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Mensch statt Matrikelnummer

Das Betreuungsverhältnis von Studenten zu Hochschullehrern liegt an der Alanus Hochschule deutlich über dem Bundesdurchschnitt.

Zum Herbstsemester 2016/2017 studieren an der Hochschule in Alfter bei Bonn rund 1500 Studenten, die von derzeit 65 Hochschullehrern betreut werden. Damit betreut ein Professor im Schnitt 23 Studenten, wobei es in den künstlerischen Fächern auch kleinere Klassen mit rund zwölf Teilnehmern gibt.

Nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes, die exklusiv für die Fachzeitschrift Forschung & Lehre erhoben und nun veröffentlicht wurden, liegt das Betreuungsverhältnis an deutschen Universitäten und ihnen gleichgestellten Hochschulen im Schnitt bei 67 Studenten pro Hochschullehrer. Damit hat sich das bundesweite Betreuungsverhältnis verschlechtert. 2014 waren es noch 66 Studenten, 2010 noch 60 Studenten pro Hochschullehrer.

An der Alanus Hochschule ist das enge Betreuungsverhältnis wichtiger Bestandteil des Hochschulprofils. „Wir wollen junge Menschen dazu ermutigen, die Entwicklung ihrer Persönlichkeit und der Gesellschaft selbst in die Hand zu nehmen und sich mit Engagement und Verantwortung einzubringen. Die Alanus Hochschule bietet eine Studienumgebung, die die einzelnen Studenten fördert und Raum für Reifungsprozesse in ihrer wissenschaftlichen und künstlerischen Entwicklung lässt“, erklärt Rektor Marcelo da Veiga. Die Alanus Hochschule ist eine überschaubare Institution, die einen engen persönlichen Kontakt zwischen Studenten und Dozenten ermöglicht. Kleine Lerngruppen sorgen für eine intensive Auseinandersetzung mit dem Studienfach und regelmäßigen, individuellen Austausch mit den Lehrenden. Das kommt auch bei den Studenten gut an. „Als ich für die Orientierungswoche und Mappenberatung das erste Mal an die Alanus Hochschule gekommen bin, habe ich direkt gemerkt, dass ich hier keine Nummer bin. Das heißt, dass ich wirklich hier sein kann mit meiner Persönlichkeit und meiner Individualität“, sagt Kunsttherapie-Studentin Maria Meixner.

Um dem Motto „Bildung als Persönlichkeitsentwicklung“ gerecht zu werden, setzt die Hochschule außerdem auf die Auseinandersetzung mit kulturellen, sozialen und wirtschaftlichen Fragestellungen über das reine Fachstudium hinaus. Wesentlicher Bestandteil aller Studiengänge ist das fach- und jahrgangsübergreifende Studium Generale. Seminare und Vorlesungen dieses kulturwissenschaftlichen Ergänzungsstudiums regen die Studenten zum eigenständigen und kritischen Denken an, erweitern ihren Horizont und befähigen sie, ihren Standpunkt im kulturellen und gesellschaftlichen Kontext zu finden.

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