Alfter, 2. November 2009
Der diesjährige Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen geht unter
anderen an das junge Architekturbüro „Format 21“ der Architekten Jonas
Greubel und Daniel Schilp. Die beiden Absolventen der Alanus Hochschule
werden mit diesem Preis für ihr bisheriges gemeinsames Schaffen geehrt.


Jonas Greubel und Daniel Schilp erhielten im April 2009 ihr Diplom an der Alanus Hochschule. Der Bund Deutscher Architekten (BDA) zeichnete bereits ihre Abschlussarbeit, einen Entwurf für das „House of Arts and Culture“ in Beirut, mit dem Walter-Henn-Förderpreis aus. Greubel und Schilp beteiligten sich als Studenten ebenfalls erfolgreich an einem Realisierungswettbewerb der Stadt Hamburg für das Hausboot-Projekt PIER23 im Hamburger Eilbekkanal.
Dass ihre bisherige gemeinsame Arbeit mit dieser Auszeichnung gewürdigt wird, freut Greubel und Schilp besonders. Sie sehen in dem Preis eine Chance, ihr inzwischen in Berlin ansässiges Architekturbüro bekannter zu machen. So wollen sie das Preisgeld in Höhe von 7.500 Euro dafür verwenden, an weiteren Wettbewerben teilzunehmen und eine eigene Homepage aufzubauen.
Der Förderpreis würdigt seit 1957 junge Künstler und Architekten, die sich mit ihrem Schaffen in den Sparten Bildende Kunst, Architektur, Literatur, Musik, Film, Theater und Medienkunst besonders ausgezeichnet haben. Unter den diesjährigen Preisträger sind zwölf Künstler und zwei Architekten-Duos. Sie folgen einer Reihe erfolgreicher Künstler wie Katharina Sieverding, Pina Bausch oder Günther Uecker, die ebenfalls am Anfang ihrer Karriere den Förderpreis erhielten.