Hier geht es um die Auseinandersetzung mit sich selbst und seiner Kunst. Das bedeutet Arbeit an der eigenen Stilrichtung, Aussage und Technik. Das bedeutet forschende Vertiefung der eigenen Eurythmie. Das bedeutet Reflexion des eigenen performativen Schaffens sowohl innerhalb der Eurythmie als auch in der aktuellen Bewegungsszene.
Melaine MacDonald / Professorin für Bühneneurythmie
In einer Zeit großer, fast unbegrenzter Freiheit und uneingeschränkter Mobilität stellt sich mir immer wieder die Frage: Sind wir Menschen im Inneren genau so beweglich? Können wir uns umstellen auf neue Situationen? Können wir empathisch eine Sache oder einen anderen Menschen verstehen? - Es fasziniert mich, dass wir in der Eurythmie täglich gerade damit zu tun haben.
Stefan Hasler / Professor für Eurythmie und Fachgebietsleiter
Mit Leidenschaft, fachlichem Können und pädagogischer Kompetenz Eurythmielehrer werden – wir können in der Schule im bestem Sinne Entwicklungsbegleiter sein!
Ulrike Langescheid / Dozentin für Eurythmiepädagogik
Prozesse, sich selbst und das Miteinander aktiv gestalten – in Wärme und Achtsamkeit, dynamisch und mit Freude, jeden Tag neu – das ist für mich Sozialeurythmie!
Andrea Heidekorn / Professorin für Sozialeurythmie
Ich konnte mich als Kind nicht entscheiden, ob ich Ärztin oder Tänzerin werden sollte. Dann entdeckte ich, dass man durch Bewegung heilen kann. Heute interessiert mich die Qualität dieser Bewegung und wie man diese multimodalen Elemente entschlüsseln kann.
Annette Weisskircher / Professorin für Eurythmietherapie
Mir wurde durch mein Studium deutlich, wie bedeutsam Bewegung, Musik und Sprache für den Menschen werden können. Bisher ungeahnte Kräfte im geistig-seelischen Bereich konnte ich während meines Studiums finden. Ich denke, dass mir dies sehr dabei geholfen hat, mein persönliches Gleichgewicht zwischen Innen- und Außenwelt zu entdecken.
Lina Baimler / Studentin Eurythmie
Eine große Bereicherung und Inspirationsquelle ist für mich die Verschiedenheit der Dozenten und Gastdozenten, die aus allen Himmelsrichtungen kommen und die unterschiedlichsten Ansätze der Eurythmie in das Studium hineinfließen lassen. Solistische Aufgaben und Ensemblearbeit sind gleichberechtigt. Selbstführung im alleine arbeiten, die Entwicklung eigener Potentiale und das Aufeinanderhören im gemeinsamen Prozess sind mir in der Eurythmie wichtig.
Julia Heinzelmann / Studentin Eurythmie