Was ist Kunsttherapie?

Kunsttherapie ist Therapie mit bildnerischen Mitteln. Sie geht mit Farben, mit Formen, mit unterschiedlichsten künstlerischen Techniken und Materialien um.

Dabei legt sie durch Krankheitsprozesse oft verschüttete schöpferisch-kreative Potentiale frei und nutzt sie behutsam als Heilungs- und Entwicklungskräfte.

Sie stützt sich dabei auf die schöpferische Tradition der Kunst und ihrer Arbeitsformen, die es Menschen ermöglicht, bei Krankheit, in persönlichen Krisen oder schwierigen Lebenssituationen einen neuen Zugang zu sich zu finden. 

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Was sind die Besonderheiten der Alanus Hochschule?

Philosophie der Alanus Hochschule

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Was ist der Unterschied zwischen BA und MA Studiengängen für Kunsttherapie und Eurythmietherapie an der Alanus Hochschule?

Die Masterstudiengänge bauen auf einen bereits vorhandenen Bachelor-, Diplom- oder Magisterabschluss auf. Sie bieten eine Weiterqualifikation zu einem berufsqualifizierenden Abschluss der Kunsttherapie siehe MA Kunsttherapie oder der Eurythmietherapie siehe MA Eurythmietherapie.

Der „BA Studiengang Kunsttherapie auf anthroposophischer Grundlage“ ist ebenfalls ein berufsqualifizierender Abschluss, in der Regel für Menschen ab 22 Jahren, die neben ihrem schon erlernten Beruf (in Teilzeit) im Bereich der Kunsttherapie eine akademische Weiterqualifikation erwerben wollen. Siehe Studieninformation BA Kunsttherapie / Sozialkunst Teilzeit.

Der BA Kunst – Pädagogik – Therapie ist ein erster (nicht berufsqualifizierender) Studienabschluss, der für die MA Studiengänge Lehramt Kunst oder Kunsttherapie qualifiziert.

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Wer lehrt Kunsttherapie?

Im Fachbereich Künstlerische Therapien sind zur Zeit fünf wissenschaftliche und zwei künstlerische Professorinnen und Professoren sowie drei Lehrkräfte für besondere Aufgaben aus den Bereichen der Kunst, der Kunsttherapie, der Pädagogik, der Medizin und der Psychologie beschäftigt. Lehrbeauftragte aus ganz unterschiedlichen Anwendungsfeldern der Kunsttherapie gewährleisten den Transfer in die Praxis.

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Wo arbeiten Kunsttherapeuten?

Die künstlerischen Therapieformen gehören zum bewährten Behandlungskonzept der meisten psychiatrischen und psychosomatischen Kliniken. Eine gute Tradition hat inzwischen auch die kunsttherapeutische Arbeit mit behinderten Menschen sowie die Arbeit in der Onkologie und der Pädiatrie.

In den letzten Jahren haben sich neue Arbeitsfelder in der Suchttherapie, der Arbeit mit Senioren oder bei der psychischen Bewältigung traumatischer Erfahrungen ergeben.

Ein großes Entwicklungspotential liegt auch in der interkulturellen Therapie - zum Beispiel bei Menschen mit Migrationshintergrund - oder im Strafvollzug und in der Vernetzung der Kunsttherapie im internationalen Kontext.

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