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Motiv und Gestaltung in Architektur und Biografie

Welche Bedeutung haben persönliche Gestaltungsmotive heute?

Jedem Entwurf liegen Überlegungen und Intentionen zu Grunde, welche, wenn dies gelingt, bildhaft in der Gestaltung zum Ausdruck kommen. Wenn diese Intentionen eine deutliche Gestik haben, kann von einem ‚Gestaltungsmotiv’ gesprochen werden. Etwas Ähnliches gilt für die menschliche Biographie. Auch darin lassen sich manchmal individuelle Motive unterscheiden, die das Leben prägen und diesem einen ganz individuellen Charakter verleihen.

Im Leben und Werk von Künstlern und Architekten sind Lebens- und Werkmotive oft eng miteinander verwoben. Sie prägen Leben und Werk in einer untrennbaren Wechselwirkung. Besonders deutlich ist dies auch der Fall in der Organischen Architektur, wo unterschiedliche Persönlichkeiten eigenständige Ziele verfolgten, die wiederum ihre Gestaltung prägten.

Wie verwirklichen sich solche Motive in der Auseinandersetzung mit dem Schicksal und wie bildet man sich als Architekt für als auch durch seine Aufgaben?

Was ist die Bedeutung persönlicher Motive in einer Zeit, wo Architektenbüros immer größer werden und Gesetzgebung und Vorfertigungen dem Individuellen eher entgegenwirken?

Aus den Ergebnissen des Seminars am Lehrstuhl für Konstruktion und Entwerfen der Technischen Universität Dresden werden im Foyer des Hauptgebäudes (Campus II) der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft 26 Architektenbiografien und jeweils ein Bauwerk im Modell vorgestellt.

Neben den Architekten, die maßgeblich den Begriff des “Organischen“ geprägt haben, wurden auch Architekten und deren Werke studiert, die sich einer freien Formsprache bedienten und sich somit auch dieser Strömung zuordnen lassen. Eine besondere Beachtung wurde dem Architektur- bzw. dem Entwurfsansatz beigemessen. Die Seminarteilnehmenden untersuchten anhand eines ausgewählten Bauwerks und des biografischen Werdegangs, der zeit- und architekturgeschichtlich eingeordnet werden sollte, wie der jeweilige Architekt zu seiner Architekturhaltung gekommen ist.

Gleichzeitig war es für die Seminarteilnehmenden eine persönliche Auseinandersetzung mit der eigenen Architekturhaltung und ermutigte sie, ihrer Individualität entsprechende Wege in der Formfindung unter Einbeziehung des Menschen, der Umwelt und des Zeitgeschehens zu gehen.

Prof. Pieter van der Ree
Uwe Kirst

Download Flyer: hier

Freitag, 1. März

15:00 - Mitgliederversammlung IFMA-D e.V. (Gäste willkommen)

19:00 - Beitrag: Motive und Gestaltung in der Organischen Architektur
Pieter van der Ree, Uwe Kirst

20:00 - Rundgang in der Ausstellung mit Fragestellung

Samstag, 2. März 2019

09:00 - Künstlerischer Auftakt

09:15 - Präsentation: Werkbiografie Winfried Reindl, Portus-Bau

10:30 - Präsentation: Werkbiografie Yaike Dunselman, 9Grad Architektur

14:00 - Zeichenübung zum Thema Motiv

16.30 - Beitrag N.N.: Die Bedeutung des Individuellen im Entwurf

17:15 - Ende des Kolloquiums

Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft
Campus II (Foyer), Villestraße 3, 53347 Alfter

Ausstellungsdauer 
01.03.2019 - 18.02.2019
22.02.2019 - 02.03.2019

Öffnungszeiten 
Montag - Freitag 09:00 - 18:00 Uhr 
Samstag, 16.02., 23.02. und 02.03. 09:00 - 18:00 Uhr 

Per E-Mail an: Fachbereich Architektur, Petra Meyer architektur@alanus.edu

80,00 Euro inkl. Mittagessen (Samstag) Für Studierende ist das Kolloquium kostenfrei, Mittagessen zum Selbstkostenpreis in der Mensa.

Wann
01.03.2019 - 02.03.2019

Motiv und Gestaltung in Architektur und Biografie
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