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Interview mit unserem Alumnus Jörg Hipper

Jörg Hipper ist Team Lead Web & Content Marketing bei Personio.


Wo bin ich & was mache ich?

Seit Januar 2017 arbeite ich bei Personio in München. Wir sind ein 2015 gegründetes Software Startup mit einem Team von 125 Mitarbeitern aus 23 Nationen. Personio entwickelt und vertreibt die gleichnamige, ganzheitliche Software für Personalverwaltung und Bewerbermanagement für kleine und mittelständische Unternehmen.

In meiner Rolle bin ich dafür verantwortlich, dass Personio von Personalern als Wissensvermittler wahrgenommen wird, unser Content beständig mehr Leute erreicht und wir darüber Kunden gewinnen. Mit meinem Team entwickle ich laufend neue Texte, Grafiken und Videos, um HR Professionals das Leben zu erleichtern und zu zeigen, dass Personio versteht, worauf es im Personalbereich ankommt.

Seit ich bei Personio angefangen habe, hat sich die Anzahl der Mitarbeiter mehr als verdreifacht und es ist kein Ende des Wachstums in Sicht. Gefühlt arbeite ich alle paar Monate in einem neuen Unternehmen und jedes Stadium erfordert neue Prozesse und Ideen. Das wirkt sich auf meine Arbeit aus, da ich z. B. auch für die Website verantwortlich bin und sicherstellen muss, dass sie mit dem Unternehmen und den steigenden Anforderungen mitwächst.
 

Wie kam ich hierhin?

Nach meinem Studium an der Alanus Hochschule habe ich für drei Jahre bei meinem Praxispartner Weleda im internationalen Marketing neue Websites für die Niederlassungen in den Ländern mitentwickelt und Online-Marketing-Strategien entwickelt und ausgerollt. Die internationale Ausrichtung war super und ich konnte in meinem Bereich immer Neues dazulernen. Mit der Zeit wurde mir allerdings immer klarer, dass mir operatives Arbeiten fehlt.

Zu der Zeit hatte ich parallel noch ein kleines Modelabel namens Bam Larsson und habe mit dem Gedanken gespielt, das Vollzeit zu betreiben oder etwas Neues zu gründen. Ich habe mich dann jedoch ganz bewusst dafür entschieden, in ein möglichst junges Startup zu wechseln, bei dem Anpacken gefragt ist.

Über diesen Schritt bin ich im Nachhinein sehr froh und kann nur jedem raten, der gerne in einem Startup etwas bewegen möchte, das Unternehmen und den Zeitpunkt genau zu wählen. Wenn das Team stimmt und man einen guten Product Market Fit in einem dynamischen Markt hat, ist es egal, was man macht. Hauptsache man kann einen Beitrag leisten. Alles Weitere ergibt sich.

Selbst zu gründen, hat einen großen Reiz, aber die Wahrscheinlichkeit zu scheitern, ist sehr groß und der Erfolgsfall ist noch viel anstrengender, als man sich vorstellen kann. Fragt mal unsere Gründer...


Inwiefern hat mich die Zeit an der Alanus Hochschule geprägt?

Auch wenn ich, zum Leidwesen meiner Freundin, von Kunst keine Ahnung habe, haben mich die künstlerischen Einheiten im Bachelorstudiengang BWL – Wirtschaft neu denken an der Alanus am meisten geprägt.

Ich habe dort gemerkt, dass ich kreativer bin, als ich gedacht hätte. Und mit jedem abgeschlossenen Kunstprojekt fiel es mir leichter, eine Arbeit neutral zu betrachten, sie zu kritisieren und Kritik dazu anzuhören, ohne mich davon angegriffen zu fühlen. Dieses “Abstreifen des Egos” hilft mir täglich im Job, weil ich mich viel besser auf die Sache an sich konzentrieren kann.

Was mir als Erstes in den Sinn kommt, wenn ich an die Alanus Hochschule und mein BWL-Studium denke, ist allerdings nicht die Kunst oder die Lehre, sondern die Zeit mit den Kommilitonen. Egal, ob auf Campus I, Campus II oder in irgendeiner WG, die man im Zweifel am nächsten Tag nicht mehr findet: Ich hab davor und danach nie mehr so viele spannende Leute an einem Ort getroffen, die an das Gute im Menschen glauben und die Welt verbessern wollen.

Interview mit unserem Alumnus Jörg Hipper
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