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Von der Juniorprofessur zur Professur: Stefanie Greubel und Axel Föller-Mancini erhalten eine Professur an der Alanus Hochschule

Stefanie Greubel und Axel Föller-Mancini wurden von Professor Jost Schieren, Dekan des Fachbereichs Bildungswissenschaft der Alanus Hochschule, zu ordentlichen Hochschulprofessoren ernannt.

Greubel erhielt nach einem erfolgreichen Evaluationsverfahren ihrer Juniorprofessur eine Professur für Kindheitspädagogik, Föller-Mancini wurde zum Professor für qualitative Methoden in der Bildungsforschung ernannt.
Im September 2012 bekam Stefanie Greubel eine Juniorprofessur für Kindheitspädagogik am Institut für Kindheitspädagogik an der Alanus Hochschule. Greubel studierte an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms Universität Bonn Erziehungswissenschaft, Soziologie und Volkskunde und arbeitete anschließend als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Psychologischen Institut. Ihre Dissertation verfasste sie zum Thema „Kindheit in Bewegung: Die Auswirkungen sportlicher Förderung auf das Selbstkonzept und die Motorik von Grundschulkindern“. Greubel war am Deutschen Institut für Erwachsenenbildung in Bonn tätig, bevor sie ihre Tätigkeit an der Alanus Hochschule aufnahm. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt in der empirisch ausgerichteten Kindheits- und Familienforschung. Neben der Transitionsforschung ist Greubel als Referentin in Familienzentren und in der Tagesmütterausbildung tätig, dies ermöglicht ihr einen engen fachlichen Austausch mit Vertretern aus der Praxis.
Axel Föller-Mancini wurde 2014 zum Juniorprofessor für qualitative Methoden in der Bildungsforschung am Institut für Erziehungswissenschaft und empirische Bildungs- und Sozialforschung ernannt. Zuvor war er bereits zwei Jahre als Lehrbeauftragter für Schulpädagogik an der Alanus Hochschule tätig. Nach dem Studium der Waldorfpädagogik in Witten an der Ruhr und einem berufsbegleitenden Philosophiestudium an der Ruhr-Universität Bochum unterrichtete er als Lehrer Deutsch, Pädagogik und Philosophie an der Klinikschule des Gemeinschaftskrankenhauses Herdecke. Neben seiner Lehrertätigkeit machte Föller-Mancini einen Master of Education in Oslo und promovierte 2011 im Bereich Pädagogische Kasuistik an der Norwegian University of Life Sciences in As bei Oslo. Von 2010 bis 2014 war er als assoziierter wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Witten-Herdecke am Lehrstuhl für Medizintheorie, Integrative und Anthroposophische Medizin beschäftigt. 2010 übernahm er die Schriftleitung der deutschsprachigen Sektion des internationalen Online-Fachjournals „RoSE: Research on Steiner Education“. Seine aktuellen Forschungsschwerpunkte sind die Untersuchung von Entwicklungsmomenten in der mittleren Kindheit und Fallanalysen in der empirischen Bildungswissenschaft.