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Digitale Arbeitsbedingungen in der Intralogistik des Handels

Dass im Zuge technischer Innovation Arbeit geschaffen oder abgeschafft, vor allem aber gestaltet wird, wird breit diskutiert seit „Industrie 4.0“ zur Hightech-Strategie der Bundesregierung gehört. Im Forschungsprojekt „Digitale Arbeitsbedingungen in der Intralogistik des Handels“ (DiALog), das zum 1. November 2016 am Fachbereich Wirtschaft gestartet ist, wird untersucht, wie Softwareprogramme und das „Internet der Dinge“ von denjenigen genutzt werden, die in Lagerhallen Wareneingänge kontrollieren, kommissionieren und Lieferungen versenden.

Ausgangspunkt von DiALog ist, dass aus Sicht von Beschäftigten sowohl Chancen als auch Risiken bestehen, die im Zusammenhang mit der Digitalisierung von Logistikprozessen stehen. Einerseits bestehen Chancen darin, dass die Beschäftigten von physischer Arbeit entlastet werden können. Andererseits bestehen Risiken nicht zuletzt darin, dass Arbeitsplätze verloren gehen können – und die Arbeit für die verbleibenden Beschäftigten intensiviert wird.

Um die Arbeitsbedingungen in Logistikbetrieben zu erfassen, kombiniert das Team um Eva-Maria Walker quantitative und qualitative Analysen. Zum einen werden mit dem arbeitswissenschaftlich entwickelten Instrument „DGB-Index Gute Arbeit“ die Arbeitsbedingungen in den teilnehmenden Betrieben quantitativ erfasst. Zum anderen wird mithilfe von Gruppendiskussionen und Einzelinterviews qualitativ analysiert, wie Arbeit in den teilnehmenden Betrieben gestaltet wird.

DiALog wird geleitet von Prof. Dr. Eva-Maria Walker und unter Mitarbeit von Dr. Ulf Ortmann durchgeführt. Das Projekt wird finanziert durch das Forschungsinstitut für gesellschaftliche Weiterentwicklung des Landes Nordrhein-Westfalen.

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