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Fotokunsttherapie "Selbst- und Fremdbild"

Weiterbildungsseminar

21-23.08.2020

Diese Weiterbildung vermittelt neben Basiswissen zum Thema der Fotografie verschiedene foto-kunsttherapeutische Ansätze, die bei Jugendlichen und Erwachsenen als therapeutische Indikation  angewandt werden können. Die therapeutische Arbeit mit Fotos kann sich rezeptiv mit bereits existierenden Bildern befassen oder aktiv zur Aufnahme neuer Fotos ermutigen.

Rezeptive Fototherapie ist eher vergangenheitsorientiert; sie arbeitet mit bereits existierenden Bildern. Aktive Fototherapie ist gegenwartsbezogen und zukunftsorientiert. Beide Methoden und ihre Anwendungs-/Wirkungsweise werden in dieser Weiterbildung vorgestellt.

Schwerpunkt bildet das Thema Portrait und die aktive fotokunsttherapeutische Auseinandersetzung mit dem Selbstbild und der Selbst- und Fremdwahrnehmung.

Die Arbeit mit dem Selbstbild kann intensive innere Prozesse anregen, sie kann sehr kräftigend sein, aber auch sehr herausfordernd, da jeder Mensch von sich selbst ein bestimmtes, subjektives Bild hat. Menschen sind es gewohnt sich selektiv zu betrachten (z.B. im Spiegel), haben es aber meist nicht gelernt, sich in ihrer Ganzheit zu sehen, als vollkommenes und einzigartiges Individuum.

Das aktive Fotografieren und die Auseinandersetzung mit sich selbst ermöglichen neue Zugänge zur sich und den eigenen Gefühlen; Möglichkeiten des heilsamen Ausdrucks eventuell angestauter Emotionen werden erörtert.
In einem nächsten Schritt wird eine Auswahl der entstandenen Selbstportraits kunsttherapeutisch bearbeitet oder verfremdet (Transfer/ malerische Umsetzung).
Die entstandenen Fotos und die damit verbundenen Erlebnisse werden in der Gruppe besprochen.
Die fotografische Umsetzung erfolgt mit zur Verfügung gestelltem Profi Equipment.
Gerne können eigene Digitalkameras mitgebracht werden.

Vortrag: Zum Seminarthema ‚Selbst- und Fremdbild‘; Dr. med. Clemens Boehle; Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Systemischer Paartherapeut (IGST) und Chefarzt des Gezeiten Hauses Bonn

Künstlerische Therapeutinnen und Therapeuten mit erfolgreich abgeschlossenem Hochschulstudium, einem vergleichbaren Abschluss oder einer entsprechenden Eignung aus dem Berufsleben. Interessenten aus angrenzenden Berufsfeldern können ebenfalls an Einzelmodulen teilnehmen.

Die Zulassungskriterien orientieren sich an den gesetzlichen Vorgaben des Landes Nordrhein-Westfalen (Kunsthochschulgesetz NRW, §54 und dem Hochschulzukunftsgesetz NRW §62). Die weiterbildenden Studienangebote dienen der Ergänzung berufspraktischer Erfahrungen.

  • Judith Haeusler, Fotografin und anthroposophische Kunsttherapeutin. Sie arbeitet in einer Psychosomatischen Klinik (Schwerpunkt Burnout/Depression), freischaffend als Kunsttherapeutin und als Heilpraktikerin für Psychotherapie. Ihr Ansatz ist ein angewandt-künstlerischer, erweitert durch anthroposophische, heilpädagogische und tiefenpsychologische Aspekte.

www.fotokunsttherapie.de

  • Dr. med. Clemens Boehle, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Systemischer Paartherapeut (IGST) und Chefarzt des Gezeiten Hauses Bonn

Leitung der Künstlerischen und Wissenschaftlichen Weiterbildungen, Kunsttherapie interdisziplinär Medizin & Psychologie:
Prof. Hildrun Rolff

Wissenschaftliche Mitarbeit: 
Anke Schäfer

Das Wichtigste im Überblick

Datum
21.-23.08.2020

Umfang:
18 Präsenzstunden Zertifikat 36 Selbststudium entspricht 2 ECTS

Zeiten
Freitag 17.00 – 20.30 Uhr
Samstag 09.00 – 18.00 Uhr
Sonntag 09.00 – 13.00 Uhr  

Kosten
265 € inkl. Vortrag, nur Vortag: 5 €

Kontakt:
Sekretariat
Telefon +49 2222-93211813
Kunsttherapie-fortbildungen@alanus.edu

Teilnahmebedingungen:
Die Teilnahmebedingungen können hier als PDF heruntergeladen werden

Anmeldung:
Hier gelangen Sie zum Anmeldeformular

Eine Übersicht über das gesamte Weiterbildungsprogramm finden Sie hier.

Fotokunsttherapie "Selbst- und Fremdbild"
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