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Institut für Bildungsökonomie

Das Institut für Bildungsökonomie widmet sich der Fragestellung: Was ist unserer Gesellschaft ökonomisch gesehen Bildung wert? Dieser Thematik wird über die Betrachtung und Analyse wirtschaftlicher Daten und Sachverhalte nachgegangen. Durch drei Konkretisierungsstufen hindurch wird auf drei Betrachtungsebenen zu zeigen versucht, welche unmittelbaren Auswirkungen nationale Bildungspolitik für die einzelne Schul- bzw. Schülersituation haben und wie aussagekräftig internationale Vergleiche (bspw. OECD-Studien) dem gegenüber stehen.

In der Grundausrichtung versteht sich das Institut nicht nur als „Think Tank“,  sondern auch als praktischer Umsetzer. Im Sinne des unmittelbaren „Anschaulichmachen der kleinsten Ebene“ werden vom Institut für Bildungsökonomie seit mehr als drei Jahrzehnten die bildungsökonomischen Sachverhalte der deutschen Waldorfschulen erforscht, dokumentiert und in der Öffentlichkeit dargestellt. Damit unterstützt das Institut die sachgemäße Beurteilung der Existenzbedingungen dieser Schulen und fördert ein ökonomisches Selbstverständnis der Waldorfschulbewegung in Deutschland. Zu den Forschungs- und Dokumentationsaufgaben gehören: die jährliche Aufstellung des Gesamtjahresabschlusses der deutschen Waldorfschulen sowie dessen interne und externe Auswertung in bildungsökonomischer Sicht, die Erhebung und Aufbereitung von statistischen Einzelkennwerten, das Erarbeiten weiterer für die Lebensvorgänge der Schulbewegung wichtiger Daten und Fakten sowie, die Hilfestellung bei gesellschaftlichen und politischen Klärungsprozessen.

Ausgehend von einer inhaltlich engen Verzahnung zwischen den - sich wechselseitig bedingenden - Themenbereichen Schulökonomie, -organisation, und -kultur, wird das Institut für Bildungsökonomie seine Aktivitäten und Forschungsfragen verstärkt in diesem Gesamtbereich entwickeln. Das Institut strebt an, auch eine Plattform für Menschen und Institutionen zu bilden, die Aktivitäten im Sinne des Instituts entfalten. Neben Arbeiten durch institutseigene Mitarbeiter sollen, ergänzend für die Bearbeitung von Spezialfragen, Fremdaufträge vergeben werden.

Das Institut für Bildungsökonomie verfolgt die bildungspolitische Vision „Freier Zugang zu Schulen in freier Trägerschaft“ und hat den Anspruch,  eine Verbindungslinie zwischen pädagogischer Forschung, empirischer Sozialforschung und Fragen der Ökonomie von Freien Schulen herzustellen. Es möchte die bildungspolitische Debatte um „Bildung & Gesellschaft“  mitgestalten, die Schnittstelle zwischen Bildung, Wirtschaft und Schule sowie der Arbeitswelt analysieren. Es beschäftigt sich im Kern mit den Fragen:  „Was bewegt die Gesellschaft beim Thema Bildung,  und was kann ein Freies Schulwesen dazu beitragen (Kinderarmut  und Freie Schulen, Freie Schulen versus „Schul AG“, Bildungsgutschein)? Worauf müssen sich Freie Schulen einstellen (z. B. in Hinblick auf „Verarmung“ der  Mittelschicht, Zunahme von Schülern mit Migrationshintergrund, Zunahmen von Freien Schulinitiativen)?

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