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Hochschulweiterbildung mit Zertifikat 10.01.-31.01.2023 Das Porträt als Gegenüber: Das Fremde und das Eigene im Bild

4 Online Module

Speziell (Selbst-) Porträts spiegeln ein kollektives und individuelles Bildgedächtnis sowie überzeitliche Themen, die sich auf den Menschen und die Welt an sich, auf das Gemeinsame und Trennende, auf Leben und Tod beziehen; sie berühren unmittelbar das Selbstbild. KunstTherapie sensibilisiert die Wahrnehmung anhand eigener und fremder Bilder.

Der Dialog mit dem (eigenen) Bild schafft Distanz und Nähe zugleich. Das Seminar beinhaltet resonanzbetonte und rezeptive Methoden sowie theoretische Bezüge aus kunstgeschichtlicher und -therapeutischer Sicht. Berührt wird die Selbst- und Fremdwahrnehmung sowie die Frage nach der Subjekt- und Objektebene der Bilder. Themen sind die achtsame Analyse der bildnerischen Arbeitsweise in ihrer Lösungs- und Ressourcenorientierung.

Die Einheiten beinhalten Zeitfenster zur individuellen Gestaltung mit Selbsterfahrungsanteilen, gerahmt durch den Theoriekontext. Begonnen wird praktisch; die Theorie beschließt die Tage.

Termine

Modul I 10.01.2023   17:00-18:30 // 19:00-20:30

Modul II 17.01.2023   17:00-18:30 // 19:00-20:30

Modul III 24.01.2023   17:00-18:30 // 19:00-20:30

Modul IV 31.01.2023   17:00-18:30 // 19:00-20:30

 

Rezeption. Die erste Einheit betont die rezeptive Kunsttherapie. Wahrnehmungsprozesse sind kreativ, denn man selbst erschafft die Bilder in der eigenen Vorstellung. Sich von anderen Bilder anregen zu lassen, ist ein niederschwelliges Angebot der Kunsttherapie. Neben eigenen praktischen Erfahrungen und ihrer Besprechung wird im theoretischen Teil die generelle Wirkung von Bildern anhand von Porträts aus dem kunstgeschichtlichen Kontext erörtert.  

17.01.2023   17:00-18:30 // 19:00-20:30

Fremdporträt. Einstiegsübungen –hier: Porträts aus unterschiedlicher Betrachtung- erleichtern die kunsttherapeutische Arbeit und sind auch digital möglich. Die Frage des Eigenen und des Fremden im (eigenen) Bild ist Thema des Seminars. Neben der Besprechung der eigenen praktischen Erfahrungen wird im theoretischen Teil die Frage des Individuellen und des Allgemeinen anhand von Porträts aus dem kunstgeschichtlichen Kontext erörtert.

24.01.2023   17:00-18:30 // 19:00-20:30

Selbstporträt. Der zeichnende Blick betrachtet das Gesicht wacher als morgens flüchtig im Spiegel oder beiläufig im Gespräch. Es entwickelt sich ein so kritisches wie liebevolles Schauen, das das Selbstbild berührt und –vielleicht- verändert. Neben eigenen praktischen Erfahrungen und ihrer Besprechung folgt im theoretischen Teil eine kunsttherapeutische Vertiefung der Porträtarbeit anhand von praktischen Beispielen.

31.01.2023   17:00-18:30 // 19:00-20:30

Erzählung. Eine Überlegung besteht schließlich darin, was sich die unterschiedlichen Bilder gegenseitig erzählen könnten; sie vermittlen einen (systemischen) Kontext. Theoritisch schauen wir auf den (historischen) Forschungkontext zwischen Kunst und Medizin sowie die Entwicklung der Zeichnung, bezogen auf Porträts im kunstgeschichtlichen Kontext.

 

Unser Angebot wird laufend erweitert.
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Foto Copyrights © Doris Titze

Zielgruppe

Künstlerische Therapeutinnen und Therapeuten mit erfolgreich abgeschlossenem Hochschulstudium, einem vergleichbaren Abschluss oder einer entsprechenden Eignung aus dem Berufsleben.

Zulassung

Die Zulassungskriterien orientieren sich an den gesetzlichen Vorgaben des Landes Nordrhein-Westfalen (Kunsthochschulgesetz NRW, § 54 und dem Hochschulzukunftsgesetz NRW §62). Die weiterbildenden Studienangebote dienen der Ergänzung berufspraktischer Erfahrungen.

Referentinnen und Referenten

Prof. Doris Titze, Künstlerin und Kunsttherapeutin; Staatsexamen Erziehungswissenschaft (LMU München), Diplome Grafik und Malerei, Bildnerisches Gestalten und Therapie (beide AdBK München). Seit 1978 künstlerisch, seit 1987 kunsttherapeutisch tätig. 1997-2002 Professur an der HKT Nürtingen. 2002-2020 Leitung des Aufbaustudiengangs KunstTherapie, HfBK Dresden. 2005-2020 Hg. der Publikationsreihe: Die Kunst der Kunst Therapie. Lebt und arbeitet in Dresden.

Literaturempfehlung: Titze, D./ HfBK Dresden: “Das verkörperte Bild. Porträts aus kunstgeschichtlicher und kunsttherapeutischer Sicht“; Band 8 aus der Reihe: Die Kunst der Kunst Therapie; Sandstein Dresden 2019; ISBN 978-3-95498-526-5

Leitung

Leitung der Künstlerischen und Wissenschaftlichen Weiterbildungen
Kunsttherapie interdisziplinär Medizin & Psychologie:
Prof. Hildrun Rolff

Das Wichtigste im Überblick

Umfang
12-15 Stunden á 45 Minuten pro Weiterbildung

Zeiten 4 bis 5 Stunden pro Termin. Drei bis vier Termine an einem wiederkehrenden Wochentag, wenn möglich innerhalb eines Monats.

Teilnahmegebühren 

Frühbucher: 150 € pro Themenreihe bei 3 Terminen, ab 2023: 180 €

Frühbucher: 200 € pro Themenreihe bei 4 Terminen, ab 2023: 240 €

50 € Zertifikatsgebühr

Limitierte Teilnehmerzahl: 25 bis 30 Teilnehmer pro Weiterbildung
 

Kontakt
Büro künstlerisch-wissenschaftliche Weiterbildungen (Christina Neumann)
E-Mail: weiterbildung-kunsttherapie@alanus.edu
Telefon: 02222 93211813

Eine Übersicht über das gesamte Weiterbildungsprogramm finden Sie hier

Hochschulweiterbildung mit Zertifikat 10.01.-31.01.2023 Das Porträt als Gegenüber: Das Fremde und das Eigene im Bild
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