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Neue Professoren für Kunstgeschichte, Kunsttherapie und Philosophie ernannt

Hans-Joachim Pieper, kommissarischer Rektor der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft, hat Maurice Saß zum Juniorprofessor für Kunstgeschichte und Kunstwissenschaft ernannt. Rabea Müller hat ab sofort eine Professur für das Fachgebiet Kunsttherapie mit Kindern und Jugendlichen mit dem Schwerpunkt „Allgemeine Entwicklungsdiagnostik und Kunsttherapie in Prävention, Rehabilitation und Förderung“ inne. Darüber hinaus tritt Hartmut Traub eine Honorarprofessur für Philosophie und Didaktik an.


Maurice Saß studierte Internationale BWL, Kunstgeschichte und Literaturwissenschaft, Neuere Deutsche Literatur und Philosophie in Nürnberg, Würzburg und München. 2014 promovierte er zum Verhältnis von Kunst und Naturmagie in der Frühen Neuzeit an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Bis 2018 war Saß wissenschaftlicher Koordinator der Forschungsstelle Naturbilder/Images of Nature an der Universität Hamburg. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Kunstgeschichtliche Tierforschung, Historische Kunsttheorie, Bild- und Wissensgeschichte der Natur, Visuelle Kulturen der Jagd sowie Historische Geschlechterforschung. Saß veröffentlichte bereits zahlreiche Publikationen, darunter die Monographie „Physiologien der Bilder. Naturmagische Felder frühneuzeitlichen Verstehens von Kunst“ (Berlin/Boston: De Gruyter 2016).


Rabea Müller studierte Heilpädagogik mit Schwerpunkt Kunsttherapie, Erziehung und Rehabilitation der Sprachbehinderten an der Universität zu Köln. 2011 promovierte sie dort über „Die familiäre Situation von Kindern und Jugendlichen in Deutschland und Chile. Eine interkulturelle Studie anhand von Kinderzeichnungen zum Motiv Familie“. 1999 gründete sie das Atelier artig in Köln, eine kunsttherapeutische Praxis für Kinder und Jugendliche. Müller arbeitet seit vielen Jahren als Kunsttherapeutin, Dozentin und Referentin. Sie konzipiert und realisiert Projekte im Bereich der Prävention und Gesundheitsförderung sowie in der Vernetzung und Vermittlung von kultureller Bildung. Seit 2011 ist sie freie Mitarbeiterin für den Museumsdienst der Stadt Köln.

Hartmut Traub studierte Sozialpädagogik in Düsseldorf und Essen sowie Philosophie, evangelische Theologie, Sozial- und Erziehungswissenschaften in Bochum, Essen und Duisburg. 1991 promovierte er in Philosophie zum Thema „J.G. Fichtes populärphilosophische Schriften“, für die er von der Universität Duisburg ausgezeichnet wurde. Bis 2015 war Traub Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats der Internationalen J. G. Fichte Gesellschaft und Mitherausgeber der Fichte-Studien. Seine Arbeiten „Der ganze Fichte – die populäre, wissenschaftliche und metaphilosophische Erschließung der Welt“ (2006) und „Philosophie und Anthroposophie – Die philosophische Weltanschauung Rudolf Steiners“ (2011) sind einflussreiche Beiträge zur Ideengeschichte der klassischen deutschen Philosophie und Anthroposophie.  In seiner langjährigen beruflichen Funktion in der Lehrerausbildung und Schulaufsicht hat Traub Arbeitsbücher für den Philosophieunterricht herausgegeben und sich mit kritischen Beiträgen an der gegenwärtigen Bildungsdiskussion im Bereich der Didaktik beteiligt.

Neue Professoren für Kunstgeschichte, Kunsttherapie und Philosophie ernannt