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Erlebnispädagogische Sommeruniversität „Spuren“

Rückblick und Vorschau

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Anfang August 2017 war es wieder soweit: Zur, im zweijährigen Turnus organisierten, erlebnispädagogischen Sommeruniversität trafen sich über 100 Studierende aus deutschsprachigen Fachhochschulen und Universitäten mit ihren Hochschullehrern zu einer erlebnis- und erkenntnisreichen Woche im Hohegeiß (Harz). Darunter waren auch 10 Studierende in Begleitung von Janne Fengler, Professorin für Kindheitspädagogik und Pädagogische Psychologie an der Alanus Hochschule. Kooperationspartner und Mitveranstalter ist erlebnistage, der größte Anbieter für erlebnispädagogische Klassenfahrten in Deutschland. Neben der theoretischen und empirischen Perspektive auf die Erlebnispädagogik wurde auch dem "Learning by Doing“, also dem aktiven Lernen in der Praxis, großer Stellenwert eingeräumt. So standen z. B. Vorträge zu den Themen "Erlebnispädagogik und Inklusion“ und "Vermittlung von Risikokompetenz" sowie Praxisaktivitäten wie Klettern, Bogenschießen und eine Wanderung mit anschließendem Biwakieren auf dem Programm. Dabei lebt die Sommeruniversität von der aktiven Beteiligung und Verantwortungsübernahme der Studierenden, die in ihren Hochschulgruppen eigene Programmbestandteile für die gemeinsame Woche vorbereitet und vor Ort mit der Großgruppe durchgeführt haben. 

Zwei Teilnehmerinnen resümieren:
„Die Teilnahme an der Sommeruni 2017 war für mich eine tolle Erfahrung in vielerlei Hinsicht. Ich habe dort tolle Menschen aus ganz Deutschland kennengelernt, die aus verschiedenen Bereichen zusammengekommen sind und ein ähnliches Interesse an der Natur und der Erlebnispädagogik haben. In dieser gemeinsamen und intensiven Woche haben sich bei mir zwei Brieffreundschaften entwickelt, die mir sehr ans Herz gewachsen sind. Auch das war eine wichtige Erfahrung für mich und lässt die Sommeruni noch nachklingen. Neben den schönen Begegnungen gab es ein volles und abwechslungsreiches Programm mit viel neuem Input, von dem ich auch bereits Bekanntes wieder auffrischen und mir dies im Hinblick auf mein Studium nochmal ins Bewusstsein rufen konnte. Die Erlebnispädagogik hat zwar nicht unmittelbar etwas mit meinem Studium zu tun, jedoch gibt es einige Elemente, die ich als durchaus sinnvoll für die Kunstpädagogik oder -therapie erachte und dafür gerne mitnehme. Daher war die Sommeruni sowohl persönlich als auch fachlich eine große Bereicherung. Dieser Blick über den Tellerrand hat mir auch den Anstoß gegeben, nach meinem Bachelorstudium in die erlebnispädagogische Richtung weiter zu gehen. Ganz egal, was ich anschließend beruflich machen werde, glaube ich, dass mich die Erlebnispädagogik über mich hinaus wachsen lässt und mich diese Erfahrungen für meinen Beruf stärken werden." (Miriam Vergien, 5. Semester Bachelor Kunst-Pädagogik-Therapie)

"Die Sommeruni, die dieses Jahr unter dem Thema "Spuren" lief, hat definitiv Spuren bei mir hinterlassen! Ich habe so viele tolle, neue Menschen getroffen, an verschiedenen spannenden Bewegungsaktivitäten teilgenommen und obendrein auch noch fachliche Unterfütterung in Form von Vorträgen erhalten! Außerdem habe ich mein Selbstbild erweitern können. Das Leitungs-Team hat einen klasse Job gemacht,besonders die gemeinsame Wanderung zum Zeltplatz hat es mir angetan.“ (Thea Bartocha, 3. Semester Bachelor Kindheitspädagogik)

Jährlich im Wechsel findet entweder eine Winter- oder Sommeruniversität statt. Genaue Daten können auf der Internetseite der Erlebnistage oder über Janne Fengler abgerufen werden.

Erlebnispädagogische Sommeruniversität „Spuren“