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Das Material in der Kunsttherapie

In der Interaktion des Gestalters mit seinem Material entstehen sinnlich wahrnehmbare Objekte und Lebensgeschichten.

Stoff und Materie bieten den oft flüchtigen inneren Bildern Anregung und Halt. Sie verführen zur Auseinandersetzung mit Vorgefundenem und fordern die Präzisierung von Gedanken und Gefühlen in einem bildnerischen Medium heraus.

Die Ringvorlesung stellt die Frage nach dem Potential unterschiedlicher Materialien und Techniken für therapeutische Fragestellungen und diskutiert das Zueinander von Geste und Gestimmtheit im gestalterischen Prozess.

Verantwortlich
Prof. Sigrid Völker

Zeit
Dienstags 17.45 – 19.15 Uhr

Veranstaltungsort
Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft
Campus II, Semi 12
Villestraße 3, 53347 Alfter

Der Traum vom Fliegen. Die Objekte des Gustav Mesmer.

Gustav Mesmer (1903 – 1994) verbrachte einen großen Teil seines Lebens in psychiatrischen Klini-ken. Über Jahrzehnte beschäftigte er sich in dieser Zeit mit Entwürfen und dem Bau von Flugobjek-ten. Sein Augenmerk galt vor allem Fahrrädern, die er mit Flügeln versah, um von Ort zu Ort fliegen zu können. Der Unterschied zu den Flugobjekten des belgischen Künstlers Panamarenko (1940) besteht nicht in der künstlerischen Qualität, sondern in Mesmers unverbrüchlich verfolgten Traum, mit seinen Konstruktionen wirklich eines Tages durch die Lüfte segeln zu können.

Prof. Dr. Hartmut Kraft

Prof. Dr. med., Psychoanalytiker und Lehranalytiker in Köln sowie Kunstsammler, Ausstellungsmacher und Autor zahlreicher Bücher zu den Grenzgebieten zwischen Psychoanalyse, Kunst und Ethnologie. Seine Sammlungen zur Kunst der Outsider, zu „Kopffüßlern“, Totentänzen und anderen Themen wurden in zahlreichen Museen gezeigt.

Aktuelles Ausstellungsprojekt:
Outsider, Insider, Grenzgänger. noch bis zum 14.10.2018 in der Kulturambulanz Bremen (www.kulturambulanz.de)

Beispielliteratur:
Hartmut Kraft (2005): Grenzgänger zwischen Kunst und Psychiatrie. Deutscher Ärzte-Verlag. 

Hartmut Kraft, Hg (2007): Psychoanalyse, Kunst und Kreativität Die Entwicklung der analytischen Kunstpsychologie seit Freud. MWV Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Berlin.

Das Material in der Kunsttherapie. Formen der Selbstbegegnung.

Kunsttherapie ist Therapie mit bildnerischen Mitteln. Sie arbeitet mit den Techniken der Grafik, des Malens, des Plastizierens, unterschiedlicher Drucktechniken, des Objektbaus, der Fotografie usw. In ihrem Zentrum steht der schöpferische Akt des Umgehens mit formbaren und formenden Stoffen wie Farben, Kreiden, Stiften, Papier, Holz, Stein oder Ton usw. Die Palette der kunsttherapeutisch relevanten Bildwelten ist dabei ähnlich groß wie die Palette der Möglichkeiten der Bildenden Kunst selbst und es ist immer wieder eine Herausforderung für Kunsttherapeutinnen und Kunsttherapeuten, das für einen individuellen Entwicklungsweg adäquate Gestaltungs-Medium zu finden. Denn nur wenn die kunsttherapeutischen Angebote die persönlichen Standorte, Fähigkeiten und Themen der jeweiligen Patientinnen und Patienten berühren, werden sie auch ihre konstruktive Wirkung entfalten können. Der Vortrag eröffnet das Diskussionsforum zum Thema und zeigt erste Entscheidungswege zum Materialeinsatz in der Therapie auf.

Sigrid Völker

Diplom-Psychologin und Kunsttherapeutin (grad.), seit 2008 Professorin für Kunsttherapie an der Alanus Hochschule

Indra Henn

Künstlerin (M.A.) und Kunsttherapeutin M.A. , Kunsttherapeutin in der  Kinder-und Jugend-Psychiatrie des Vitos-Klinikums Herborn, seit 2018 wissenschaftliche Mitarbeiterin im FB Künstlerische Therapien und Therapiewissenschaft

Transformative Oberflächen. Von außen nach innen – von innen nach außen.

Das Vortragsthema geht auf eine persönliche Beziehung zu Materialien zurück, die mich seit meiner Kindheit begleitet. Schon damals war ich fasziniert von Ytong- und Glasbausteinen sowie von Matsch.

Diese Faszination ist Ausgangspunkt für die Beschäftigung mit unterschiedlichen Qualitäten von Oberflächen und deren Verstrickungen zu angrenzenden Themen wie Transformation, Affekt, Vermittlung, Empathie, Haptik, Projektion und Trennung, was letztlich zu der Frage nach den Grenzen des Körpers (in Bezug zur Materialität in Kunst und Therapie) führt. 

„Auch nach Materialien habe ich gesucht, nach herausfordernden Materialien, also die die Erregungszustände eingeschlafener, kreativer Zentren in dem Rezipienten (…) provozieren (…). Das konnte ich psychologisch abschätzen, indem ich sage, wenn ich eine Fettecke mache, dann hat das notwendigerweise zur Folge, daß die Menschen sich darüber erregen, das etwas in ihnen zum Kochen kommt.“ (Joseph Beuys)

Kathrin Graf

1984 in Bad-Neuenahr geboren, studierte Kunst und Kunsttherapie (M.A.). Beide Perspektiven interagieren in ihrer beruflichen Tätigkeit als Kunsttherapeutin in der Kinder- und Jugend-Psychiatrie und als Künstlerin mit einer bemerkenswerten Ausstellungsvita. 

Ihr Werk erstreckt sich thematisch über ein weites Feld, das die klassischen Grenzen der Kunst immer wieder neu umreißt. Ihr ist es in ihren unterschiedlichen Arbeitsfeldern wichtig, das Bewusstsein und die Wahrnehmung zu schärfen, um die Welt entlang von Zwischenräumen und Übergangsphänomenen auszuloten und zu gestalten. 

Packpapier und Plastik – Kunsttherapie in der Dominikanischen Republik.

Christentum, Voodoo, Schönheitsideale und Patriotismus - andere Ideen, fremde Bilder.

Die Kultur in der Dominikanischen Republik ist eine wilde Mischung aus US-Amerikanischen, lateinamerikanischen und afrikanischen Kultureinflüssen. Diese Bildervielfalt trifft auf vergilbtes Papier und splitternde Bleistifte. Wenn die Natur gegen das Material gewinnt, wie bleiben Klient und Therapeut motiviert? Bildideen, Arbeitsprozess und Kunstwerk im interkulturellen Blickwinkel.

Simon Dierkes

2008-2012 Studium Malerei ArtEZ (AKI) Enschede, NL. 2013-2015 Masterstudium Kunsttherapie Alanus-Hochschule Alfter. 2015-16 Kunsttherapeut im Offenen Atelier der Salus Klinik, Hürth. 2016 Mitgründung Atelier- und Ausstellungsräume Roooooms, Düsseldorf.  2016-2018 Freiwilligendienst (BMZ) als Kunsttherapeut im Kinderdorf Nuestros Pequeños Hermanos, Dominikanische Republik. Seit Juli 2018 als Kunsttherapeut in der Pflege- und Lebensgemeinschaft des Autismus Wuppertal e.V.

Material als Ausgangspunkt kunsttherapeutischer Prozesse.

Ausgangspunkt des Vortrages ist die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Materialien im kunsttherapeutischen Setting unter Berücksichtigung von Entwicklungsalter, Geschlecht, Biografie, Kultur und Symptom. Werkstoffe in ihrer Fülle und Überschaubarkeit werden dabei in ihren Möglichkeiten als Ausdrucksmedium anhand von Fallvignetten aus der ambulanten Praxis Atelier artig / Köln erläutert. Hierbei finden vor allem Prozesse der Wahrnehmungsdifferenzierung, Konzentration, Handlungskompetenz sowie soziale und emotionale Aspekte Beachtung.

Dr. Rabea Müller

Dr. päd., Jg. 1973, Studium der Heilpädagogik mit Schwerpunkt Kunsttherapie 
und Sprachheilpädagogik an der Universität zu Köln. Promotion zur interkulturellen Kinderzeichnungsforschung. Seit 1999 Gründung und Leitung der heilpädagogisch-kunsttherapeutischen Praxis für Kinder und Jugendliche in Köln (Atelier artig). Lehrbeauftragte an der Alanus Hochschule. Freie Mitarbeiterin für den Museumsdienst der Stadt Köln. Kunsttherapeutisches und kunstpädagogisches Arbeiten in Lateinamerika/Chile. Studien zur Erforschung der Kinderzeichnung in Südamerika, Asien und Europa. Mitbegründerin der Akademie artig.

Das Trauma Management Protokoll (EMDRTMP). Drawingprotokolle zur Traumabewältigung bei Straßenkindern in Kenia.

Mit dem Drawing-Protokoll haben wir eine Methode zur Verfügung, mit der mit mehrfach traumatisierten Kindern in Gruppen gearbeitet werden kann. Der Vortrag stellt die Methode – Kinder zeichnen den inneren Traumafilm – vor und berichtet über die zweijährige Pilotphase, die mit 70 erfolgreich durchgeführten Protokollen abgeschlossen wurde. 

Melitta Schneider

Psychologische Psychotherapeutin VT // Psychotraumatologin // DeGPTEMDR-Supervisorin
www.praxis-melitta-schneider.de

Rosenbusch und Zauberwesen. Zeichnung und Tonarbeit in der kunsttherapeutischen Diagnostik.

Die Behandlung in der Kinder- und Jugendpsychiatrie beginnt mit einer diagnostischen Phase auf allen Ebenen: ausführliche Anamnese, Verhaltensbeobachtungen, medizinische Diagnostik, Leistungsdiagnostik und Persönlichkeitsdiagnostik. 

Im Vortrag wird es um einen kunsttherapeutisch-diagnostischen Ansatz mit einem psychotherapeutischen Selbstverständnis gehen. Dieser zielt darauf, neben dem Beziehungsaufbau aussagekräftige Ergebnisse zu den Mustern des Denkens, Fühlens und Handelns sowie zu bedeutsamen inneren Themen der jungen Patientinnen und Patienten zu generieren. 

Dr. Annette de Thier 

ist seit 1994 als Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeutin (Kunst-, Spiel- und Gesprächstherapie) in der Tagesklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie an der Asklepiosklinik in Sankt Augustin tätig. Sie hat den Magisterabschluss im Bereich Erziehungswissenschaften (Schwerpunkt: Kunsttherapie) an der Westfälischen Wilhelmsuniversität Münster, das Diplom in Freier Kunst der Kunstakademie Münster und promovierte 2013 am Department für Heilpädagogik zu Köln. Seit 1999 Approbation als Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeutin. 

Berühren – Begreifen – Fühlen. Kunsttherapie mit Focusing.

Im Formen und Gestalten mit den Händen kann Raum für eigenes Spüren entstehen und Focusing beginnen. Focusing wurde im Rahmen der Klientzentrierten Psychotherapie (Carl Rogers) seit den 1960er Jahren von Eugene T. Gendlin entwickelt. Im Zentrum steht dabei das achtsame Wahrnehmen des körperlichen Erlebens. Aus diesem entfalten sich unter bestimmten Bedingungen lösungsorientierte Schritte – Denkschritte und Heilungsschritte zugleich. Focusing bedeutet, der Stimme des Körpers zu folgen.

Im Vortrag werden theoretische Grundlagen und therapeutisches Vorgehen anhand von Beispielen aus der onkologischen Rehabilitation veranschaulicht.

Arnika Rickert-Thies

Dipl. Kunsttherapeutin und Kunstpädagogin (FH), Ottersberg, Abschluß 1992. Focusingtherapeutin (DAF). Berufstätigkeiten: Onkologische Rehabilitation, Psychosomatik, Psychiatrie. Seit 2007 Kunsttherapeutin (Therapeutisches Plastizieren) in der Klinik für Tumorbiologie des Universitätsklinikums Freiburg. Seminarleiterin im Rahmen der Psychoonkologischen Weiterbildung (WPO)

Ansätze emotionsbasierter Kunsttherapie – Erleben und Gestalten.

Emotionen und emotionale Kompetenzen können durch Kunst befördert und mit Hilfe der Kunsttherapie (re-)aktiviert werden. Selbstwirksamkeitserfahrung, Selbstvertrauen, Stresskompetenz und Kommunikationsfähigkeit sind u. a. die Ziele emotionsbasierter kunsttherapeutischer Arbeit.

Im Vortrag werden theorie- und methodengestützte Ansätze einer Emotions-Basierung vorgestellt.

Dr. phil. Hildegard Ameln-Haffke

Universität zu Köln, Arbeitsbereich Heilpädagogische Kunsterziehung/Kunsttherapie im Department Heilpädagogik und Rehabilitation der Humanwissenschaftlichen Fakultät. Vita: Lehrerin Sek. I, Kunst/ Musik, Dipl. Heilpädagogin, Psychotherapeutin (HPG), Sandspieltherapeutin (DGST/ ISST), 2008-2011 Vertretungsprofessur Uni Köln, ab 2011 Wissenschaftliche Mitarbeiterin Uni Köln im kleinen eigenen Arbeitsbereich.

Die Verknüpfung von Kunst und Musik in rezeptiver und aktiver Weise wurde in den langjährigen, überwiegend pädagogischen Tätigkeiten in Musikschule und Kunstmuseen angewandt und dann später therapeutisch vertieft. Emotionen und Emotionsbedeutung beim Lernen und in der Therapie waren immer besondere Interessens- und Forschungsschwerpunkte. Die Nachhaltigkeit von Lernvorgängen und von Therapieeffizienz steht im besonderen Fokus der Arbeit.

Verschiedene Veröffentlichungen zum Thema, z. B.:
Emotionsbasierte Kunsttherapie. Methoden zur Förderung emotionaler Kompetenzen. Göttingen: Hogrefe, 2015

Lebensübergänge. Kunsttherapie in der Psychoonkologie.

Abstract zum Vortrag

Richard Berners

arbeitet seit 2001 in der Klinischen Psychoonkologie der Uniklinik Köln. Nach dem Studium der Dipl. Soz.-Päd. in Köln, Weiterbildung zum Kunsttherapeuten (DFKGT), Ausbilder: Prof. Peter Schauwecker / Elisabeth Tomalin. 1995 bis 2004 Gründung und Leitung Galerie Berners. Seit Anfang der neunziger Jahre künstlerisch tätig. (Ausstellungen).

Lastwagenweise Material verso dem, was eh schon da ist. Das Material in der Kunsttherapie mit Menschen mit Demenz.

Was ist eigentlich das beste Material in der künstlerischen Therapie mit Menschen mit Demenz, werde ich oft gefragt. Im Betrachten verschiedener Materialien lassen sich gut ihre Vor- und Nachteile beschreiben und so entstehen Listen mitunter gar Rankings. Was aber wenn die Person mit Demenz das Beste aller Materialien verschmäht? Langsam das Materialranking ausprobierend nach unten abarbeiten?

„Statt Einkaufslisten zu verfassen, an der Kasse anzustehen, koch ich lieber mit dem, was gerad im Kühlschrank ist, dann bleibt mehr Zeit zum gemeinsamen genüsslichen Essen“, ist der Leitspruch eines befreundeten Kochs. Ich habe mir eine Scheibe für meine Arbeit davon abgeschnitten.

Michael Ganß 

Künstler, Dipl. Kunsttherapeut und Gerontologe (https://kunstdialog.com). Seit Mitte der 1980 Jahre arbeitet er künstlerisch und kunsttherapeutisch mit alternden Menschen, besonders mit Menschen mit Demenz und Menschen mit psychiatrischen Erkrankungen im Alter. Geschäftsführender Herausgeber der Zeitschrift demenz.DAS MAGAZIN. Gründungs- und Vorstandsmitglied der: Werkstatt Demenz e.V. Projektentwicklung und Forschung zur gesellschaftlichen Teilhabe von Menschen mit Demenz im Museumsraum. Aufbau und Leitung mehrerer Ateliers für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen, u. a. in Duisburg und in Hamburg.

Literatur:
Ganß, M. (2012): Demenz-Kunst und Kunsttherapie / Künstlerisches Gestalten zwischen Genius und Defizit. Frankfurt am Main: Mabuse-Verlag, 2. Auflage.

Ganß, Michael/Kastner, Sybille/Sinapius, Peter (2016): Transformation: Kunstvermittlung für Menschen mit Demenz. Berlin: HPB Universitäts Press.

Im hohen Alter Kultur erleben – wie kann das funktionieren?

Unter dieser Fragestellung wurde ab 2014 ein Programm unter dem Titel „Kultur Vital“ entwickelt. Zielgruppe sind die Bewohner/-innen einiger Seniorenzentren des Katholischen Alten- und Pflegenetzwerkes am Niederrhein (KAN). Das Durchschnittsalter der Zielgruppe liegt zwischen 80-98 Jahren. Die Mehrheit dieser Menschen ist dementiell erkrankt und/oder körperlich eingeschränkt.

In dieser vorwiegend ländlich geprägten Region hat Kultur eine andere Bedeutung als in urbanen Gebieten. Die Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur spielte bei vielen in deren bisheriger Biographie kaum eine Rolle, da Arbeit den Alltag bestimmte. Nun im Pflegeheim haben sie die Zeit Kunst aller Epochen und Stile mit allen Sinnen wahrzunehmen und wesentliche Aspekte des Kunstgeheimnisses aufzuspüren. 

Ausgangspunkt des Kultur-Vital-Programmes ist: Alle Formen des kulturellen Lebens werden vermittelt, also auch die Formen mit denen die Zielgruppe nicht vertraut ist. Bedingung dafür ist eine zugängliche Vermittlungsform und neue Ansätze der Kunstbetrachtung. Wichtig ist, das Erleben und Vertiefen der Bildbetrachtung bei dementiell Erkrankten mit biografischen Aspekten des Erlebten zu koppeln.

Kunstwahrnehmung kennt keine Schranken. Methoden und Beispiele zum Gelingen werden in dem Vortrag vorgestellt.

Nicole Brögmann

Kunsthistorikerin & Kulturgeragogin, Studium der Kunstgeschichte, Neueren deutschen Literatur und Europäischen Ethnologie an der Philipps Universität in Marburg. Im Anschluss Tätigkeiten an großen und kleinen Museen, Galerien und im Kulturmarketing; unter anderem an der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, der Fondazione Neumann (CH) und als Geschäftsführerin eines Deutsch-Niederländischen Schlösservereins. Durchführung von nationalen und internationalen Projekten der kulturellen Bildung. 2014 Wechsel zum jungen Bereich der Kulturgeragogik: Aufbau und Durchführung eines Kulturprogramms unter dem Motto ‚Kultur Vital’ für das Katholische Alten- und Pflegenetzwerk am Niederrhein.

Wann
25.09.2018 - 11.12.2018

Ort
Campus II, Seminarraum 12
Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft, Villestraße 3, 53347 Alfter

Das Material in der Kunsttherapie
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