Profil

Bildhauerei studieren heißt, Material und Idee in Einklang bringen. Das Material bedeutet Widerstand und gleichzeitig Inspiration. Es zwingt zur Langsamkeit und Muße. Ziel ist die Form, das souveräne Werk, die Präsenz im Raum.  

Das Kunststudium bildet die handwerklichen Fähigkeiten aus und vermittelt die künstlerischen Voraussetzungen für eine individuelle Ausrichtung im zeitgenössischen Kunstgeschehen.



Im Studium vollzieht sich Entwicklung durch Praxisnähe. Dies beginnt bei der Materialbeschaffung (Holz aus dem Wald, Stein direkt aus dem Bruch …) bis hin zum Arbeiten mit neuen Medien.

Das Studium bereitet auf die vielfältigen - auch formalen - Anforderungen einer selbständigen beruflichen Tätigkeit als Künstler vor. Es umfasst die Organisation und Durchführung von Ausstellungen einschließlich Verhandlungen mit öffentlichen Institutionen, Umgang mit Ausstellungstechnik, Sponsoring, Kataloggestaltung und Pressearbeit. Schon während des Studiums sind die Studierenden zur Teilnahme an Wettbewerben und öffentlichen Projekten aufgefordert.



Das Studium erschließt außerdem den Zugang zu den zahlreichen neuen Arbeitsfeldern für Künstler in der außerschulischen Bildung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, in der Kunstvermittlung und Museumspädagogik, in Organisationen und Unternehmen und vielen sozialpädagogischen Aufgaben. Für diese Arbeitsfelder vermitteln wir Praktika bei internationalen Künstlern, Museen, Schulen, adäquaten Handwerksbetrieben etc.

Der Abschluss Bachelor of Fine Arts ermöglicht zudem eine Vielzahl verschiedener Masterstudiengänge im In- und Ausland aufzunehmen. An der Alanus Hochschule bieten sich die Masterstudiengänge Bildende Kunst und Kunsttherapie sowie Lehramt Kunst an.

Den Studierenden stehen 950 qm Atelierfläche zur Verfügung. Diese Fläche teilt sich auf in große Atelierhallen für Kurse und Projekte sowie Atelierräume für zwei bis sechs Studiernde. Die 1500 qm Außenfläche bietet genügend Platz für große Bildhauerarbeiten in Stein, Holz und Metall oder für Installationen. 

 
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