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Neues Studienmodell: Schul- und Kulturbau praxisintergriert studieren

Kooperation mit der Landeshauptstadt Düsseldorf

Zum Herbstsemester 2019 bieten wir ein bislang einmaliges Ausbildungskonzept an: Ein Masterstudium Architektur im thematischen Schwerpunkt Bildungs- und Kulturbau verknüpft mit einer Tätigkeit im Schulverwaltungsamt der Landeshauptstadt Düsseldorf.

Die Zahl der Schüler wird in Nordrhein-Westfalen in den kommenden Jahren stark steigen. Gerade in den Großstädten ist der Bedarf nach zusätzlichen Schulen groß. Die Landeshauptstadt Düsseldorf reagiert darauf – und kooperiert mit der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft im Masterstudiengang Architektur.

Der Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf hat eine Vielzahl von Maßnahmen zur schulischen Versorgung auf den Weg gebracht. Unter anderem werden künftig über 700 Millionen Euro in Schulbauten investiert. Doch wie setzt man diese Mittel effizient ein – und berücksichtigt dabei die Bedürfnisse von Lernenden, Lehrenden und Verwaltungspersonal? An dieser Schnittstelle greift die Kooperation zwischen der Landeshauptstadt Düsseldorf und der Alanus Hochschule aus Alfter bei Bonn. „Die Kommunen haben die Verantwortung für die räumliche Ausstattung von Schulen. Wir wiederum wissen, wie ein optimaler Lernraum aussehen muss. Wir verstehen Architektur nicht als Selbstzweck, sondern als Gestaltung von Lebenszusammenhängen“, sagt Willem-Jan Beeren, Professor für Architektur an der Alanus Hochschule.

Master of Arts Architektur: Schul- und Kulturbau

Wer bereits einen Bachelor-Abschluss in Architektur hat, kann sich jetzt für das praxisintegrierte Masterstudium ab dem Herbstsemester 2019 bewerben. Vier Tage in der Woche verbringen die Studierenden an der staatlich anerkannten Alanus Hochschule in Alfter und erlernen theoretische, gestalterische, rechtliche und technische Grundlagen. Am fünften Tag sowie in den studienfreien Zeiten erhalten sie Einblicke in die Verfahrensabläufe des Bereiches Planung und Bauen des Schulverwaltungsamtes der Landeshauptstadt Düsseldorf. Zu den vielfältigen Aufgaben können unter anderem die Leitung von Projektteams, die eigenständige Umsetzung kleinerer Bauaufgaben und die Projektentwicklung gehören. Die Landeshauptstadt Düsseldorf übernimmt die Studiengebühren für das zweijährige Studium – und zahlt darüber hinaus ein monatliches Grundgehalt.

„Durch die Verzahnung ergibt sich eine optimale Verbindung aus Theorie und Praxis“, sagt Professor Benedikt Stahl. Der Dekan des Fachbereichs Architektur begrüßt die Kooperation: „Gemeinsam mit der Landeshauptstadt Düsseldorf bieten wir einen attraktiven und innovativen Masterstudiengang an. In Lerngruppen von maximal 25 Studierenden ist viel Raum für Entfaltung“, sagt Stahl. Wie lassen sich Ressourcen bereits im Planungsprozess effizient und nachhaltig einsetzen? Wie können Projekte gemeinschaftsorientiert entwickelt werden? Welche Möglichkeiten gibt es, die stets größer werdende Vielfalt von Akteuren zu moderieren? „Im Masterstudiengang bekommen die Studierenden Raum und Zeit, diesen, anderen und ihren Fragen an eine zeitgemäße und gesellschaftlich wirksame Architektur nachzugehen“, so Stahl.

Weitere Informationen zum neuen Studienmodell finden Sie hier.

Neues Studienmodell: Schul- und Kulturbau praxisintergriert studieren
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