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Lina Baimler, 5.Semester Eurythmie: In wie weit hat das Studium der Eurhythmie deine persönliche Entwicklung beeinflusst? "Mir wurde durch mein Studium deutlich, wie bedeutsam Bewegung, Musik und Sprache für den Menschen werden können. Bisher ungeahnte Kräfte im Geistig-seelischen konnte ich während meines Studiums finden. Ich denke, dass mir dies sehr dabei geholfen hat, mein persönliches Gleichgewicht zwischen Innen- und Außenwelt zu entdecken. Auch half mir das Studium dabei geholfen, eine Art Gesetzmäßigkeit im Sozialen erkennen zu können. Wie funktioniert der soziale Organismus? Das ist eine zentrale Fragestellung in der Eurythmie". |
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Svenja Kersken, 5. Semester BWL, entwickelte ein Tandemprojekt* gemeinsam mit Eurythmiestudentin Svenja Hemminghaus: Wie kam es, dass du dich bei deinem Tandemprojekt für die Eurythmie entschieden hast? "Ich habe die Eurythmie erst ca. 2 Jahre vor Beginn des Studiums kennengelernt. Damals musste ich mich wegen eines schweren Unfalls viel mit meinem Körper auseinandersetzten. Hier habe ich in der Eurythmie eine wunderschöne Weise gefunden, mich mit meinen seelischen Empfindungen zu verbindenden und diese mit dem ganzen Körper auszudrücken. Eurythmie also tatsächlich als Ausdruckstanz oder Formensprache." Wie hat sich deine Sichtweise auf die Eurythmie nach dem Tandemprojekt verändert? "Immer wieder wird mir deutlich, wie viel Bewusstsein geführte Bewegungen verlangen. Von der Bewegung selbst, mit Abstand zur eigentlichen Intention der Bewegung, kommt mir andererseits auch sehr viel entgegen, was bis dahin oft noch nicht bewusst war. Man entwickelt sich mit der Bewegung." *Das Tandemprojekt ist eine interdisziplinäre Veranstaltung, bei der BWL- und Kunststudenten ein Semester lang ein gemeinsames Projekt gestalten. |