterschiedliche künstlerische und kunsttherapeutische Methoden, Interventionen und deren Indikationen aber auch Kontraindikationen vorgestellt. Die theoretischen Hintergründe, Anwendungsformen und Fallbeispiele aus der Praxis der Referent*innen vermitteln den besonderen Ansatz der jeweiligen kunsttherapeutischen Vorgehensweise. Durch Selbsterfahrungsübungen der Teilnehmer*innen können die Ansätze vertieft, sowie durch Vergleiche mit persönlichen Praxis- Erfahrungen vermittelt und abgerundet werden.

Jede Online-Weiterbildung besteht aus drei Modulen, die inhaltlich aufeinander aufbauen. Eine Teilnahme ist daher nur bei kompletter Buchung einer Reihe möglich. Alle drei Termine finden innerhalb eines Monats an jeweils einem wiederkehrenden Wochentag statt.

Unser Angebot wird laufend erweitert.

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Zielgruppe

Künstlerische Therapeut*innen mit erfolgreich abgeschlossenem Hochschulstudium, einem vergleichbaren Abschluss oder einer entsprechenden Eignung aus dem Berufsleben. Interessent*innen aus angrenzenden Berufsfeldern können ebenfalls an Einzelmodulen teilnehmen.

Zulassungskriterien

Die Zulassungskriterien orientieren sich an den gesetzlichen Vorgaben des Landes Nordrhein-Westfalen (Kunsthochschulgesetz NRW, § 54 und dem Hochschulzukunftsgesetz NRW §62). Die weiterbildenden Studienangebote dienen der Ergänzung der beruflichen Praxis.

05/21 // Ostasiatische Kunst / Isabelle Rentsch

Begegnung mit ostasiatischer Kunst

Die ostasiatische Kunst, insbesondere die chinesische und japanische Kunst, sind eng verbunden mit der Natur, dem Daoismus und Buddhismus.

Jeder Pinselstrich ist einzigartig, jedes künstlerische Schaffen ist Ausdruck eines nicht wiederholbaren einzigartigen Momentes. Im Japanischen nennt sich dieser einzigartige Moment «ichigo ichie», dies bedeutet «noch nie dagewesen, nicht wiederholbar».

Alles ist im Fluss, Gegenstände, Kunstwerke, sind nur ein zeitweiliges Zusammenfügen ihrer Elemente. Form, Leere und Wandlung sind untrennbar verbunden.

Schönheit ist auch im Fehlerhaften, im Vergänglichen zu finden. Eine einst zerbrochene Teeschale ist genau so wertvoll wie eine makellose neue Teeschale.  Durch das sorgfältige neue Zusammenfügen und Reparieren erlangt die einst zerbrochene Teeschale sogar eine einmalige, besondere Schönheit.  

Wir nähern uns der ostasiatischen Kunst mit Kurzvorträgen, im Betrachten von Kunstwerken und im anschließenden Austausch in Kleingruppen. Im eigenen gestalterischen Tun ist Raum zum Innehalten, zum Wahrnehmen von Präsenz im Augenblick, zum Entdecken von Form und Leere.  In der Reflexion dieser Erfahrungen werden wir kunsttherapeutische Interventionen erarbeiten, die im kunsttherapeutischen Einzel- und Gruppensetting angewandt werden können. 

Mai 2021

Termine
(immer dienstags)
04.05.2021
11.05.2021
18.05.2021

Zeit
17:00 – 20:30 Uhr

Material
Bleistifte und Graphitstifte (verschiedene Härtegrade), schwarzer Filzstift, schwarze Kreide, schwarze Tusche, Pinsel (drei verschieden Grössen nach Wahl), Zeitungspapier, Zeichenpapier (Din A 4 und A3)

06/21 // Lösungsorientiertes Malen / Bettina Egger

LOM® Lösungsorientierte Maltherapie

LOM® Lösungsorientierte Maltherapie ist eine kunsttherapeutische Vorgehensweise, welche direkt mit den Anliegen der Malenden arbeitet. Die Anliegen sind im Bereich von unerwünschten Auffälligkeiten und Erinnerungen, unpassendem Verhalten, Trauma, Ängsten, Beziehungskonflikten, störenden Kognitionen, Träumen, Wünschen, Herausforderungen und was immer eingebracht wird. LOM® wirkt in erster Linie auf das Gehirn und bewirkt bleibende Verbesserungen der Lebensqualität.
Die Maltherapeutische Arbeit basiert auf standardisierten Erhebungen und der Erfolg der Arbeit wird auf einer Skala von 0 bis 10 am Anfang und am Ende der Arbeit eingeschätzt. LOM® ist mit Studien belegt.

Die Maltherapeut*in schlägt eine ganz bestimmte Vorgehensweise zum vorliegenden Anliegen vor und die Malenden werden während dem Malen jederzeit von ihr/ihm begleitet. Die Vorgehensweise beruht auf drei grundsätzlichen Interventionen und wird in diesem Seminar praktisch umgesetzt. Um den Einstieg zu erleichtern werden zu Beginn des Seminars einige Fälle gezeigt. Die Weiterbildung wird online durchgeführt.

Die Erkenntnisse zur LOM® Methode soll die Teilnehmenden ermutigen, neue Wege der Kunsttherapie in Betracht zu ziehen.

Juni 2021

Termine
(immer samstags)

12.06.2021
19.06.2021
26.06.2021

Zeit
15:30 – 19:00 Uhr

09/21 // Biographie /Constanze Schulze-Stampa

Farbspuren und Metaphern der Erinnerung: Interventionen biografisch-zentrierter Kunsttherapie aus verschiedenen Praxisperspektiven

Wesentliches Ziel biografisch-zentrierter Praxis ist es, den sogenannten ´roten Faden´ in Lebensgeschichten sowie Lebensentwürfen (wieder) zu finden, dafür vielfältige Erinnerungs-, Gegenwarts- und Zukunftsbilder zu sammeln, zu erkunden, zu erzählen, zu sichten, zu sichern, sinnstiftend zu gestalten und zu integrieren.

Den Kern des Seminars bilden verschiedene und interdisziplinär begründete Interventionsansätze und Praktiken biografisch-zentrierter Kunsttherapie. Dazu gehören beispielsweise narrativ-therapeutische, transgenerative sowie dialogisch-gestalterische Methoden und Verfahren. Diese sollen praxisnah vermittelt und anhand von einzelnen Experimenten und Übungen, bezogen auf ihre Potenziale und ihre Wirksamkeit mehrperspektivisch reflektiert und diskutiert werden.   

Ausgewählte Anwendungsfelder biografisch-zentrierter Praxis insbesondere aus neueren Bereichen der Gesundheitsförderung und Prävention sollen im Fokus liegen, unter Berücksichtigung verschiedener Ziel- und Altersgruppen.  

Weitere Informationen und Anmeldungsmöglichkeit folgen in Kürze.

September 2021

Termine
(immer donnerstags)

09.09.2021
16.09.2021
23.09.2021

Zeit
16:30 – 20:00 Uhr

10/21 // Erinnerung, Wahrheit und Objekt / Uwe Herrmann

Wahrheit, Erinnerung und Werk in der Kunsttherapie

Wahrheit und Erinnerung sind für unser individuelles, gesellschaftliches und kulturelles Sein zentrale und schillernde Begriffe. Die künstlerischen Therapien verfolgen durch ihre jeweilige Kunstform eine eigene Art der Wahrheitsfindung und Erinnerung: das Schaffen und das Kunstwerk als geformter Ausdruck, als wahrnehmbare Tatsache, als ästhetisches Narrativ und als symbolisches Kondensat bewusster und unbewusster Gedanken, Gefühle und Erfahrungen.
Drei Seminare werden in Form von Kurzvorträgen, Fallstudien aus der kunsttherapeutischen Praxis und eigener künstlerischer Praxis der Frage nachgehen, wie sich die Begriffe und Phänomene von Wahrheit und Erinnerung in der therapeutischen Arbeit zeigen und welche Rolle das Schaffen, Betrachten und Bewahren von Kunstobjekten in der Kunsttherapie spielen können.

Wahrheit und Erinnerung: Trügerische Bilder? (Seminar 1)
Der Vortrag untersucht den Wahrheitsbegriff aus unterschiedlichen theoretischen Blickwinkeln, u.a. der Philosophie, der Psychoanalyse und der bildenden Kunst mit ihren jeweils eigenen Überzeugungen, die in unsere kunsttherapeutische Arbeit hineinwirken. In einem Fallbeispiel werden die divergierenden und sich dramatisch verändernden Vorstellungen von ‘wahr und ‘falsch’ bei einer Klientin und ihrem Kunsttherapeuten aus drei zeitlichen Perspektiven und über einen Zeitraum von mehreren Jahren betrachtet: während der Therapie, am Ende der Therapie, und bei Wiederbegegnung mit dem Fallmaterial viele Jahre später. Wahrheitsfindung wird dabei als fluktuierender, subjektiver und vertiefender Prozess deutlich.

Erinnerung und Werk: Memento vitae oder Memento mori? (Seminar 2)
Der Vortrag beleuchtet individuelle und kollektive Erinnerungsformen und ihre politischen, sozialen, psychologischen und künstlerischen Dimensionen. Nicht nur die Phasen des künstlerischen Prozesses sind gekennzeichnet durch die Dialektik von Vergessen und Erinnern; auch die beständige Natur des vollendeten Kunstwerks birgt das Potenzial für den Schaffenden, Vergessenes zu erinnern und im Werk selbst erinnert zu werden. Das vorgestellte Fallmaterial zeigt auf, wie sich diese Fähigkeit der Kunst, durch ihre Dauerhaftigkeit Erinnerung zu ermöglichen, auf die kunsttherapeutische Arbeit mit demenziellen und zum Tode hin erkrankten Jugendlichen auswirkt. Das Schaffen von Kunst wird als Prozess herausgearbeitet, dem es gelingt, in der Gleichzeitigkeit von Erinnern und Vergessen eine Antwort auf die Flüchtigkeit unserer Existenz zu finden.

Werk und Bewahren: das Leben des Objekts (Seminar 3)
Während Museen für eine Gesellschaft Artefakte dauerhaft sichern, um sie vor Vergessen und Zerstörung zu bewahren, sie zu zeigen und zu erforschen, besitzen die meisten von uns eine individuelle, eigene Sammlung von selbst geschaffenen, erworbenen, ererbten oder gefundenen Artefakten. Oft ohne praktischen Nutzen, bewahren wir sie doch aus wichtigen, persönlichen Gründen auf. Die künstlerischen Werke, die in der Kunsttherapie entstehen, haben hingegen oft ein ungewisseres Schicksal im Vergleich zur ‚etablierten’ oder ‚sammelbaren’ Kunst.  Der Kurzvortrag beleuchtet anhand von Praxisbeispielen die Psychodynamik, die im Umgang mit Werken und Artefakten während und nach Abschluss der Therapie entsteht. Er behandelt die grundsätzliche und immer neue Frage, wie wir es mit der Kunst in der Kunsttherapie halten: sehen wir sie als reines Mittel zur seelischen Gesundung unserer Patient*innen oder ermöglichen wir die Entstehung von Werken, die einen intrinsischen und allgemeinen Wert besitzen? Die Antwort auf diese Frage hat eine hohe Relevanz für unser berufliches Selbstverständnis, die therapeutische Beziehung und unsere Therapieführung.

Oktober 2021

Termine
(immer mittwochs)

13.10.2021
20.10.2021
27.10.2021

Zeit
17:00 – 20:30 Uhr

Material
Ein Spektrum von Zeichen-, Mal- und Modelliermaterial nach Wahl.

11/21 // Lösungsorientiertes Malen Teil II / Bettina Egger

Teil II ist als Vertiefung und Fortsetzung der ersten Reihe im Juni 2021 konzipiert und kann nur nach Besuch der ersten Veranstaltung gebucht werden.Weitere Informationen und Anmeldungsmöglichkeit folgen in Kürze.

November 2021

Termine
(immer dienstags)

02.11.2021
09.11.2021
23.11.2021

Zeit
17:00 – 20:30 Uhr

12/21 // Verkörperte Animation / Anke Schäfer

Die Kunst der verkörperten Animation (The Art of Embodied Animation) – Filmisch-dramatherapeutische Interventionen zur Stärkung von Ressourcen und mitfühlender Distanz

Animation heißt wortwörtlich „Belebung“, von Lateinisch „Anima“ die Seele. Im filmischen Bereich ist hiermit die Belebung von unbelebten, die Vermenschlichung von Tieren, Bäumen usw. oder auch die zeichnerisch-belebte Umsetzung von Menschen gemeint. In seiner Technik bestehen Animationen aus aneinander gereihten Einzelbildern, die optisch nicht voneinander unterschieden werden können. „Animation“ ist Teil vieler Schöpfungsmythologien wie der christlichen Ursprungsgeschichte, der Genesis, wenn Gott seinem aus Erde geschaffenen, menschlichen Figur Leben einbläst: der göttliche Atem. In Sanskrit „Atman“, die Seele als unvergänglich ewige Essenz des Geistes.

Objekte zu animieren ist wichtiger Teil der Entwicklung und Bindungsfähigkeit. Das von Winnicott u.a. beschriebene Übergangsobjekt ermöglicht die Stärkung der Autonomie und leitet bindungsrelevante Vorgänge ein. Die in der Theatertherapie wirksame Flexibilisierung regt über aktive Improvisationen mit Objekten eine ästhetische Distanzierung unter gleichzeitiger Artikulation eigener Themen an. In der theatertherapeutischen Belebung unbelebter Objekte entsteht Spiellust und Beziehungsaufnahme in einem geschützten Rahmen. Filmische Techniken wie slowmotion, pause, zoom in, zoom out, replay, speed, jump cut, match cut erlauben vertiefte Erkenntnis über die Aktivierung des „neutralen Beobachters“ unter gleichzeitiger Würdigung des Geschehens. Hierin ist „Verkörperte Animation als filmisch-dramatherapeutische Intervention“ gerade für die Ressourcenstärkung und die Fähigkeit zur mitfühlenden Distanz bei Menschen mit Traumafolgestörungen, aber auch bei anderen Bindungsstörungen sehr geeignet. Bei Erkrankungen aus dem schizophrenen Spektrum ist diese Methode überwiegend kontraindiziert, da die gespielten Stimmen der Objekte als real von außen kommend und darin bedrohlich erlebt werden oder wahnverstärkend wirken könnten.

In diesem Seminar  werden Interventionen vorgestellt, die sowohl im klinischen, ambulanten und psychosozialen Setting Stressreduktion, Beziehungsfähigkeit und persönliche Ressourcen achtsam und kreativ spielerisch fördern können.

Zugrunde liegen die Bindungstheorie, die psychoanalytische Theorie der Übergangsphänomene und die „Ego-State-Theory“ in Beziehung zum theatertherapeutischen Verständnis der „ästhetischen Distanz“ nach Landy. Weiter erfolgt eine Aktualisierung und Sensibilisierung hinsichtlich inter- und transkultureller Felder.

Reflexion, Selbsterfahrung und Austausch kommen in allen Seminaren zur Geltung.

Im ersten Seminar werden Übergangsobjekte hinsichtlich ihrer nachnährenden Eigenschaft und in ihrer Qualität als „Innere Helfer“ überprüft. Auch die Gefahr der Regression wird hierbei untersucht.
Im zweiten Teil der Seminarreihe wird über Storyboards eine Möglichkeit der mehr gelenkten Form der „Verkörperten Animation“ vorgestellt und erprobt. Die Bedeutung der Kontrollmöglichkeiten der Klient*innen wird hierbei in ihrem Wert und in ihrer Variabilität betrachtet sowie über Indikationen und Kontraindikationen verdeutlicht.
Im dritten Teil sind die Teilnehmer*innen eingeladen eigene Fallbeispiele aus der Praxis mitzubringen und die Methode der „Verkörperten Animation“ supervisorisch zu erfahren, zu erproben und zu reflektieren. Der Begriff der „ästhetischen Distanz“ wird in Bezug zu dem „inneren Beobachter“ besondere Beachtung finden.

April 2021

Termine
(immer donnerstags)
02.12.2021
09.12.2021
16.12.2021

Zeit
je 17:00 – 20:30 Uhr

Material
(Auswahl) Alltagsgegenstände, Fundobjekte und Fundstücke, Knöpfe, Stoffreste, Papier, Karton (auch Reste), Tesa-Krepp, Büroklammern, Wolle, Schnur.

Referentinnen und Referenten

Dr. phil. Simone Gaiss, Kunsttherapeutin in freier Praxis / Kunstpädagogin M.A., Lehrtherapeutin, Schulkunsttherapeutin, Leiterin des Ateliers `kunst trifft leben´ in München, Lehrbeauftragte im Hochschulkontext, u.a. am Institut Kunstpädagogik der Ludwig-Maximilians-Universität München

Prof. Dr. Uwe Herrmann studierte Freie Kunst an der FH Hannover, Sozialpädagogik an der FH Hagen, Kunsttherapie an der University of Hertfordshire (PG Dip AT) und London University/Goldmiths College (MA). Er promovierte 2012 an der London University (PhD) über Kunstpsychotherapie mit geburtsblinden Menschen und entwickelte den Bereich Kunsttherapie für blinde und hochgradig sehgeschädigte Menschen am Landesbildungs-zentrum für Blinde in Hannover, wo er seit 30 Jahren praktiziert. Seit 2000 lehrt er parallel am Masterstudiengang Kunsttherapie der Weißensee Kunsthochschule Berlin, seit 2014 als Gastprofessor. Uwe Herrmann ist Mitglied des Wissenschaftskomitees der European Consortiums of Arts Therapies Education (ECArTE), hat Gastvorträge in vielen Ländern der EU, den UK und Südkorea gehalten und hat vielfach publiziert.

Prof. Dr. Alexandra Hopf ist Kunsttherapeutin und Künstlerin. Sie leitet den Studiengang für KunstTherapie an der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Zuvor war sie Professorin für Intermediale Kunsttherapie an der MSH Hamburg. Ihre kunsttherapeutischen Schwerpunkte sind die praxis- und kunstbasierte Perspektiven, Phänomenologie, Intermedialität und Ästhetik in der Kunsttherapie und körperbezogene Wissensformen und künstlerische Forschung im Anwendungsfeld Kunsttherapie. Sie hat viele Jahre künstlerisch und kunsttherapeutisch zu Collage geforscht.


Dr. phil. Bettina Egger, Kunsttherapeutin ED / Psychotherapeutin, freie Praxis in Kunsttherapie, Weiterentwicklung der Methode und Weiterbildungen mit Jörg Merz MSc.

Isabelle Rentsch, lic. phil., Eidg. anerkannte Psychotherapeutin, Psychotherapeutin ASP/SBAP, Kunst- und Gestaltungstherapeutin grad. DFKGT, Spezielle Psychotraumatherapie DeGPT, autorisiert für Lehre und Supervision der PITT (Psychodynamisch Imaginative Traumatherapie PITT), Kunsttherapeutische Supervisorin und Lehrtherapeutin OdA ARTECURA, Meditationsleiterin

Prof. Hildrun Rolff, Professorin für Kunsttherapie an der Alanus Hochschule, Dipl. Kunsttherapeutin, kunsttherapeutische Supervisorin, klinische Kunsttherapeutin, Sozialkunsttherapeutin, Künstlerin

Anke Schäfer, Theatertherapeutin in freier Praxis / Kunst & Theater im Sozialen M.A., Coach, Supervisorin, Vorsitzende Forschungskommission Dramatherapie in NL, Vorstandsmitglied WFKT – Wissenschaftliche Fachgesellschaft Künstlerische Therapien, Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Lehrende Intermediale Therapie im Fachbereich Künstlerische Therapien, Alanus Hochschule

Constanze Schulze-Stampa, Prof. Dr., Kunststudium an der Grafischen Hochschule Leipzig und Studium der Erziehungswissenschaft mit Schwerpunkt Kunsttherapie an der Universität zu Köln; 2006-2020 Professur für Forschung und wissenschaftliche Grundlagen in der Kunsttherapie an der Hochschule für Künste im Sozialen (HKS), Ottersberg und Leitung des dortigen Institutes für Kunsttherapie und Forschung; seit 2016 Sprecherin des Forschungsschwerpunktes „Künstlerische Interventionen in Gesundheitsförderung und Prävention“ an der HKS Ottersberg (bis 2021); seit 2020 Professur für Kunsttherapie an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt, in Nürtingen, Fachbereich Künstlerische Therapien (HKT), Fakultät Umwelt, Gestaltung, Therapie; seit 2019 erste Vorsitzende der Wissenschaftlichen Fachgesellschaft für Künstlerische Therapien (www.wfkt); Forschungsschwerpunkte: Systemische sowie biografisch-zentrierte Ansätze und Forschung in der Kunsttherapie, Kinderzeichnungsforschung, Kunsttherapie in Gruppen, Kunsttherapie und Schmerz (speziell in multimodalen Behandlungskonzepten), zahlreiche Publikationen

Rückschau // Vergangene Veranstaltungen /

11/20

  • Poesie und Schreiben in der Kunsttherapie / Dr. Simone Gaiß

    Das kreative und biographische Schreiben hilft vielen Menschen, aus ihrer Mitte, spielerisch und doch bedacht zu Wort zu finden. Der sprachliche Ausdruck kann ein vertieftes Erleben der in der bildenden Kunsttherapie entstandenen Werke veranlagen.
    Die im Seminar vermittelten praktischen Übungen zeigen exemplarisch, wie Schreibanregungen zur Einladung werden können, eigene Themen gezielt zur Sprache zu führen.

01/21

  • Collage - ein künstlerisches Verfahren in der Kunsttherapie / Prof. Dr. Alexandra Hopf
     

    In der Collage werden Fragmente aus unterschiedlichen Kontexten zusammengefügt. Sie können aus bildnerischem, poetisch-sprachlichem, klanglich-musikalischem, räumlich-skulpturalem und performativem Material komponiert werden.
    Aus den besonderen Qualitäten der Collage-Praxis speist sich die kunsttherapeutische Wirksamkeit der Collage. Diese wird anhand von kunsttherapeutischen Kurzvorträgen und Interventionen, künstlerischer Praxis, Partnerübungen und gemeinsamem Diskurs lebendig vermittelt.

02/21

  • Biographie-zentrierte Kunsttherapie / Prof. Dr. Constanze Schulze-Stampa
     

    Bildnerisch-künstlerisches Gestalten unterstützt in hohem Maße die Aktivierung und Transformation von Erinnerungen.
    Das Seminar will dazu einladen, sich anhand ausgewählter Methoden und Verfahren aktiv mit dem Potenzial des bildnerisch-künstlerischen Gestaltens, für eine insbesondere metaphorische Bearbeitung und Visualisierung von Erinnerungen auseinanderzusetzen.

03/21

  • Projektive Imaginationen / Prof. Hildrun Rolff

    Mit projektiven Imaginationen werden Interventionsformen vorgestellt, die nachhaltige Verankerungen und Transfer-Formen kunsttherapeutischer Wirkweisen in den Alltag der Klient*innen ermöglichen sollen.
    Innerhalb des Seminars werden Imaginationen als Vermittler unbewusster innerseelischer Fragen der Imaginierenden und deren semibewusste Umsetzung in künstlerische Ausdrucksformen praktisch erarbeitet.
    Darüber hinaus werden Möglichkeiten des Einsatzes der projektiven Imagination als diagnostisches Instrument, als zu erforschendes und Forschung stützendes Erkenntnis-Vehikel der Kunsttherapie vorgestellt.

Das Wichtigste im Überblick

Künstlerisch-wissenschaftliche Weiterbildungen, Kunsttherapie, interdisziplinär Medizin und Psychologie

Umfang
12-15 Stunden á 45 Minuten pro Weiterbildung

Zeiten
4 bis 5 Stunden pro Termin.
Drei Termine an einem wiederkehrenden Wochentag, wenn möglich innerhalb eines Monats.

Teilnahmegebühren
150 € pro Themenreihe
50 € Zertifikatsgebühr

Limitierte Teilnehmerzahl: 25 bis 30 Teilnehmer pro Weiterbildung

Kontakt
Büro künstlerisch-wissenschaftliche Weiterbildungen (Ludger Vogel)
E-Mail: weiterbildung-kunsttherapie@alanus.edu
Telefon: 02222 93211813

Eine Übersicht über das gesamte Weiterbildungsprogramm finden Sie hier.

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