Wie viel Phantasie verträgt die Ökonomie? Und lässt sich Kapitalismus
mit einem gutem Gewissen vereinbaren? Das kritische Hinterfragen
betriebswirtschaftlicher Ansätze spielt seit drei Jahren eine wichtige
Rolle im Bachelorstudiengangs BWL an der Alanus Hochschule. Jetzt wurde
von der renommierten Agentur FIBAA das Masterprogramm des Fachbereichs
Wirtschaft akkreditiert. Mit dem Beginn des
Frühjahrssemesters am 1. März können sich Nachwuchskräfte in
diesem berufsbegleitenden Studiengang Konzepte für zukunftsfähiges Wirtschaften aneignen.
„Wir wollen Führungskräfte ausbilden, die Bestehendes und Gewohntes hinterfragen, die neue Konzepte für ökologisch und sozial zukunftsfähiges Wirtschaften entwickeln und umsetzen“ sagt Lars Petersen, Leiter des Fachbereichs Wirtschaft der Alanus Hochschule. Eine fundierte fachliche Ausbildung sei Voraussetzung dafür, Grenzen bestehender Ansätze zu erkennen und diese zu überwinden, so der Professor. Neben den betriebswirtschaftlichen Kerninhalten entscheiden sich die Studenten für eine von fünf Spezialisierungen aus den Bereichen Social Management, Human Ressource Management, Global Management, Marketing Management oder Supply Chain Management.
Einzigartig ist das Konzept des Fachbereichs, das Kunstpraxis und Philosophie in die Management-Ausbildung integriert. „Damit steht in unserem Masterstudiengang die Persönlichkeitsbildung als gleichrangiges Ziel neben der fachwissenschaftlichen Qualifikation“, betont Petersen. Die Teilnehmer erweitern durch Inhalte aus Kunst, Kulturwissenschaft und Philosophie ihren Horizont über reine Fachkenntnisse hinaus und schulen Kommunikations-, Wahrnehmungs- und Teamfähigkeit sowie ihr Wertebewusstsein. Voraussetzung für die Aufnahme des Studiums ist ein erster Studienabschluss im Fach BWL. Bereits seit 2006 bildet die Alanus Hochschule in ihrem Bachelorstudiengang BWL erfolgreich angehende Betriebswirte aus.