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Komponistensymposium VII mit Xiaoyong Chen
Samstag, 20. März 2010
Uraufführung der Auftragskomposition der Alanus Hochschule. Dazu Vorträge und Podiumsgespräche.
Ein Symposium in Zusammenarbeit mit dem Studium Generale und der Sektion für Redende und Musizierende Künste am Goetheanum.

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15.00 Uhr In Achtung vor dem Reich der Mitte
Einführung zu China: Michael Kurtz
15.45 Uhr „Wer sind Sie, Herr Chen? Wo und mit welchen Intentionen stehen Sie im heutigen Musikleben?“
Podiumsgespräch: Michael Kurtz mit Xiaoyong Chen
17.00 Uhr Zu den Werken des Abends
Darstellung und Gespräch: Xiaoyong Chen
19.30 Uhr Konzert
Neues Werk für Violine und Klavier, Uraufführung der Auftragskomposition der Alanus Hochschule / Eurythmieaufführung des Diplomkurses
Aus: Diary für Klavier
Circuit für Zheng
Aus: Diary für Klavier
Neues Werk für Violine und Klavier (Wiederholung)

Musiker: Pi Hsien Chen und Viktor Moser: Klavier, Aroa Sarin: Violine, Zhuo Sun: Zheng (chinesische Wölbbrettzither)

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Xiaoyong Chen: 1955 in Peking in einer kulturinteressierten und aufgeschlossenen Familie geboren, wuchs in den Jahren der Kulturrevolution auf. 1980 begann er sein Studium der Violine und Komposition an der Musikhochschule Peking und kam 1985 zu einem Aufbaustudium zu György Ligeti nach Hamburg. Seither lebt er in der Hansestadt. Er komponierte zahlreiche Werke für Kammermusik sowie Soloinstrumente und schuf verschiedene Orchesterkompositionen. Chen erhielt viele internationale Kompositionsaufträge und Preise und unterrichtet als Professor für Komposition an der Musikhochschule in Shanghai.

Komponieren zwischen China und Deutschland:
Xiaoyong Chen verbrachte seine ersten 30 Lebensjahre in einem Spannungsfeld von parteipolitischer Musik für die Massen, Resten traditioneller chinesischer Musik, Einflüssen der europäischen Klassik und schließlich ersten Kontakten mit zeitgenössischer westlicher Musik. Sein musikalisches Denken gestaltet sich in einer Verbindung seiner chinesischen Wurzeln – das heißt auch, einer großen inneren Beweglichkeit, Anpassungs- und Aufnahmefähigkeit – mit der offenen, aber klaren Diktion von Ligetis Schule. Chens Werke in ihrer vielfältigen Klangwelt, vom aus der Stille kommenden Ton bis zum komplexen Klang, entstehen in einer besonderen Verbindung von bewusst gehandhabter Formung und einem Prozess des beobachtenden Werden-Lassens.

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Eintritt Gesamtkarten 25 Euro / ermäßigt 12 Euro, nur Konzert 12 Euro / ermäßigt 6 Euro. Für Studenten der Alanus Hochschule ist der Eintritt frei. Mitglieder des Fördervereins der Alanus Hochschule erhalten 50% Ermäßigung. Gebühr an der Tageskasse zahlbar.

Veranstaltungsort Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft — Raum „Großer Saal“, Campus I, Johannishof — 53347 Alfter — Anfahrtsbeschreibung: link_fenster Klick hier

Übernachtung Alanus Gästehaus — Katrin Heubach-Ludwig, Tel. (0 22 22) 93 21-17 15. Bitte bei der Reservierung den Veranstaltungstitel angeben.

Weitere Informationen
Fachgebiet Euythmie, Ephraim Krause, Tel. (0 22 22) 93 21-12 74,