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Aktuelle Informationen der Alanus Hochschule zum Umgang mit dem Coronavirus

Die Alanus Hochschule hat diverse Maßnahmen ergriffen, um Ihre Studierenden, Mitarbeitenden und Gäste vor dem Coronavirus zu schützen.

Das Coronavirus und die Lungenkrankheit Covid-19 breiten sich auch in Deutschland aus. Die Gesundheit unserer Studierenden, Mitarbeitenden und Gäste steht für uns an erster Stelle. Wir möchten dazu beitragen, die Ausbreitung des Virus abzubremsen. Wir orientieren uns bezüglich der Risikoeinschätzung an den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts:
www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risiko_Grossveranstaltungen.html

Maßnahmen der Alanus Hochschule

Die Alanus Hochschule und das Alanus Werkhaus haben deshalb eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die sich aktuell täglich trifft und die Lage bewertet. Aus gegebenem Anlass haben Rektorat und Arbeitsgruppe nach Rücksprache mit dem zuständigen Gesundheitsamt und dem Betriebsarzt folgende Maßnahmen entschieden:

  • Die Hochschulleitung spricht ab Dienstag, 17. März 2020, ein Betretungsverbot für alle Studierenden von Campus I – Johannishof und Campus II – Villestraße aus. Das Verbot gilt für sämtliche Räumlichkeiten der Hochschule – inklusive aller Ateliers, Bewegungs- und Aufführungsräume, Seminarräume, Mensa/Cafeteria sowie Bibliothek. Die Hochschulleitung folgt mit dieser Maßnahme einer Anordnung der Landesregierung Nordrhein-Westfalen, die Zusammenkünfte in öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen untersagt. Diese Regelung gilt zunächst bis zum 19. April 2020.
     
  • Lehrangebot & Prüfungen:
    Der Beginn der Präsenzveranstaltungen im Frühjahrssemester 2020 am Studienort Alfter wird verschoben. Der Beginn der Präsenzveranstaltungen des Semesters ist nun für Montag, den 20. April, geplant.
    • Besondere Lehrangebote:
      Die kommenden Wochen sind keine Ferien, der Lehrbetrieb findet in besonderen Lehrformaten statt. Dafür werden die Lehrenden verstärkt auf digitale Angebote des E-Learning zurückgreifen. Zeitnah werden die Studierenden von ihren Fachbereichen sowie dem Prüfungsamt informiert.
    • Prüfungen:
      Prüfungen, die eine Anwesenheit vor Ort erfordern, können bis zunächst einschließlich 19. April 2020 nicht stattfinden. Ob ein Fachbereich eine Prüfung aufgrund der aktuellen Situation in digitaler Form anbietet, entscheidet der Fachbereich bzw. das Fachgebiet. Sollte eine Prüfung nicht in digitaler Form durchgeführt werden können, muss der Prüfungstermin verschoben werden. Dies gilt für alle Prüfungen, auch für Einzelprüfungen.
      Da es derzeit nicht abzusehen ist, ob alle für den Prüfungsblock I im Frühjahrssemester 2020 angemeldeten Prüfungen in diesem Prüfungsblock durchgeführt werden können, behalten alle bereits vorgenommenen Prüfungsanmeldungen ihre Gültigkeit – unabhängig davon, wann die Prüfung im Semesterverlauf tatsächlich stattfinden wird. Sie müssen sich also von den abgesagten oder verschobenen Prüfungen nicht wieder abmelden.
      Das Prüfungsamt ist bei Fragen weiterhin telefonisch, per E-Mail und postalisch erreichbar.
       
  • Bibliothek:
    Aus Fürsorgepflicht und zum Schutz unserer Studierenden und Mitarbeitenden schließt die Bibliothek ab sofort für Studierende und Verwaltungsmitarbeitende. Eine Rückgabe sowie die Ausleihe von Medien ist für Studierende nicht mehr möglich. Rückgabefristen und Mahngebühren entfallen selbstverständlich bis auf weiteres. Die Lehrenden sind bemüht, den Studierenden die wichtigsten Unterrichtsmaterialien online zur Verfügung zu stellen.
    Mitarbeitende können entliehene Medien in die Rückgabebox vor der Eingangstür der Bibliothek legen.
    Nur Lehrende dürfen jedoch weiterhin die Bibliothek zu eingeschränkten Zeiten nutzen, um sich auf ihre Lehre vorbereiten zu können. Für mehr Infos, sehe die Hauptseite der Bibliothek.
     
  • Weitere Veranstaltungen:
    Zudem werden die Tage der offenen Tür „Augen.Blick.Mal“ der Alanus Hochschule am 27. und 28. März – inklusive aller geplanten Veranstaltungen – abgesagt. „Augen.Blick.Mal“ lebt vom unbeschwerten, unmittelbaren Austausch zwischen Mitarbeitenden, Studierenden und Gästen – und ebendies ist zum aktuellen Zeitpunkt für alle Beteiligten unzumutbar.
    Auch das Hochschulgespräch, die Kinderuni, der Infotag Bildungswissenschaft, die Aufführungen der Fachgebiete Schauspiel und Eurythmie, der Hochschulsport und alle weiteren Veranstaltungen fallen zunächst bis zum 20. April 2020 aus.

  • Für Studieninteressierte:
    Individuelle Beratungsgespräche finden aktuell nicht vor Ort statt. Beratungen können telefonisch oder per E-Mail wahrgenommen werden.
     

Die Hochschulleitung appelliert darüber hinaus an die Mitglieder aller Statusgruppen, welche eine private oder berufliche Reise planen, die Gefährdung der eigenen Person und anderer mitzubedenken und die Unternehmung auf ihre Notwendigkeit hin zu überprüfen.

Bitte beachten Sie unbedingt die Standardhygienemaßnahmen, also die Husten- und Niesetikette sowie eine gute Händehygiene. In den sanitären Einrichtungen der Hochschule und des Werkhauses stehen Mittel zur Handdesinfektion zur Verfügung.


Allgemeine Informationen

Bürgerinnen und Bürger können sich bei Fragen zum Corona-Virus bei der neuen Hotline der Landesregierung  wenden: 0211 / 9119 1001. Die Rufnummer ist Montag bis Freitag zwischen 08:00 Uhr und 18:00 Uhr zu erreichen. Bürgerinnen und Bürger sollten im Verdachtsfall den Arzt anrufen und das weitere Vorgehen absprechen. Wie andere respiratorische Erreger kann eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus zu Symptomen wie Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber führen; einige Betroffene leiden auch an Durchfall.

Weiterführende Informationen sind zu finden unter:

Es wird dringend empfohlen, von Reisen in Risikogebiete abzusehen. Als Risikogebiete für das Coronavirus benennt das Robert-Koch-Institut (RKI) derzeit Italien, Iran, die Provinz Hubei in China (inkl. der Stadt Wuhan), die Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang) in Südkorea, die Region Grand Est in Frankreich (diese Region enthält Elsass, Lothringen und Champagne-Ardenne).
(Stand: 11. März 2020)

Personen, die (unabhängig von einer Reise) einen persönlichen Kontakt zu einer Person hatten,  bei der das neuartige Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen wurde, sollten sich unverzüglich und unabhängig von Symptomen mit dem zuständigen Gesundheitsamt in Verbindung setzen. Durch das Gesundheitsamt erfolgt eine individuelle Befragung, um das individuelle Risiko zu erheben und Maßnahmen festzulegen. Gleichzeitig ist es damit möglich, bei Auftreten von Symptomen die medizinische Versorgung zu koordinieren.

Personen, die sich in einem vom Robert Koch-Institut ausgewiesenen Risikogebietaufgehalten haben, sollten – unabhängig von Symptomen – unnötige Kontakte vermeiden und nach Möglichkeit zu Hause bleiben. Beim Auftreten von akuten respiratorischen Symptomen sollten sie die Husten- und Niesetikette sowie eine gute Händehygiene beachten und, nach telefonischer Voranmeldung mit Hinweis auf die Reise, einen Arzt aufsuchen.

Für Reisende aus Regionen, in denen COVID-19-Fälle vorkommen, die aber keine Risikogebiete sind, gilt: Wenn Sie innerhalb von 14 Tagen nach Rückreise Fieber, Husten oder Atemnot entwickeln, sollten Sie – nach telefonischer Anmeldung und mit Hinweis auf die Reise – einen Arzt aufsuchen. Zudem sollten sie unnötige Kontakte vermeiden, nach Möglichkeit zu Hause bleiben, die Husten- und Niesetikette sowie eine gute Händehygiene beachten.

Der Deutscher Hochschulverband hat Informationen zusammengetragen, was zu tun ist, wenn ein Verdacht auf Coronavirus an einer Hochschule besteht. Diese Rechte und Pflichten gelten bei einem Infektionsrisiko an der Hochschule:
www.forschung-und-lehre.de/recht/was-tun-bei-coronavirus-verdacht-an-der-uni-2568