





Die Alanus Hochschule bietet einen
Vollzeit-Masterstudiengang Kunsttherapie und eine
berufsbegleitende Weiterbildung Kunsttherapie an.

„In der Kunsttherapie stehen die Bilder als Zeichen für die Welt, in der ein Mensch lebt.
Wenn sich die Bilder verändern, verändert sich auch der eigene Platz in der Welt.“

Kunsttherapie mit Kindern und Jugendlichen
Aktuelle Bezüge aus klinischen und sozialen Anwendungsfeldern
1. Oktober 2010
Tagung des Fachbereichs Künstlerische Therapien
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Studienbeginn Master Kunsttherapie: 27. September 2010
Das Zulassungsverfahren für das Studienjahr 2010/2011 ist abgeschlossen. Die offizielle Bewerbungsfrist für das nächste Studienjahr ist der 15. Mai 2011.
Ausbildungsbeginn Berufsbegleitende Weiterbildung Kunsttherapie (Zertifikat): 12. November 2010
Aufnahmewochenende: 30. - 31. Oktober 2010
Kunsttherapie
Kunsttherapie ist Therapie mit bildnerischen Mitteln. Sie geht mit Farben, mit Formen, mit unterschiedlichsten künstlerischen Techniken und Materialien um. Dabei legt sie durch Krankheitsprozesse oft verschüttete schöpferisch-kreative Potentiale frei und nutzt sie behutsam als Heilungs- und Entwicklungskräfte.
Die Sprache der Kunsttherapie ist die Sprache der Kunst in ihrer Entsprechung von Bild, Lebensprozess und Lebenswelt beim künstlerischen Gestalten. Sinnliches Wahrnehmen intensivieren, Unsagbares ins Bild bringen, sich berühren lassen, den Blick schärfen, Dinge in Bewegung bringen, sie neu ordnen … - das alles ist Bild- und Lebensgestaltung. Das entstehende Werk öffnet bildnerische und geistige Räume, bringt Menschen in Kontakt mit sich und der Welt.
Kunsttherapeuten begleiten einfühlsam diesen Gestaltungsprozess und helfen, die dem jeweiligen Patienten angemessenen Formen und Ausdrucksmöglichkeiten zu finden.
Arbeitsfelder
Die künstlerischen Therapieformen gehören zum bewährten Behandlungskonzept der meisten psychiatrischen und psychosomatischen Kliniken. Eine gute Tradition hat inzwischen auch die kunsttherapeutische Arbeit mit behinderten Menschen sowie die Arbeit in der Onkologie und der Pädiatrie. In den letzten Jahren haben sich neue Arbeitsfelder in der Suchttherapie, der Arbeit mit Senioren oder bei der psychischen Bewältigung traumatischer Erfahrungen ergeben. Ein großes Entwicklungspotential liegt auch in der interkulturellen Therapie, zum Beispiel bei Menschen mit Migrationshintergrund, und in der Vernetzung der Kunsttherapie im internationalen Kontext.