Ringvorlesung erläutert „Positionen“ von Künstlern in der Gesellschaft
Alfter, 22. April 2008
Im Rahmen der Ringvorlesung „Künstler und Gesellschaft“ an der Alanus
Hochschule gibt die Künstlerin Mary Bauermeister Einblicke in ihr Leben
und Werk. Die international bekannte Künstlerin spricht am kommenden
Freitag, den 25. April von 9.45 bis 11.30 Uhr im Studio der Alanus
Hochschule in Alfter.
Mary Bauermeister wird als „die Mutter des Fluxus“ bezeichnet. Fluxus ist eine internationale Kunstbewegung, die in den 60er Jahren die Kunst stark beeinflusst hat. In Bauermeisters Atelier in Köln trafen sich berühmte Avantgardistische Dichter, Komponisten und Bildende Künstler wie Nam June Paik, George Brecht, John Cage, Morton Feldmann u. a. zu Aktionen und Konzerten, die unter dem Begriff „Fluxus“ bekannt wurden. Fluxus, was soviel bedeutet wie „in Fluss bringen“ wurde zum Synonym für Interdisziplinäres in der Kunst. Josef Beuys begann im Fluxus seine ersten öffentlichen Aktionen durchzuführen. Seit Mitte der 60er Jahre stellt Bauermeister regelmäßig in New York aus. Dort pflegte sie intensive Freundschaften mit Robert Rauschenberg, Jasper Johns, Niki de Saint Phalle und Jean Tinguely.
Ausgehend von einem kurzen Filmbeitrag über Mary Bauermeister erzählt die Künstlerin über die bewegten Jahre des „Fluxus“, ihre Zusammenarbeit mit dem Komponisten Karlheinz Stockhausen, mit dem Sie verheiratet war, ihre Zeit in New York und vieles mehr.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.