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BDA Masters 2018: Bachelor-Arbeit gewinnt Preis

Die Abschlussarbeit "Coherent Existence – 6 Typologies for Communal Urbanism" gewinnt den BDA Masters 2018 vom Bund Deutscher Architekten NRW

Der Bund Deutscher Architekten NRW vergibt jährlich Stipendien an die besten Bachelor-Absolventen nordrheinwestfälischer Architekturfakultäten. Bei der letztjährigen Auslobung waren 34 Arbeiten von den jeweiligen Hochschulen nominiert worden. Die Jury unter dem Vorsitz von Martin Bez (Bez +Kock Architekten, Stuttgart), gehörten der BDA-Landesvorsitzende Gert Lorber (Lorber Paul Architekten, Köln) die BDA-Architektin Monika Güldenberg (Gelsenkirchen) sowie die Kollegen Muck Petzet (Berlin) und Carsten Venus (blauraum, Hamburg) an, und wählten 5 Projekte aus.

Wir freuen uns, daß mit der Arbeit "Coherent Existence – 6 Typologies for Communal Urbanism" von Maximilian Bentler, Johannes Hoffmann und Daryan Raphael Knoblauch auch eine Arbeit der Alanus Hochschule unter den Preisträgern ist und gratulieren unseren (mittlerweile) Absolventen sehr herzlich zu dieser tollen Leistung!

Das zugehörige Manifest kann im FB Architektur gegen einen Unkostenbeitrag von 25 EUR bestellt werden (zzgl. Versandkosten). Bitte nutzen Sie das Kontaktformular auf der rechten Seite.


Aus dem Jurybericht:

"Die Arbeit widmet sich dem drängenden Thema des Wohnungsbedarfs in unseren Städten auf essentielle und neue Weise. Sie hinterfragt Konventionen und bietet für unterschiedliche Situationen überraschend experimentelle Lösungen an. Die Idee einer Sharing Economy wird konsequent auf den Stadtraum angewandt: Mehrfachnutzung, Reduktion des Privaten, Auflösung der Eigentumsgrenzen, Verflechtung unterschiedlicher Nutzungen und Einheiten etc. In ihrem, die Planungsvorschläge begleitenden Manifest „Coherent Existence“, in dem sie sich und die von ihnen propagierten 6 Typologien: „the new normal / lifted carpet grid / urban bricoleur / ambiguity house / gutter space und filling the niche“ vorstellen, entsteht ein dichtes Bild von einer suffizienten und am Gemeinwohl orientierten neuen Gesellschaft, in der der Architekt seine Rolle nicht nur als Schöpfer oder Gestalter, sondern vor allem auch als Entdecker von Potentialen, als Programmierer und Entwickler – in einer Vermittlerrolle zwischen Theorie und Praxis sieht. Die Arbeit weist eine hohe Bearbeitungsdichte auf, sie ist reich an Ideen und Gedanken, die konsequent und nachvollziehbar dargestellt sind. Zugleich wirbt sie sozusagen propagandistisch im Sinne eines Manifestes für sich und ihre Anwendung. Im Sinne von urbanen Experimenten werden Felder abgesteckt und Grundstrukturen geschaffen, die Verdichtung und Eigenwachstum ermöglichen.

Diese Bachelorarbeit lässt erkennen und hoffen, dass hier drei sehr eigenständige Geister heranwachsen, die sich mit Begeisterung und Ernst, aber auch mit der notwendigen Offenheit und Freude komplexen und gesellschaftlich relevanten Themen widmen wollen. Die ihre Welt und durchaus auch das Rollenverständnis von Architekten mit ihren Gedanken bereichern und verändern wollen."

 

Entwurfsverfasser: Maximilian Bentler, Johannes Hoffmann, Daryan Raphael Knoblauch
Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft, Fachbereich Architektur, Alfter
Betreuer: Prof. Swen Geiss, Prof. Benedikt Stahl