Fotos: René Harder.

Shakespeares Sommernachtstraum

Klassikprojekt // 3. Studienjahr

SOMMERTHEATER WIE EIN FEST AM HOFE VON THESEUS:

TURBULENT, MIT TANZ, GESANG UND SCHARFEM WITZ.

Es begann mit der Ermordung eines Otters… Oder: Zum 400. Todesjahr des Weltdramatikers William Shakespeares bringen Studierende der Alanus Hochschule sein berühmtestes Stück und auch seine Hintergründe auf die Bühne. „Shakespeares Sommernachtstraum“ ist eine turbulente Liebeskomödie, mit Wendungen, die genauso leidenschaftlich als auch im wörtlichen Sinne unglaublich sind. Was macht mehr Spaß, als andere leiden zu sehen? Im Theater: Nichts. Vor allem, wenn es eine Komödie ist. Die Zuschauer sind schlauer als die Liebenden und können sich entspannt ihrem Amüsement überlassen, wenn Helena, einem geschlagenen Hund gleich, ihrem geliebten Demetrius folgt. Demetrius verabscheut sie, nur um sie kurz darauf mit jeder Faser seines Leibes zu begehren. Was nun aber auch sein bisheriger Rivale um Helenas Freundin Hermia, Lysander, tut.

LIEBE IST MACHT. Bei Shakespeare haben diese Macht die Götter, mythologische Helden und zwielichtige Elfen. Sie selber sind miteinander verstrickt und gehen nicht nur deswegen sehr fahrlässig mit ihrer Macht um. Mit Folgen für das Klima und das normale Volk, die alles andere als lustig sind. Können wir in der Ermekeilkaserne in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Flüchtlingsunterkünften befreit auflachen, wenn ein junges Paar fliehen muss, um seine sexuelle Selbstbestimmung zu wahren? Es gibt Interpreten, die sehen im Sommernachtstraum Shakespeares brutalstes Stück – noch vor Richard III. – und die Faszination entsteht nicht zuletzt aus dem Spiel mit dem Schrecken.

Shakespeare hat griechische und nordische Mythologie trickreich ausgeschlachtet und uns dazu verführt, das Spiel um Wissen und Macht, Argumente und die wahren Triebkräften weiter zu verfolgen. Die Studierenden des 2. Jahrgangs kennen die Kraft der Liebe und bringen eine Menge Spielfreude mit, sich mit Shakespeares Steilvorlagen auseinanderzusetzen. Darüber hinaus wissen sie durch intensive Beschäftigung mit Sekundärliteratur viel über Shakespeare und seine Figuren zu erzählen,  auch, was die Ermordung des Otters zu bedeuten hat…

SOMMERTHEATER WIE EIN FEST AM HOFE VON THESEUS:
TURBULENT, MIT TANZ, GESANG UND SCHARFEM WITZ.

Presse
"Was auf jeden Fall feststeht, ist dass der doppelte Puck ein Hingucker unter der Regie von René Harder ist. Und dass das Spiel das Publikum im lauschigen Innenhof des Beueler Heimatmuseums so delektiert hat, dass das Ensemble vom 8. bis 10. September nachlegen wird."
Ulrike Strauch; GA, Bonn 12. Juli, 2016

zum Vorbericht vom 22. Juni, 2016, Generalanzeiger, Bonn.


Regie
Prof. René Harder
Textfassung
René Harder / Claus Overkamp / Ensemble
Bühnenbild
Hedda Ladwig
Musik
Prof. Dominik Schiefner
Choreographie
Ilona Pasthy
Bühnenkampf
Dr. Steve Szigeti
Dramaturgie
Claus Overkamp
Regieassistenz
Leona Holtzki
Produktionsleitung
Jürgen Becker (Brotfabrik)
Technik
Team der Brotfabrik
Es spielen
Anton Becker // Lena Ehmer // Sina Große-Beck // Alessandro
Grossi // Christian Haupt // David-Joshua Meißner // Asya Pritchard
// Nina Alena Ruhz // Maria Shafit // Emanuel Weber

Termine

Juni
Di 28. Juni (Premiere) und Mi 29. Juni je 19:30h
Juli
Di 5. // Fr 8. // Sa 9. Juli je 19:30h
So 10. Juli 11:00h
September

Do 8. //  Fr 9. // Sa 10. September je 19:00h

Einlass
1 Stunde vor Veranstaltungsbeginn.

Veranstaltungsort
Heimatmuseum Beuel // Wagnergasse 2-4 // 53225 Bonn

Eintritt und Karten
Abendkasse15,– Euro // 8,– ermäßigt (Schüler, Studenten etc.)
5,– Euro (Alanus-Studierende und Sozialticket, nur Abendkasse)
Vorverkauf
13,– Euro // 7,– ermäßigt
www.bonnticket.de (zzgl. etwaiger Vorverkaufsgebühren)
ODER
KulturKneipe Brotfabrik (ohne VVK-Geb.) // Kreuzstraße 16 // 53225 Bonn-Beuel

Eine Koproduktion des Fachgebiet Schauspiel mit der Bühne der Brotfabrik Bonn, unterstützt durch das Kulturamt der Bundesstadt Bonn, im Zusammenarbeit mit dem Heimatmuseum Beuel.

 
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