Im Dezember 2009 erschien das neue Buch Stefan Haslers zu den Toneurythmieformen Rudolf Steiners. Erstmals werden darin die von Steiner entworfenen Toneurythmieformen historisch dokumentiert, analysiert und interpretiert.
Für viele Eurythmisten sind die 152 von Rudolf Steiner geschaffenen Formen eine wichtige Inspiration für die eigene künstlerisch-musikalische Arbeit. In dem nun erschienen Buch werden diese eingehend untersucht, wobei auch historische Zusammenhänge und Hintergründe der Entstehung berücksichtigt werden. Für Stefan Hasler, Professor für Eurythmie an der Alanus Hochschule, waren vor allem folgende Fragen interessant: Kann man sich dem Gehalt der Toneurythmieformen Steiners angemessen nähern? Wie kann man sie zugänglich machen? Welche Anregungen geben Steiners Toneurythmieformen für das eigene Schaffen?
Neben der musikalischen, eurythmischen und menschenkundlichen Analyse der Formen stellt das Buch auch Interpretationsansätze verschiedener Eurythmisten vor. Ergänzend sind historische Angaben zur Beleuchtung und zu den Kostümen aufgeführt.
Die Publikation ist unter Mitarbeit von Margrethe Solstad und Felix Lindenmaier entstanden.
Stefan Hasler: Die Toneurythmieformen von Rudolf Steiner, Arbeitsmaterial, Dokumentationen, Analysen, Forschungen, Dornach 2009.