EN
Studienbereiche
Architektur
Bildende Kunst
Bildungswissenschaft
Eurythmie
Künstlerische Therapien und Therapiewissenschaft
Philosophie
Schauspiel
Wirtschaft

Feierliche Vergabe der Deutschlandstipendien und des DAAD-Preises

Finanzielle Förderung für Studierende aus allen Fachbereichen

Mithilfe von Spenden privater Förderer und Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung kann die Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft 31 Deutschlandstipendien in Höhe von 300 Euro pro Monat für das Studienjahr 2019/2020 vergeben. Im Rahmen der Feier zur Vergabe der Stipendien erhielt Takashi Sonoda, Student des Masterstudiengangs Bildende Kunst, außerdem den Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD).

Lina Petry, Studentin im Bachelorstudiengang Philosophy, Arts and Social Entrepreneurship und Stipendiatin im letzten Studienjahr, beschreibt ihre Erfahrungen mit dem Deutschlandstipendium: „Das Stipendium hat mir mehr Freiraum verschafft. Durch die finanzielle Unterstützung konnte ich einen stärkeren Fokus auf das legen, was mir am Herzen liegt: das Studium.“  Zuvor hatte sie zwei Nebenjobs, darüber hinaus engagierte sie sich auch im hochschulpolitischen Rahmen. Auch Lilli Alex Pohl, Studentin im Bachelorstudiengang Nachhaltiges Wirtschaften, hat im vergangenen Studienjahr das Stipendium bekommen und sagt: „Das Deutschlandstipendium hat mir die Möglichkeit gegeben, ein wundervolles und spannendes Auslandssemester in Kairo zu verbringen. Durch die finanzielle Unterstützung konnte ich verstärkt meinen Interessen nachgehen, Workshops veranstalten, Menschen verbinden und mich für eine nachhaltige Entwicklung einsetzen.“

DAAD-Preis an Masterstudent der Bildenden Kunst
Im Anschluss an die Stipendienvergabe wurde der mit 1.000 Euro dotierte DAAD-Preis an Takashi Sonoda, Student des Masterstudiengangs Bildende Kunst, überreicht. Jeder Fachbereich hatte im Vorfeld einen sozial engagierten ausländischen Studierenden mit herausragenden akademischen Leistungen für die Auszeichnung vorgeschlagen. Sonoda überzeugte die Jury mit seinen präzisen künstlerischen Auseinandersetzungen, die eine große Bandbreite von Darstellungsformen umfassen. Hierzu gehören Malerei, Installation, Performance, Videodokumentationen und -installationen. Gutachter Paul Jonas Petry, Professor für Bildhauerei, betont: „Im Besonderen spielt seine Biografie, geprägt von japanischer Tradition einerseits und der Auseinandersetzung mit westlicher Kunst andererseits, eine entscheidende Rolle.“ Damit beeinflusse er immer wieder Wahrnehmungen zu globalen und Assoziationen zu aktuellen Motiven unserer Zeit. „All diese Aspekte seiner Persönlichkeit spiegeln sich ebenfalls in seinem Engagement im Sozialen“, so Petry.

Finanzielle Förderung mit 31 Deutschlandstipendien und DAAD-Preis

Das Deutschlandstipendium fördert seit 2011 begabte Studierende, deren Studium und Werdegang besondere Leistungen erwarten lassen und die kein anderes Begabten-Stipendium bekommen. Neben dem gesellschaftlichen Engagement werden auch soziale, familiäre oder persönliche Umstände berücksichtigt. Die Alanus Hochschule beteiligt sich seit 2012 jährlich am Deutschlandstipendium. In diesem Jahr vergibt sie 31 davon in Höhe von 300 Euro pro Monat für das Studienjahr 2019/2020. Damit wächst die Gesamtzahl der seit 2012 vergebenen Deutschlandstipendien auf 204 an.

Die Mittel für das Deutschlandstipendium setzen sich jeweils zur Hälfte aus Bundesmitteln und privaten Spenden zusammen. Zu den diesjährigen Förderern gehören unter anderem: Fassbender Stiftung, Meyer-Köring Rechtsanwälte, Trägergesellschaft für geisteswissenschaftliche Bildung, dennree GmbH, Damus Donata e.V., Alnatura Stiftung, Picos Grafik GmbH, Elektrizitätswerke Schönau Vertriebs GmbH, Schöllgen Haustechnik GmbH, Brings und Nettekoven GmbH, Wirtschaftsförderung Alfter, Kreissparkasse Köln, Quarzwerke Witterschlick, Bund der Freien Waldorfschulen e. V., Rudolf-Steiner-Haus für Kunst, Wissenschaft und Soziales e. V. in Bonn, Alanus Stiftung, Förderverein der Alanus Hochschule und private Förderer wie das Ehepaar Marie-Luise und Reinhard Augenreich aus Alfter.

Der mit 1.000 Euro dotierte DAAD-Preis dient der Auszeichnung eines herausragenden ausländischen Studierenden bzw. Doktoranden, der sich sowohl durch besondere akademische Leistungen als auch durch bemerkenswertes gesellschaftliches oder interkulturelles Engagement hervorgetan hat. Der Preis wird aus Mitteln des Auswärtigen Amtes finanziert.

Feierliche Vergabe der Deutschlandstipendien und des DAAD-Preises
© Britta Schüßling