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Heilpädagogik / Inklusive Pädagogik

Master of Arts

Heilpädagogik / Inklusive Pädagogik: Entwicklung, Forschung, Leitung

Wie können Menschen mit besonderen Lebensbedingungen bestmöglich begleitet und unterstützt werden? Wie können dabei soziale und therapeutische Prozesse gestaltet werden? Wie kann die Situation in ihrer Gesamtheit erforscht werden? Welche Rahmenbedingungen in Organisationen und Gesellschaft ermöglichen individuelle Teilhabe und Inklusion?

Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des Master - Studiengangs Heilpädagogik / Inklusive Pädagogik, der Theorien und Konzepte der Heilpädagogik und Sozialtherapie mit Praxisprojekten und künstlerischer Tätigkeit verbindet.

Das berufsbegleitende Studium Heilpädagogik / Inklusive Pädagogik integriert berufliche Praxis und wissenschaftliche Reflexion. Die Studierenden qualifizieren sich für die Begleitung von Entwicklungsprozessen unter erschwerten Bedingungen auf individueller, sozialer und gesellschaftlicher Ebene. Im Studium stehen folgende Forschungstraditionen und Methoden im Mittelpunkt: quantitative und qualitative Forschungsmethoden, Hermeneutik, Phänomenologie, Teilhabeforschung sowie inklusive Forschung. 

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Schauen Sie sich gerne unser Video über den Studiengang an!

 

→ Studieninfotage 2019

 

 

Heilpädagogik und Sozialtherapie

Die Studierenden reflektieren heilpädagogische Handlungskonzepte und erlernen Theorien und Kompetenzen zur Unterstützung von Teilhabe, Inklusion und Entwicklung. Darüber hinaus vertiefen die Dozentinnen und Dozenten ausgewählte Problemlagen, die sich an der beruflichen Praxis der Studierenden orientieren, und vermitteln Fähigkeiten in der Diagnostik.

Forschung

Auf der Grundlage von Wissenschafts- und Erkenntnistheorie erwerben die Studierenden Fähigkeiten in verschiedenen Forschungsmethoden und erarbeiten unterschiedliche Forschungstraditionen.

Leitung und Entwicklung

Durch die Vermittlung von betriebswirtschaftlichen Grundlagen, Methoden des Projektmanagements und Kompetenzen für die Führung von Mitarbeitern qualifizieren sich die Studierenden für Leitungs- und Beratungsaufgaben in heilpädagogischen Einrichtungen.

Projekte

Im zweiten Semester führen die Studierenden ein Entwicklungsprojekt durch, bei dem eine projektbezogene Aufgabenstellung aus dem persönlichen Arbeitsfeld bearbeitet wird. Im Forschungsprojekt, das im dritten Semester ansteht, wenden die Studierenden quantitative und/oder qualitative Forschungsmethoden an.

Perspektivenvielfalt

Der Studiengang verbindet eine Vielfalt von Perspektiven auf den Menschen, seinen sozialen Umkreis und die Gesellschaft im Sinne einer existentiellen Heilpädagogik und Sozialtherapie - u.a. phänomenologische, systemische, verhaltenspsychologische, tiefenpsychologische Konzepte, anthroposophische/waldorfpädagogische Zugänge.

Studium Generale und Kunst

Eine Besonderheit der Alanus Hochschule ist das Studium Generale, das Bestandteil aller Studiengänge ist. Die Studierenden besuchen kultur- und geisteswissenschaftliche Seminare und Vorlesungen, z. B. in Philosophie, Erkenntnistheorie, Wissenschaftstheorie und Ethik. In Kursen zur Kunstpraxis erproben die Studierenden plastisches Gestalten und Malerei sowie Sprechkunst, Schauspiel und Eurythmie.

Das berufsbegleitende Studium besteht aus Präsenzphasen und Phasen des Selbststudiums.

Präsenzzeit

  • sechs Blockwochen (von jeweils acht oder sechs Tagen)
  • vier Kurzblöcke (jeweils vier Tage)
  • zwölf Wochenendseminare.

Die Präsenzphasen, die als Wochenend- und Blockseminare stattfinden, gliedern sich in Vorlesungen, Seminare, Forschungswerkstätten und künstlerische Arbeit.

Selbststudium

Es sollten 16 Stunden pro Woche eingerechnet werden. Die Phasen des Selbststudiums dienen der Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen sowie der Planung und Durchführung von Projekten.

Abschluss

Das Studium schließt mit der Masterarbeit und dem akademischen Titel Master of Arts (M.A.) ab. Alle Abschlüsse der Alanus Hochschule sind staatlich anerkannt.

In Ergänzung zum Masterstudium Heilpädagogik wird für Studierende sowie für Absolventinnen und Absolventen eine Vertiefung im Bereich des künstlerischen Arbeitens angeboten.

Diese Veranstaltungsreihe bildet zugleich eine Erweiterung der Kunstveranstaltungen im Studium.

Die Teilnehmenden erhalten die Gelegenheit, verschiedene künstlerische Methoden zu erfahren. Sie erarbeiten künstlerische Haltungen, welche eine enge Beziehung zu den Haltungen haben, die für die heilpädagogische und sozialtherapeutische Arbeit grundlegend sind. Sie werden zu künstlerischer Praxis ermutigt und dazu, Elemente  bildnerischen Gestaltens in die heilpädagogische und soziale Arbeit einfließen zu lassen.

Die Teilnehmenden erfahren die transformierende Kraft künstlerischen Arbeitens und dessen Impulse für die Entwicklung von Wahrnehmung, Konzentration, Ausdruck und Inspiration. 

Inhalte: 

  • Materiallabor
  • Plastisches Arbeiten mit Ton 
  • Installation/ raumgreifendes und ortsbezogenes Arbeiten
  • Gestaltung mit Farbe
  • Zeichnen  
  • Heilpädagogische und therapeutische Potentiale der Kunst / Kunstbasierte Forschung 
  • Anthropologie der Kunst
  • Entwicklung eines künstlerischen Projektes / Mentorierte Praxis  
  • Die Bedeutung künstlerischen Handelns für die Gestaltung inklusiver Zusammenhänge

Umfang:  6 – 8 Wochenenden

Entwicklungsprojekte

Im zweiten Semester erarbeiten die Studierenden ein Entwicklungsprojekt, zumeist in Zusammenhang mit ihrer Praxistätigkeit. Das Ziel besteht darin, in einer gegebenen Situation Entwicklungspotentiale zu entdecken und ihre Entfaltung zu unterstützen. Entwicklungsprojekte setzen auf der Ebene der Klientinnen bzw. Klienten und deren Begleiterinnen bzw. Begleitern, auf der Ebene von Teams oder Organisationen an. Häufig beinhalten diese Projekte auch einen persönlichen Entwicklungsaspekt. 

Projektbeispiele

  • Entwicklung eines Arbeitskonzeptes zum Aufnahmeverfahren in einer Einrichtung der Behindertenhilfe 
  • „Ich kann, ich will, ich werde“ – Perspektiven gestalten (Projekt mit einem geflüchteten Jugendlichen) 
  • „Unser Kindergarten wird inklusiv“
  • Heilpädagogische Gruppenförderung in der Frühforderung. Gemeinsam Grenzen überwinden 
  • Entwicklung von Biografiearbeit im Rahmen einer WfBM
  • Inklusion einmal anders – Projekt zur Förderung  ehrenamtlicher Begleitung
  • „Außerirdisch ist woanders – Eine Reise durch die Galaxie“  - Gruppenarbeit zur Förderung sozialer und emotionaler Kompetenzen
  • „Einbruch im Palast“ – Ein Theaterprojekt in einer Förderschule mit Kindern mit sozialem und emotionalen Förderbedarf – Ein Versuch im Sinne der konstruktivistischen Pädagogik. 
  • Entwicklung eines Sozialtrainings i. V. mit tiergestützter Pädagogik/Therapie 
  • Beratung einer Schulbegleitung eines autistischen Kindes  
  • Reittherapie –  Impulse für eine Einrichtung und ihre Bewohner/innen 
  • Erstellung eines Leitfadens für Schulbegleiter/innen
  • Einzelfallstudie – Verstehen und Begleiten eines Mädchens in einem Kindergarten
  • Begleitung eines Mitarbeiters einer WfbM bei einem Berufs- und Rollenwechsel
  • Schatzsuche:  Ressourcenförderung mit Schülern, welche die  Klasse oft verlassen müssen 

Forschungsprojekte 

Im dritten und vierten Semester entwickeln die Studierenden ein eigenes Forschungsprojekt, mit dem sie einer relevanten Forschungsfrage nachgehen, häufig in Verbindung mit ihrer Praxistätigkeit. Hierbei wenden sie die im Studiengang vertieften Forschungsstrategien an, bzw. entwickeln eigene Ansätze.  So entstehen Forschungsprojekte im Rahmen von Teilhabeforschung, Interventionsforschung, Partizipativer Forschung, Biografischer Forschung, Einstellungsforschung u.a.m.

Projektbeispiele

  • Wie selbstwirksam erlebt sich ein Mann mittleren Alters mit dem Usher-Syndrom? 
  • Zukunftsvorstellungen einer Mutter mit Lernschwierigkeiten 
  • Sind Veränderungen innerhalb unserer Schule mit dem FS geistige Entwicklung nötig, um kognitiv stärkere Schüler intensiver zu fördern?
  • Forschungsprojekt zur dissoziierten Intelligenz in einer Kinder- und Jugendpsychiatrie
  • Mitbestimmung von Kindern in einer OGS
  • Bewertung der Maßnahme einer Schulbegleitung – aus Sicht von zwei betroffenen Jungen mit Asperger Autismus
  • Das Instrument der ‚Dialogischen Werkbetrachtung‘ in der heilpädagogischen Ausbildung 
  • Inklusion in der Schule: Einstellungen von Lehrern in Schweden und Deutschland vergleichend untersucht
  • Bedarfsermittlung für Schulbegleitung an einer Heilpädagogischen Schule
  • Evaluation einer berufsintegrierten Ausbildung für Heilpädagogen und Erzieher
  • Einzelfallstudie – Verstehen und Begleiten eines Mädchens in einem Kindergarten
  • Traumatherapeutische Wirkungen der Spieltherapie (Experteninterview)
  • Forschungsprojekt zur dissoziierten Intelligenz in einer Kinder- und Jugendpsychiatrie
  • Qualitative Forschung mit Jugendlichen mit ADHS-Diagnose (Leitfadeninterview mit einem Jungen in einer Förderschule mit dem Schwerpunkt soziale und emotionale Entwicklung– Leitfrage: Wie nehmen Kinder/Jugendliche ihre ADHS wahr?)
  • Biografisches Interview mit einem älteren Mann mit Asperger Syndrom – Autismus und Zeiterleben 

Emanuela Assenza | Dipl. Kunsttherapeutin/-pädagogin | Kunst

Jennifer Binder | Heilpädagogik (MA) | Heilpädagogik in der Kinder- und Jugendpsychiatrie

Prof. Dr. Paula Bleckmann | Professorin für Medienpädagogik | Medien in der Heilpädagogik

Prof. Beatrice Cron | Professorin für Malerei im Kontext von Therapie und Pädagogik | Kunst  

Prof. Dr. Axel Föller-Mancini | Juniorprofessor für qualitative Methoden in der Bildungsforschung  | Forschung 

Prof. Dr. phil. Rüdiger Grimm | Professor für Theorien und Methoden der Heilpädagogik | Heilpädagogik, Leitung 

Helmut Hinrichsen | Dozent für Bildhauerei und Werklehrerausbildung  | Kunst

Prof. Dr. Bernd Kalwitz | Professor für Heilpädagogik | Heilpädagogik, Leitung 

Prof. Dr. Steffen Koolmann |  Heilpädagogik (MA) | Leitung

Ina Krause-Trapp | Juristin | Heilpädagogik 

Ulrike Langescheid | Professorin für Eurythmie mit Schwerpunkt Eurythmiepädagogik  | Fachdidaktik Eurythmie

Prof. Ulrich Maiwald |Professor für performative Kunst und Sprache |Sprech- und Theaterpädagogik | Kunst  

Dr. Jürgen Peters |Lehrkraft für besondere Aufgaben | Forschung

Marlies Rainer I Dipl. Sozialpädagogin , Erwachsenenbildung (MA) | Erwachsenenbildung 

Prof. Dr. Stefan Reichelt | Dr. Päd. Sozialpädagoge, Kinder- und Jugendlichen Psychotherapeut I Heilpädagogik  

Rebecca Ristow | Eurythmiepädagogin (MA), Eurythmistin | Kunst

Dr. Alexander Röhler | Lehrkraft für besondere Aufgaben |Forschung

Milena Roters | Heilpädagogik (MA) | Heilpädagogik

Prof. Dr. Bernhard Schmalenbach | Professor für Heilpädagogik und Sozialtherapie | Heilpädagogik, Leitung 

Prof. Dr. Thomas Schmaus | Professor für philosophische Anthropologie | Studium Generale

Angela Schmidt-Schwarzer | Dipl. Heilpädagogin | Heilpädagogik 

Lukas Thein | MA Bildende Künste, Künstler | Kunst

Van der Lohe, Petra I Germanistin (MA) | Kunst

Dirk Weber | Dipl. Psychologe, Business Engineering  (MA) | Leitung

Dr. Karel Zimmermann | Dr. Päd./ Dipl. Heilpädagoge | Heilpädagogik

  • Ein abgeschlossenes Hochschulstudium im Bereich der Pädagogik, Heilpädagogik, Psychologie, der Sozialen Arbeit oder ein verwandter Studiengang (Bachelor, Staatsexamen, Diplom oder Magister).
  • Praxiserfahrung in pädagogischen, heilpädagogischen oder sozialtherapeutischen Arbeitsfeldern.

Der Studiengang Heilpädagogik / Inklusive Pädagogik qualifiziert für folgende Tätigkeiten in heilpädagogischen und sozialtherapeutischen Arbeitsfeldern:

  • Qualifizierte Tätigkeiten in Bereichen der Heilpädagogik und Sozialtherapie, in der Gestaltung von Entwicklungsumgebungen und der Förderung von Partizipation und Inklusion
  • Leitungs- und Entwicklungsaufgaben in heilpädagogischen und sozialtherapeutischen Einrichtungen
  • Konzeption, Entwicklung und Beratung von Forschungsprojekten in heilpädagogischen und sozialtherapeutischen Arbeitsfeldern
  • Dozententätigkeit in der Fort- und Weiterbildung im heilpädagogischen und sozialtherapeutischen Bereich
  • Mitarbeit in Verbänden und Interessengruppen der Heilpädagogik und Sozialtherapie

Heilpädagogik und Sozialtherapie

Die Studierenden reflektieren heilpädagogische Handlungskonzepte und erlernen Theorien und Kompetenzen zur Unterstützung von Teilhabe, Inklusion und Entwicklung. Darüber hinaus vertiefen die Dozentinnen und Dozenten ausgewählte Problemlagen, die sich an der beruflichen Praxis der Studierenden orientieren, und vermitteln Fähigkeiten in der Diagnostik.

Forschung

Auf der Grundlage von Wissenschafts- und Erkenntnistheorie erwerben die Studierenden Fähigkeiten in verschiedenen Forschungsmethoden und erarbeiten unterschiedliche Forschungstraditionen.

Leitung und Entwicklung

Durch die Vermittlung von betriebswirtschaftlichen Grundlagen, Methoden des Projektmanagements und Kompetenzen für die Führung von Mitarbeitern qualifizieren sich die Studierenden für Leitungs- und Beratungsaufgaben in heilpädagogischen Einrichtungen.

Projekte

Im zweiten Semester führen die Studierenden ein Entwicklungsprojekt durch, bei dem eine projektbezogene Aufgabenstellung aus dem persönlichen Arbeitsfeld bearbeitet wird. Im Forschungsprojekt, das im dritten Semester ansteht, wenden die Studierenden quantitative und/oder qualitative Forschungsmethoden an.

Perspektivenvielfalt

Der Studiengang verbindet eine Vielfalt von Perspektiven auf den Menschen, seinen sozialen Umkreis und die Gesellschaft im Sinne einer existentiellen Heilpädagogik und Sozialtherapie - u.a. phänomenologische, systemische, verhaltenspsychologische, tiefenpsychologische Konzepte, anthroposophische/waldorfpädagogische Zugänge.

Studium Generale und Kunst

Eine Besonderheit der Alanus Hochschule ist das Studium Generale, das Bestandteil aller Studiengänge ist. Die Studierenden besuchen kultur- und geisteswissenschaftliche Seminare und Vorlesungen, z. B. in Philosophie, Erkenntnistheorie, Wissenschaftstheorie und Ethik. In Kursen zur Kunstpraxis erproben die Studierenden plastisches Gestalten und Malerei sowie Sprechkunst, Schauspiel und Eurythmie.

Das berufsbegleitende Studium besteht aus Präsenzphasen und Phasen des Selbststudiums.

Präsenzzeit

  • sechs Blockwochen (von jeweils acht oder sechs Tagen)
  • vier Kurzblöcke (jeweils vier Tage)
  • zwölf Wochenendseminare.

Die Präsenzphasen, die als Wochenend- und Blockseminare stattfinden, gliedern sich in Vorlesungen, Seminare, Forschungswerkstätten und künstlerische Arbeit.

Selbststudium

Es sollten 16 Stunden pro Woche eingerechnet werden. Die Phasen des Selbststudiums dienen der Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen sowie der Planung und Durchführung von Projekten.

Abschluss

Das Studium schließt mit der Masterarbeit und dem akademischen Titel Master of Arts (M.A.) ab. Alle Abschlüsse der Alanus Hochschule sind staatlich anerkannt.

In Ergänzung zum Masterstudium Heilpädagogik wird für Studierende sowie für Absolventinnen und Absolventen eine Vertiefung im Bereich des künstlerischen Arbeitens angeboten.

Diese Veranstaltungsreihe bildet zugleich eine Erweiterung der Kunstveranstaltungen im Studium.

Die Teilnehmenden erhalten die Gelegenheit, verschiedene künstlerische Methoden zu erfahren. Sie erarbeiten künstlerische Haltungen, welche eine enge Beziehung zu den Haltungen haben, die für die heilpädagogische und sozialtherapeutische Arbeit grundlegend sind. Sie werden zu künstlerischer Praxis ermutigt und dazu, Elemente  bildnerischen Gestaltens in die heilpädagogische und soziale Arbeit einfließen zu lassen.

Die Teilnehmenden erfahren die transformierende Kraft künstlerischen Arbeitens und dessen Impulse für die Entwicklung von Wahrnehmung, Konzentration, Ausdruck und Inspiration. 

Inhalte: 

  • Materiallabor
  • Plastisches Arbeiten mit Ton 
  • Installation/ raumgreifendes und ortsbezogenes Arbeiten
  • Gestaltung mit Farbe
  • Zeichnen  
  • Heilpädagogische und therapeutische Potentiale der Kunst / Kunstbasierte Forschung 
  • Anthropologie der Kunst
  • Entwicklung eines künstlerischen Projektes / Mentorierte Praxis  
  • Die Bedeutung künstlerischen Handelns für die Gestaltung inklusiver Zusammenhänge

Umfang:  6 – 8 Wochenenden

Entwicklungsprojekte

Im zweiten Semester erarbeiten die Studierenden ein Entwicklungsprojekt, zumeist in Zusammenhang mit ihrer Praxistätigkeit. Das Ziel besteht darin, in einer gegebenen Situation Entwicklungspotentiale zu entdecken und ihre Entfaltung zu unterstützen. Entwicklungsprojekte setzen auf der Ebene der Klientinnen bzw. Klienten und deren Begleiterinnen bzw. Begleitern, auf der Ebene von Teams oder Organisationen an. Häufig beinhalten diese Projekte auch einen persönlichen Entwicklungsaspekt. 

Projektbeispiele

  • Entwicklung eines Arbeitskonzeptes zum Aufnahmeverfahren in einer Einrichtung der Behindertenhilfe 
  • „Ich kann, ich will, ich werde“ – Perspektiven gestalten (Projekt mit einem geflüchteten Jugendlichen) 
  • „Unser Kindergarten wird inklusiv“
  • Heilpädagogische Gruppenförderung in der Frühforderung. Gemeinsam Grenzen überwinden 
  • Entwicklung von Biografiearbeit im Rahmen einer WfBM
  • Inklusion einmal anders – Projekt zur Förderung  ehrenamtlicher Begleitung
  • „Außerirdisch ist woanders – Eine Reise durch die Galaxie“  - Gruppenarbeit zur Förderung sozialer und emotionaler Kompetenzen
  • „Einbruch im Palast“ – Ein Theaterprojekt in einer Förderschule mit Kindern mit sozialem und emotionalen Förderbedarf – Ein Versuch im Sinne der konstruktivistischen Pädagogik. 
  • Entwicklung eines Sozialtrainings i. V. mit tiergestützter Pädagogik/Therapie 
  • Beratung einer Schulbegleitung eines autistischen Kindes  
  • Reittherapie –  Impulse für eine Einrichtung und ihre Bewohner/innen 
  • Erstellung eines Leitfadens für Schulbegleiter/innen
  • Einzelfallstudie – Verstehen und Begleiten eines Mädchens in einem Kindergarten
  • Begleitung eines Mitarbeiters einer WfbM bei einem Berufs- und Rollenwechsel
  • Schatzsuche:  Ressourcenförderung mit Schülern, welche die  Klasse oft verlassen müssen 

Forschungsprojekte 

Im dritten und vierten Semester entwickeln die Studierenden ein eigenes Forschungsprojekt, mit dem sie einer relevanten Forschungsfrage nachgehen, häufig in Verbindung mit ihrer Praxistätigkeit. Hierbei wenden sie die im Studiengang vertieften Forschungsstrategien an, bzw. entwickeln eigene Ansätze.  So entstehen Forschungsprojekte im Rahmen von Teilhabeforschung, Interventionsforschung, Partizipativer Forschung, Biografischer Forschung, Einstellungsforschung u.a.m.

Projektbeispiele

  • Wie selbstwirksam erlebt sich ein Mann mittleren Alters mit dem Usher-Syndrom? 
  • Zukunftsvorstellungen einer Mutter mit Lernschwierigkeiten 
  • Sind Veränderungen innerhalb unserer Schule mit dem FS geistige Entwicklung nötig, um kognitiv stärkere Schüler intensiver zu fördern?
  • Forschungsprojekt zur dissoziierten Intelligenz in einer Kinder- und Jugendpsychiatrie
  • Mitbestimmung von Kindern in einer OGS
  • Bewertung der Maßnahme einer Schulbegleitung – aus Sicht von zwei betroffenen Jungen mit Asperger Autismus
  • Das Instrument der ‚Dialogischen Werkbetrachtung‘ in der heilpädagogischen Ausbildung 
  • Inklusion in der Schule: Einstellungen von Lehrern in Schweden und Deutschland vergleichend untersucht
  • Bedarfsermittlung für Schulbegleitung an einer Heilpädagogischen Schule
  • Evaluation einer berufsintegrierten Ausbildung für Heilpädagogen und Erzieher
  • Einzelfallstudie – Verstehen und Begleiten eines Mädchens in einem Kindergarten
  • Traumatherapeutische Wirkungen der Spieltherapie (Experteninterview)
  • Forschungsprojekt zur dissoziierten Intelligenz in einer Kinder- und Jugendpsychiatrie
  • Qualitative Forschung mit Jugendlichen mit ADHS-Diagnose (Leitfadeninterview mit einem Jungen in einer Förderschule mit dem Schwerpunkt soziale und emotionale Entwicklung– Leitfrage: Wie nehmen Kinder/Jugendliche ihre ADHS wahr?)
  • Biografisches Interview mit einem älteren Mann mit Asperger Syndrom – Autismus und Zeiterleben 

Emanuela Assenza | Dipl. Kunsttherapeutin/-pädagogin | Kunst

Jennifer Binder | Heilpädagogik (MA) | Heilpädagogik in der Kinder- und Jugendpsychiatrie

Prof. Dr. Paula Bleckmann | Professorin für Medienpädagogik | Medien in der Heilpädagogik

Prof. Beatrice Cron | Professorin für Malerei im Kontext von Therapie und Pädagogik | Kunst  

Prof. Dr. Axel Föller-Mancini | Juniorprofessor für qualitative Methoden in der Bildungsforschung  | Forschung 

Prof. Dr. phil. Rüdiger Grimm | Professor für Theorien und Methoden der Heilpädagogik | Heilpädagogik, Leitung 

Helmut Hinrichsen | Dozent für Bildhauerei und Werklehrerausbildung  | Kunst

Prof. Dr. Bernd Kalwitz | Professor für Heilpädagogik | Heilpädagogik, Leitung 

Prof. Dr. Steffen Koolmann |  Heilpädagogik (MA) | Leitung

Ina Krause-Trapp | Juristin | Heilpädagogik 

Ulrike Langescheid | Professorin für Eurythmie mit Schwerpunkt Eurythmiepädagogik  | Fachdidaktik Eurythmie

Prof. Ulrich Maiwald |Professor für performative Kunst und Sprache |Sprech- und Theaterpädagogik | Kunst  

Dr. Jürgen Peters |Lehrkraft für besondere Aufgaben | Forschung

Marlies Rainer I Dipl. Sozialpädagogin , Erwachsenenbildung (MA) | Erwachsenenbildung 

Prof. Dr. Stefan Reichelt | Dr. Päd. Sozialpädagoge, Kinder- und Jugendlichen Psychotherapeut I Heilpädagogik  

Rebecca Ristow | Eurythmiepädagogin (MA), Eurythmistin | Kunst

Dr. Alexander Röhler | Lehrkraft für besondere Aufgaben |Forschung

Milena Roters | Heilpädagogik (MA) | Heilpädagogik

Prof. Dr. Bernhard Schmalenbach | Professor für Heilpädagogik und Sozialtherapie | Heilpädagogik, Leitung 

Prof. Dr. Thomas Schmaus | Professor für philosophische Anthropologie | Studium Generale

Angela Schmidt-Schwarzer | Dipl. Heilpädagogin | Heilpädagogik 

Lukas Thein | MA Bildende Künste, Künstler | Kunst

Van der Lohe, Petra I Germanistin (MA) | Kunst

Dirk Weber | Dipl. Psychologe, Business Engineering  (MA) | Leitung

Dr. Karel Zimmermann | Dr. Päd./ Dipl. Heilpädagoge | Heilpädagogik

  • Ein abgeschlossenes Hochschulstudium im Bereich der Pädagogik, Heilpädagogik, Psychologie, der Sozialen Arbeit oder ein verwandter Studiengang (Bachelor, Staatsexamen, Diplom oder Magister).
  • Praxiserfahrung in pädagogischen, heilpädagogischen oder sozialtherapeutischen Arbeitsfeldern.

Der Studiengang Heilpädagogik / Inklusive Pädagogik qualifiziert für folgende Tätigkeiten in heilpädagogischen und sozialtherapeutischen Arbeitsfeldern:

  • Qualifizierte Tätigkeiten in Bereichen der Heilpädagogik und Sozialtherapie, in der Gestaltung von Entwicklungsumgebungen und der Förderung von Partizipation und Inklusion
  • Leitungs- und Entwicklungsaufgaben in heilpädagogischen und sozialtherapeutischen Einrichtungen
  • Konzeption, Entwicklung und Beratung von Forschungsprojekten in heilpädagogischen und sozialtherapeutischen Arbeitsfeldern
  • Dozententätigkeit in der Fort- und Weiterbildung im heilpädagogischen und sozialtherapeutischen Bereich
  • Mitarbeit in Verbänden und Interessengruppen der Heilpädagogik und Sozialtherapie

Das Wichtigste im Überblick

Studiendauer
5 Semester (Teilzeit)

Bewerbungsfrist
31. Juli

Studienbeginn
September

Abschluss
Master of Arts (M.A.)

Studiengebühren  
241,- Euro pro Monat 

Studienfinanzierung
Weitere Details finden Sie unter Finanzieren

Kontakt
Sekretariat Heilpädagogik
Beatrice Dietz

Institut für Heilpädagogik und Sozialtherapie
beatrice.dietz@alanus.edu
Telefon + 49 2222 93211500

Heilpädagogik / Inklusive Pädagogik
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